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Spiegel verkauft sich mit der „Schulz-Story“ so gut wie lang nicht mehr, stern punktet mit Boris Becker

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Die Ausgaben 40 und 41 von Spiegel, stern und Focus

Die viel diskutierte "Schulz-Story" mit Einblicken in den SPD-Wahlkampf hat dem Spiegel einen der besten Kiosk-Verkäufe des Jahres beschert. Mit 242.333 Einzelverkäufen lag das Heft laut IVW weit über dem Spiegel-Normalniveau. Über dem Soll landete auch der stern mit der "Akte Becker", der Focus blieb hingegen unter seinem Mittelmaß hängen.

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Wegen der Feiertage hat die IVW in der vergangenen Woche keine neuen Heftauflagen veröffentlicht. Dafür kamen in dieser Woche nun zwei Zahlen pro wöchentlichem Magazin ans Tageslicht. Und die sehen beim Spiegel sehr positiv aus. So verkaufte sich Heft 40/2017 im Einzelhandel satte 242.333 mal. Das ist der beste Wert seit 14 Wochen und der drittbeste des bisherigen Jahres. Gelungen ist der Erfolg mit der „Schulz Story – 150 Tage an der Seite des Kanzlerkandidaten – eine große Erzählung über Politik im Jahr 2017“. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Spiegels liegt derzeit bei 207.800 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 213.200. Über diesem Niveau bleib auch die Ausgabe 41 mit dem Titel „Die unheimliche Macht – Wie ARD und ZDF Politik betreiben“. An „Die Schulz-Story“ kam die in der Medienbranche viel diskutierte Ausgabe mit 215.169 Einzelverkäufen aber nicht heran. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen landeten die beiden Hefte bei einer Auflage von 796.805 und 768.116.

Der stern erreichte mit seinen Ausgaben 40 und 41 in etwa sein eigenes Mittelmaß von aktuell 174.100 (12 Monate) bzw. 174.200 Einzelverkäufen (3 Monate). Heft 40 fand im Einzelhandel mit dem Titel „Jamaika-Koalition: Die Machtprobe“ 171.335 Abnehmer, Heft 41 mit „Die Akte Becker“ über die Schulden des Tennis-Stars 176.875. Das ist für den stern immerhin die beste Zahl seit sechs Wochen. Im Gesamtverkauf lagen die beiden Hefte bei 583.203 und 586.455 Exemplaren.

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Zweimal klar unter seinen Ansprüchen blieb der Focus mit seinen Heften 40 und 41. Die Ausgabe 40 mit dem Titelthema „Endspiel – Wie Angela Merkel im Koalitionspoker alles verlieren kann und welche Chancen Jamaika doch bietet“ landete bei nur 54.152 Einzelverköufen. Heft 41 mit „Das wollen die Deutschen wirklich – Die exklusive Focus-Studie“ erreichte noch schwächere 53.153 und damit den geringsten Einzelverkauf seit acht Wochen. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 410.756 und 410.267 Exemplaren.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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