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iPhone X: Apple soll laut Analyst allein 6 Millionen Einheiten am Black Friday-Wochenende verkauft haben

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Endlich auf dem Markt: Apples neues Smartphone-Flaggschiff iPhone X © Apple

Dreieinhalb Wochen ist Apples Flaggschiff-Smartphone nun schon auf dem Markt – und scheint auf dem besten Weg zum Kassenschlager der Weihnachtssaison zu werden. Während es Apple offenbar gelingt, die Produktionsengpässe abzubauen und das iPhone X doch schneller als erwartet in den Handel zu bringen, bleibt die Nachfrage ungebrochen. Wie Rosenblatt-Analyst Jun Zhang prognostiziert, dürfte Apple allein am Black Friday bis zu 6 Millionen Einheiten seines OLED-iPhones abgesetzt haben – bis Jahresende könnten es gar 30 Millionen Stück werden.

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Es ist die Multi-Milliarden-Dollar-Frage, die die Wall Street umtreibt: Wie groß wird der iPhone X-Boom? Analysten zeigten sich zuletzt immer optimistischer und schickten Apple in den vergangenen Wochen auf immer neue Allzeithochs.

Nur noch knapp 13 Prozent fehlen Apple inzwischen, um als erster Konzern in der Wirtschaftsgeschichte die magische Bewertungsgrenze von 1 Billion Dollar zu durchbrechen. Kurstreiber ist und bleibt das vor rund drei Wochen gelaunchte iPhone X, das maßgeblich dazu beitragen dürfte, dass Apple im Weihnachtsgeschäft Rekordergebnisse einfährt.

iPhone X-Produktion soll im Dezember auf bis zu vier Millionen Einheiten pro Woche hochgefahren werden

Als Hemmschuh galten bislang die Produktionsengpässe, die zum Start am 3. November für Auslieferungszeiten von fünf bis sechs Wochen geführt hatten. Die Lage hat sich inzwischen deutlich verbessert, wie ein Blick auf die aktuellen Lieferzeiten beweist: Wer heute in Hamburg ein iPhone X bestellt, bekommt es schon zwischen dem 6. und 13. Dezember ausgeliefert – also bereits in ein bis zwei Wochen.

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Der Grund für die schnellere Verfügbarkeit liegt an der inzwischen massiv hochgefahrenen Produktion: So soll Apple aktuell bereits 3 Millionen Einheiten pro Woche fertigen lassen können. Im Dezember sollen es sogar vier Millionen Stück sein, wie Rosenblatt-Analyst  Jun Zhang  aus Zuliefererkreisen erfahren haben will.

6 Millionen iPhone X am Black Friday-Wochenende verkauft

In diesen Dimensionen muss Apple auch produzieren, wenn es die Nachfrage seiner Kunden zeitnah bedienen will: Wie Jun Zhang in einer Research Note mitteilte, die dem Finanzportal StreetInsider vorliegt, soll der Techpionier aus Cupertino allein 6 Millionen Einheiten seines OLED-iPhones am Black Friday-Wochenende verkauft haben (Freitag bis Sonntag). Die Nachfrage nach der teureren 256 GB-Version, die in Deutschland 1319 Euro kostet, soll demnach doppelt so hoch sein wie nach dem Einstiegsmodell mit 64 GB für 1149 Euro.

Der Rosenblatt-Analyst rechnet damit, dass Apple seit dem Verkaufsstart Anfang November bislang 15 Millionen iPhone X verkauft hat; bis Jahresende soll der iKonzern bereits 30 Millionen Einheiten absetzen, schätzt Rosenblatt in einer nach oben angepassten Verkaufsschätzung. Die iPhone X-Absätze im März-Quartal würden sich wegen der schnelleren Verfügbarkeit entsprechend von 45 auf 40 Millionen verringern, prognostiziert Zhang. Apple selbst hatte für das Dezember-Quartal Umsätze von 84 bis 87 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt, die iPhone-Absätze von rund 80 Millionen Einheiten entsprechen dürften – für alle iPhone-Modelle zusammengenommen.

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