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Analyst: Apple soll 2018 gleich drei Versionen des iPhone X anbieten

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So sieht Apples neues Flaggschiff-Smartphone aus: das iPhone X © Apple

Der Boom entfaltet gerade erst seine Wirkung: Seit nunmehr vier Wochen ist das iPhone X auf dem Markt – und es sieht ganz danach aus, als sollte Apple mit seinem neuen Smartphone-Flaggschiff neue Verkaufsrekorde aufstellen können. Doch nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone: In zehn Monaten könnten gleich drei Versionen des iPhone X auf dem Markt sein, mutmaßt die Investmentbank Piper Jaffray nach Informationen aus der Zuliefererkette.

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Für Tim Cook kann sich in diesem Jahr auf ein entspanntes Weihnachtsfest einstellen. Nach einem schwierigen 2016, in dem Apple erstmals seit dem Debüt des iPhones rückläufige Verkäufe verbuchen musste, hat Cook den 41 Jahre alten Techpionier in den vergangenen  zwölf Monaten wieder in die Spur bekommen.

Und wie: Im jüngsten Quartal legten die Umsätze zuletzt um 12 Prozent und die Nettogewinne sogar wieder um 19 Prozent zu. Im laufenden Weihnachtsgeschäft hat Tim Cook unterdessen neue Rekordumsätze zwischen 84 und 87 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Treiber der Entwicklung ist wieder einmal das iPhone, das sich nach Analystenschätzungen mehr als 80 Millionen Mal verkaufen dürfte.

2018 dürften zwei neue OLED-iPhones auf den Markt kommen

Den Löwenanteil dürfte dabei das erst Anfang November gelaunchte iPhone X ausmachen, das dabei zum Start noch mit größeren Produktionsengpässen zu kämpfen hatte. Wie Rosenblatt Securities-Analyst Jun Zhang prognostiziert, dürfte Apple allein am Black Friday bis zu 6 Millionen Einheiten seines OLED-iPhones abgesetzt haben – bis zum Jahresende könnten es gar 30 Millionen Stück werden. Staranalyst Ming-Chi Kuo rechnet unterdessen damit, dass sich der Absatzboom im ersten Kalenderquartal in noch größerem Umfang fortsetzen dürfte.

Doch was dann? Nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone: Wie Kuo in einer Research-Note prognostizierte, dürfte Apple im nächsten Jahr gleich zwei iPhone-Modelle mit OLED-Display auf den Markt bringen. Der KGI Securities-Analyst erwartet im kommenden Jahr ein Nachfolgemodell zum jetzigen iPhone X, das mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll ausgestattet, nach dem Formfaktor aber nur wenig größer als das iPhone 8 ist.

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Piper Jaffray: Bestellungen der 3D-Sensoren deuten auf drei OLED-Modelle hin

Ebenso berichtet Kuo mit Verweis auf die Zuliefererkette, dass Apple bei der nächsten X-Generation 2018 ein größeres iPhone mit OLED-Display auf den Markt bringen wird. Hierbei dürfte es sich um die weiterentwickelte Plus-Variante des iPhone X handeln, das im Formfaktor dem heutigen iPhone 8 Plus ähneln würde, aber wegen des randlosen Displays tatsächlich auf eine Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll wachsen dürfte.

Branchenkollege Michael Olson von Piper Jaffray bestätigt in einer Research Note, die dem Blog Apple 3.0 vorliegt, die These der zwei neuen iPhone X-Versionen, die Apple seiner Einschätzung nach mit der bekannten Nomenklatur als iPhone Xs und iPhone Xs Plus auf den Markt bringen dürfte. Allein: Nach Olsons Informationen  hat Apple Zulieferer bereits dazu angehalten 3D-Sensoren, die für die Fertigung des Gesichtsscanners Face ID benötigt werden, in dreifachem Umfang zu fertigen. Apple scheint also tatsächlich mit drei OLED-iPhones zu planen.

Des Rätsels Lösung: Nach der Blaupause der vergangenen Jahre könnte Apple das Flaggschiff-Modell dieses Jahres auch nach dem Launch der neuen Modelle im nächsten Herbst weiter anbieten – zu dann vergünstigten Preisen. Apple-Fans, die am iPhone X interessiert sind, aber aktuell vor den hohen Preisen von 1149 Euro für die Einstiegsversion bzw. gar 1319 für die 256 GB-Version zurückschrecken, könnten also in zehn Monaten möglicherweise günstiger an ein OLED-iPhone kommen.

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