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Ex-Bild-Chef Kai Diekmann ist neuer Vorsitzender des Freundeskreises Yad Vashem in Deutschland

Kai Diekmann (re.) zeigte 2009 Benjamin Netanjahu die Baupläne von Auschwitz
Kai Diekmann (re.) zeigte 2009 Benjamin Netanjahu die Baupläne von Auschwitz

Der frühere Bild-Chef Kai Diekmann hat laut einem Bericht des Deutsclandsfunks den Vorsitz des Freundeskreises Yad Vashem in Deutschland übernommen. Yad Vashem ist die zentrale Holocaust Gedenkstätte in Israel. Diekmann folgt in der Position auf den früheren Ministerpräsidenten von NRW und CDU-Politiker Jürgen Rüttgers.

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Der deutsche Freundeskreis Yad Vashem unterstützt die Holocaust-Gedenkstätte in Israel und fördert Gedenkprojekte an den Holocaust in Deutschland. Diekmann sei seit Jahren ein enger Freund und unerschütterlicher Unterstützer von Yad Vashem, zitiert der Deutschlandfunk eine Mitteilung des Vereins. Unter anderem habe er in der Gedenkstätte Medienseminare für deutsche Journalisten organisiert.

Diekmann hatte auch die Original-Baupläne des Vernichtungslagers Auschwitz Yad Vashem zugänglich gemacht. Der Springer-Verlag hatte die Dokumente auf einem Schwarzmarkt in Polen erworben. Anlässlich seiner neuen Aufgabe betonte Diekmann, dass die Erinnerung an den Holocaust und die Lehren, die man daraus ziehe, für jeden Deutschen eine Verpflichtung seien. Der Holocaust stelle für die Menschheitsgeschichte einen präzedenzlosen Zivilisationsbruch dar.

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