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Nach Belästigungsvorwürfen: Startup-Messe Bits & Pretzels distanziert sich von Mit-Gastgeber Kevin Spacey

„House of Cards“-Darsteller Kevin Spacey bei Bits & Pretzels
"House of Cards"-Darsteller Kevin Spacey bei Bits & Pretzels

Die Vorwürfe gegen Hollywood-Star Kevin Spacey haben weitere Konsequenzen. Die Münchner Startup-Messe Bits & Pretzels hat sich nun offiziell von ihrem Mit-Gastgeber Spacey distanziert. Im Licht der Vorwürfe sei er derzeit kein geeigneter Botschafter für Bits & Pretzels, die Partnerschaft werde darum ausgesetzt bis weitere Fakten bekannt sind.

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Die Bits & Pretzels Gründer zeigen sich „geschockt“ über die Vorwürfe gegen Kevin Spacey. Dem Schauspieler wird vorgeworfen vor Jahren junge Männer sexuell belästigt zu haben. Im Zuge der Veröffentlichungen hat sich Spacey entschuldigt und als homosexuell geoutet.

„Wir haben Kevin Spacey als loyalen Geschäftspartner kennengelernt, der uns oft persönlich geholfen hat und der unsere große Vision von Bits & Pretzels teilt. Ohne ihn wäre Bits & Pretzels nicht da, wo es heute ist“, schreiben die Gründer der Messe in einer Mitteilung.

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Bits & Pretzels ist eine große Startup-Messe, die jedes Jahr in München im Umfeld des Oktoberfestes stattfindet. 2016 hielt Spacey dort eine viel beachtete Rede, später stieg er als Partner und Mit-Gastgeber bei der Messe ein. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn, hat bereits der Streamingdienst Netflix erklärt, die Produktion der sechsten und letzten Staffel der Spacey-Serie „House of Cards“ auszusetzen.

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