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Rechtsstreit wegen Facebook-Post: Til Schweiger muss „hey schnuffi…!“-Bemerkung nicht löschen

Schauspieler und Regisseur Til Schweizer
Schauspieler und Regisseur Til Schweizer

Der Schauspieler Til Schweiger musste sich wegen eines Facebook-Posts vor Gericht rechtfertigen. Eine Frau aus dem saarländischen Sulzbach warf ihm vor, eine persönliche Nachricht von ihr samt seiner Antwort darauf auf seiner Facebookseite veröffentlicht zu haben. Das Gericht hat die Klage wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte nun abgewiesen; Schweiger muss den Post nicht löschen.

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Die Saarländerin hatte Schweiger nach der Bundestagswahl gefragt, ob er nun Deutschland verlassen werde – denn er habe ja vor der Wahl angekündigt, dies bei einem Einzug der AfD in den Bundestag tun zu wollen. Der Schauspieler habe ihr geantwortet: „hey schnuffi…! date!? nur wir beide!?“ und die Konversation öffentlich gemacht. Nach Angaben des Gerichtssprechers geht es der Klägerin nicht um „den Inhalt seiner Antwort, um diese Anzüglichkeiten, sondern alleine darum, dass ihre persönliche Nachricht öffentlich gemacht worden ist“

Am Donnerstag kam das Gericht schließlich zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei um keine Verletzung der Persönlichkeitsrechte handele. Der Vorsitzende Richter Martin Jung wies den Antrag der 58-Jährigen ab, den Post zu löschen. Die Klägerin muss auch die Kosten des Verfahrens tragen.

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