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iPhone X-Boom: Staranalyst erwartet von Apples Flaggschiff-Smartphone starken Start in 2018

Apples neues Flaggschiff-Smartphone: das iPhone X © Apple
Apples neues Flaggschiff-Smartphone: das iPhone X © Apple

Apples Traumlauf an der Wall Street geht weiter. Mehrfach konnte der Techpionier in der vergangenen Woche an der Wall Street neue Allzeithochs aufstellen und dabei erstmals den Börsenwert auf über 900 Milliarden Dollar steigern. Befeuert wird die Kursrallye von der Euphorie um das gerade gelaunchte iPhone X, das sich offenbar starker Nachfrage erfreut. Staranalyst Ming-Chi Kuo hat am Wochenende seine Produktions- und Absatzprognosen angepasst – nach oben.

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Nur noch knapp 12 Prozent fehlen Apple nunmehr, um als erster Konzern in der Wirtschaftsgeschichte die magische Bewertungsgrenze von 1 Billion Dollar zu durchbrechen.Kurstreiber ist und bleibt das gerade erst vor zehn Tagen gelaunchte iPhone X, das maßgeblich dazu beitragen dürfte, dass Apple im Weihnachtsgeschäft Rekordergebnisse einfährt.

Analysten rechnen damit, dass die aufgestaute Nachfrage wegen des späten Launchs im November Apple auch im Folgequartal weitere Rekordabsätze und damit den viel zitierten Superzyklus bescheren dürfte.

iPhone X könnte Apple zum Rekordstart in 2018 verhelfen

Staranalyst Ming-Chi Kuo hat am Wochenende seine Absatzprognosen für das iPhone X in einer Research-Note, die dem Blog 9to5Mac vorliegt, präzisiert. So rechnet der Techanalyst von KGI Securities nach anziehender Produktion nunmehr damit, dass Apple bis Jahresende zwischen 25 und 27 Millionen Einheiten fertigen lassen kann und zwischen 22 und 24 Millionen Einheiten verkaufen dürfte.

Im Vergleich mit dem Weihnachtsgeschäft rechnet Kuo im Auftaktquartal 2018 mit einer um 35 bis 45 Prozent größeren Produktionskapazität – also zwischen 34 und 39 Millionen gefertigten iPhone X. Wegen der aufgestauten Nachfrage nach dem ungewöhnlich spät gelaunchten und dank eines immer stärker diversifizierten iPhone-Portfolios scheint Apple gut positioniert, nach drei Jahren seinen Absatzrekord im ersten Kalenderquartal, das bereits das zweite des Fiskaljahres 2018 ist, verbessern zu können.  Im bislang besten März-Quartal, in das das chinesische Weihnachtsgeschäft hineinfällt,  hatte Apple 2015 61,2 Millionen iPhones absetzen können

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iPhone 8 Plus verkauft sich sicher besser als erwartet – iPhone 8 schlechter

Kannibalisiert werden von der starken iPhone X-Nachfrage dürften dagegen die im September gelaunchten iPhone 8 und 8 Plus, die von Kritikern als wenig innovativ verrissen wurden und zum Verkaufsstart nicht die gewohnten Käuferschlangen angezogen hatten – Apple soll die Produktion deshalb bereits um 50 Prozent gekürzt haben.

Kuo sieht wegen der „wenigen echten Kaufanreize“ unterdessen eine weitere deutliche Produktionsanpassung nach unten. So rechnet der gut vernetzte KGI Securities-Analyst  im ersten Kalenderquartal 2018 im Vergleich zum Weihnachtsquartal mit einer Produktionskürzung von 50 bis 60 Prozent. Die Nachfrage nach dem iPhone 7-Nachfolger entwickelt sich „schlechter als erwartet“, konstatiert Kuo. Die Kehrseite der Medaille stellt dagegen das große Modell iPhone 8 Plus dar, das sich nach Kuos Informationen besser verkaufe als erwartet.

 

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