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„Bauer sucht Frau“ siegt trotz Verlusten bei Jung und Alt, „Luther“-Film im ZDF kann nicht überzeugen

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"Bauer sucht Frau"

RTLs Kuppel-Soap "Bauer sucht Frau" war am Montag das Prime-Time-Programm Nummer 1. 5,22 Mio. sahen zu, darunter 1,72 Mio. 14- bis 49-Jährige, die Marktanteile lagen bei 16,4% und 18,2%. Unter dem Soll landete hingegen der ZDF-Dreistünder "Zwischen Himmel und Hölle" über Martin Luther und Thomas Müntzer, überzeugen konnte fast am gesamten Tag ProSieben.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. „Bauer sucht Frau“ gewinnt trotz leichter Verluste die Prime Time im Gesamtpublikum und bei den 14- bis 49-Jährigen

5,01 Mio. Menschen entschieden sich am Montagabend also für „Bauer sucht Frau“, der Marktanteil lag bei 16,4%. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen 1,72 Mio. (18,2%) zu. Damit lagen alle vier Werte leicht unter der Vorwoche, als 5,43 Mio. (17,0%) zusahen. Allerdings lag die „Bauer sucht Frau“-Zuschauerzahl damit zum zweiten Mal in Folge über der 5-Mio.-Marke – etwas, das im vergangenen Jahr nicht gelang.

2. ZDF-Dreistünder „Zwischen Himmel und Hölle“ holt blasse Zahlen, auch Das Erste kann am Abend nicht überzeugen

Chancenlos gegen „Bauer sucht Frau“ waren um 20.15 Uhr ARD und ZDF. Im ZDF lief der lange Historienfilm „Zwischen Himmel und Hölle“ über Martin Luther und Thomas Müntzer. 3,27 Mio. sahen ihn – ein etwas blasser Marktanteil von 11,3%. Auch Das Erste blieb in der gesamten Prime Time unter seinem Normalniveau: „Charlotte Link – Das andere Kind“ kam mit 3,38 Mio. Sehern auf 10,9%, Teil 3 von Hans-Christian Schmids Miniserie „Das Verschwinden“ erreichte ab 21.45 Uhr 2,59 Mio. Menschen und 10,1%. Die Wiederholung des Grusel-„Tatorts: Fürchte dich“ vom Sonntag stürzte um 23.45 Uhr mit nur 490.000 Zuschauern sogar auf katastrophale 5,0%.

3. ProSieben fast am gesamten Tag mit zweistelligen Marktanteilen

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Zu den Gewinnern des Tages gehörte am Montag ProSieben. Der Sender, dessen 12-Monats-Durchschnitt im jungen Publikum inzwischen nur noch bei 9,7% liegt, erzielte zwischen 12 Uhr mittags und 0.10 Uhr nachts durchgehend zweistellige Marktanteile. „The Big Bang Theory“ erreichte um 20.15 Uhr mit 1,36 Mio. 14- bis 49-Jährigen 14,9%, drei ältere Folgen erzielten danach noch 11,3% bis 12,5%. Auch „2 Broke Girls“ sprangen mit 13,9% und 12,2% klar über das Soll und weit über die Vorwochen-Zahlen. Bei Sat.1 kamen „Navy CIS“, „Bull“ und „Hawaii Five-O“ hingegen nicht über die 10%-Marke, blieben bei 8,4% bis 9,2% hängen.

4. „Club der roten Bänder“ und „Geissens“ legen zu, können aber nicht überzeugen

In der zweiten Privat TV-Liga kann kabel eins am zufriedensten mit seinem Abendprogramm sein. „Transformers“ überzeugte 530.000 14- bis 49-Jährige, der Marktanteil lag bei ordentlichen 5,9%. Vox blieb mit den „Club der roten Bänder“-Wiederholungen hingegen erneut unter dem Sender-Normalniveau hängen, steigerte sich nach den miesen Zahlen von 4,8% und 6,4% aus der Vorwoche aber immerhin auf 6,0% und 7,3%. Im Sender-Mittelmaß landeten – ebenfalls mit Aufwärts-Tendenz – „Die Geissens“ von RTL II: 510.000 14- bis 49-Jährige entsprachen 5,5%. „Die Reimanns“ krachten danach auf nur 4,7%.

5. zdf_neo besiegt mit „Inspector Barnaby“ ProSieben, Vox, RTL II & Co.

Bei den kleineren Sendern überzeugte am Abend vor allem „Inspector Barnaby“: 1,88 Mio. sahen um 20.15 Uhr bei zdf_neo zu, der Marktanteil lag bei grandiosen 6,1%. Damit musste sich der Sender um 20.15 Uhr nur RTL, dem ZDF, dem Ersten und Sat.1 geschlagen geben. Eine weitere „Barnaby“-Folge kam direkt im Anschluss mit 1,67 Mio. Sehern sogar auf 6,7%. Über die Mio.-Marke sprang in der Prime Time auch noch das NDR Fernsehen – mit „Markt“ und „Plietsch“, sowie Zahlen von 1,05 Mio. und 1,04 Mio., bzw. 3,4% und 3,3%. Überzeugen konnte u.a. auch noch 3sat: mit zwei Folgen „Unsere wilde Schweiz“, die 720.000 (2,3%), bzw. 850.000 (2,8%) einschalteten.

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Alle Kommentare

  1. Ich habe mir den Lutherfilm im ZDF angesehen. Er war mir persönlich (jedenfalls über weite Strecken) eine Spur zu langweilig.

    Gut fand ich allerdings wieder, dass er sich erstaunlich genau an die historischen Fakten gehalten hat, was sonst zugunsten von Kommerz und Klamauk ja oft nicht die erste Geige spielt.

    Die Schauspieler haben mich nicht alle überzeugt.

    Drehbuch hat zu vieles weggelassen und manches zu sehr geglättet.

    Fazit: Man könnte sich den Film schon mal ansehen, Begeisterung hat er bei mir aber nicht entfacht.

    An den Lutherfilm aus dem Jahre 2004 mit Peter Ustinov kommt diese Neuauflage keinesfalls heran.

  2. Ha, ha , ha, was für eine Überschrift!!!
    Ich lache mich schlapp!! Was für ein Vergleich!!
    Hier merkt man, es geht den Machern hier wie dort nur ums Geschäft. Und dieses Geschäft verkauft Trash. Und meint es gäbe zu Qualität einen gemeinsamen Nenner. Den gibt es: beides läuft im TV.
    Notwendige Reaktion: Fernseher auf den Müll!

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