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„Schlag den Henssler“ bricht völlig ein, „Stralsund“ so stark wie nie, BVB-FCB beschert Sky neuen Saison-Rekord

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Steffen Henssler

Bitterer Abend für die neue ProSieben-Show "Schlag den Henssler". Schon die zweite Ausgabe rauschte Richtung Mittelmaß, verlor über 20% ihres jungen Publikums und landete bei 14-49 sogar hinter "Klein gegen Große". Tagessieger war "Das Supertalent", im Gesamtpublikum der ZDF-Krimi "Stralsund", der so stark war wie nie. Am Vorabend triumphierte Sky mit dem Bundesliga-Topspiel Dortmund-München.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „Schlag den Henssler“ bricht völlig ein, rutscht Richtung ProSieben-Mittelmaß

Schon die erste Ausgabe von „Schlag den Henssler“ zeigte, dass die neue Show nicht mit dem Vorgänger „Schlag den Raab“ mithalten kann. Zu dem 14-49-Marktanteil von 16,1% schrieb MEEDIA vor fünf Wochen: „‚Schlag den Raab‘ landete in fast zehn Jahren von September 2006 bis Dezember 2015 nie unter 18%, meist deutlich über 20% und ab und zu sogar über 30%. Die letzte Ausgabe im Dezember 2015 sahen 2,61 Mio. 14- bis 49-Jährige (30,2%).“ Nun also der Komplettabsturz. Die 850.000 jungen Zuschauer reichten nur noch für 10,7% – einen für eine solch aufwändige Show viel zu geringen Marktanteil, der nur knapp über dem ProSieben-Mittelmaß liegt. Selbst die ARD-Show „Klein gegen Groß“ erreichte mit 880.000 mehr junge Zuschauer. Insgesamt sahen „Schlag den Henssler“ noch 1,41 Mio. ein – 5,7%. Bei der Premiere waren es 1,72 Mio. (8,5%).

2. „Das Supertalent“ siegt mit schwächsten Zahlen seit Jahren

Den klaren Tagessieg holte sich im jungen Publikum angesichts des „Schlag den Henssler“-Einbruchs „Das Supertalent“ von RTL. 1,59 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu, der Marktanteil lag bei 17,6%. Das waren allerdings die kleinsten Quoten seit Jahren. 1,59 Mio. sahen zuletzt im Dezember 2014 eine Ausgabe der RTL-Show, weniger noch überhaupt nicht. Einen geringeren Marktanteil als 17,6% gab es zuletzt im Dezember 2015. Einziges Programm, das am Samstag ebenfalls mehr als 1 Mio. 14- bis 49-Jährige erreichte, war die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten – mit 1,10 Mio. und 13,5%.Um 20.15 Uhr hieß der schärfste Konkurrent nicht ProSieben, sondern ZDF und Das Erste: „Stralsund“ schalteten 960.000 (10,6%) ein, „Klein gegen Groß“ 880.000 (10,0%).

3. „Stralsund“ gewinnt im Gesamtpublikum mit neuen Rekordzahlen

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Die Nummer 1 des deutschen Fernsehen hieß am Samstag „Stralsund“. Insgesamt sahen die neueste Folge der ZDF-Krimi-Reihe 7,01 Mio. Leute. So viele waren es nur einmal zuvor: im Januar 2015. Der Marktanteil von 22,9% ist sogar der beste, den es für „Stralsund“-Krimis jemals gab. Direkt dahinter folgt in den Tages-Charts ein ARD-Trio aus 20-Uhr-„Tagesschau“ (6,69 Mio. / 23,6%), Bundesliga-„Sportschau“ (5,30 Mio. / 21,9%) und „Klein gegen Groß“ (5,14 Mio. / 18,2%). Erfolgreichstes Programm der Privaten war „Das Supertalent“ auf Platz 6 – mit 3,62 Mio. Sehern und 12,4%.

4. Sky holt mit Spitzenspiel Dortmund-München einen neuen Saisonrekord, besiegt bei 14-49 sogar die parallele „Sportschau“

Grandiose Zahlen gab es am Vorabend des Samstags für Sky Sport Bundesliga: 1,78 Mio. Fans sahen dort ab 18.30 Uhr die Partie zwischen Borussia Dortmund und Bayern München, der Marktanteil lag bei 7,0%. Für Sky ist das ein neuer Saisonrekord, keine Bundesliga-Übertragung lief bisher bei so vielen Fans. Noch erstaunlicher sind die Zahlen bei den 14- bis 49-Jährigen. Hier entsprachen 900.000 Seher nicht nur einem herausragenden Marktanteil von 12,7% und Platz 5 in den Tages-Charts. Sie reichten auch, um die parallel stattfindende Bundesliga-„Sportschau“ im Ersten zu besiegen. Die sahen nämlich 870.000 (13,0%).

5. Sat.1, Vox und RTL II unter Soll, Super RTL extrem stark mit „Asterix“

Unter ihrem Normalniveau blieben am Samstagabend Sat.1 (620.000 14- bis 49-Jährige und 7,3% für „Transformers: Ära des Untergangs“), Vox (450.000 und 5,1% für „Inception“) und RTL II (330.000 und 3,6% für „Deine, meine & unsere“). Etwas zufriedener kann kabel eins sein: „Hawaii Five-O“ startete zwar noch mit blassen 4,7% in die Prime Time, eine weitere Folge kam um 21.20 Uhr aber schon auf 5,4% und „Scorpion“ und „Rosewood“ steigerten sich auf 5,8% und 7,3%. Extrem zufrieden werden die Super-RTL-Macher mit ihrer Prime Time sein: 480.000 14- bis 49-Jährige katapultierten „Asterix bei den Briten“ auf 5,3%. Normal sind für den Sender sonst 2%. Insgesamt sahen den Film um 20.15 Uhr 1,12 Mio. (3,7%).

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Alle Kommentare

  1. Mich wundert das gute Abschneiden von Asterix nicht.

    Einerseits sind die Asterix-Filme ja qualitativ auch wirklich sehr gut gemacht und weiterhin gilt nun mal auch heute noch:

    „Heile Welt, das bringt Geld.“

    War schon immer so.

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