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Axel Springer: Business Insider und Bild treiben Werbeumsätze, Gewinn fällt schmaler aus

Bestätigten die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Konzernchef Mathias Döpfner (re.) und Finanzvorstand Julian Deutz
Bestätigten die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Konzernchef Mathias Döpfner (re.) und Finanzvorstand Julian Deutz

Gut laufende Digitalgeschäfte haben dem Medienkonzern Axel Springer im dritten Quartal ein Umsatzplus gebracht. Von Juli bis September stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,3 Prozent auf 859,7 Millionen Euro. Dies teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit.

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Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 6,9 Prozent auf 156,1 Millionen Euro zu. Unter dem Strich sprang für die Aktionäre allerdings deutlich weniger heraus. Mit 37,2 Millionen Euro hat sich diese Kenngröße gegenüber dem Vorjahreswert mehr als halbiert.

Die im August nach oben geschraubte Prognose bestätigte das Management aber.  So erwarten die Berliner für das Gesamtjahr einen Zuwachs des EBITDA und des bereinigten Ergebnisses je Aktie im hohen einstelligen Prozentbereich. Beim Konzernumsatz soll am 31. Dezember weiterhin ein Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich stehen.

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„Wir sind in allen operativen Segmenten erneut gewachsen. Dabei waren die Classifieds Media wieder der stärkste Wachstumstreiber. Besonders freut uns auch der Umsatz- und Ergebnisanstieg bei den News Media“, kommentiert der Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner. „Der anhaltende Erfolg von Business Insider sowie die außergewöhnlich gute Entwicklung im Werbemarkt – vor allem bei Bild – haben daran maßgeblichen Anteil. Ausgehend von der starken Entwicklung der ersten neun Monate sind wir optimistisch für die verbleibenden Wochen dieses Jahres. Wir bestätigen daher unsere Prognose.“

Mit Material von dpa

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