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Microsoft-Quartalszahlen: Anhaltendes Cloud-Wachstum verhilft zu neuen Allzeithochs

Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella
Der Turnaround läuft auf Hochtouren: Microsoft-CEO Satya Nadella

Starkes Zahlenwerk von Microsoft nach Handelsschluss: Der Redmonder Softwareriese übertraf mit seiner Bilanz zum ersten Quartal des neuen Fiskaljahres deutlich die Erwartungen der Wall Street. Die Umsätze zogen – auch dank der LinkedIn-Übernahme – um 12 Prozent an, während die Gewinne gar um 16 Prozent zulegten. Treiber der Geschäftsdynamik war erneut das Cloud-Geschäft, das um 14 Prozent wuchs. Die Microsoft-Aktie schoss nach Handelsschluss auf neue Allzeithochs und notiert nun erstmals über 80 Dollar.

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Genau ein Jahr ist es her, dass Microsoft seine Allzeithochs an der Wall Street jenseits der 60-Dollar-Marke verbesserte – nach 17 Jahre langer Wartezeit. Seitdem läuft es wie geschmiert für den 42 Jahre alten Techpionier: Binnen eines Jahres konnte Microsoft seinen Börsenkurs um stolze 33 Prozent verbessern – auf nunmehr über 80 Dollar.

Auslöser für den neuerlichen Kursschub waren die jüngsten Quartalszahlen, die das Dow Jones-Mitglied nach Handelsschluss an der Wall Street vorlegte.

Microsoft übertrifft Analystenschätzungen deutlich

Der nach Apple und Alphabet drittwertvollste Konzern der Welt konnte für den Dreimonatszeitraum zwischen Anfang Juli und Ende September nach GAAP-Bilanzierungsstandard Umsätze von 24,5 Milliarden Dollar ausweisen und damit den Vorjahreswert immerhin um 12 Prozent übertreffen.

Maßgeblichen Anteil daran hatte das übernommene Online-Business-Netzwerk LinkedIn, dessen Erlöse in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar erstmals in die Bilanz mit einflossen. Die Analystenschätzungen, die noch bei 23,56 Milliarden Dollar gelegen hatten, wurden damit deutlich übertroffen.

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Cloud-Sparte erstmals mit einem jährlichen Umsatz von mehr als 20 Milliarden Dollar

Der eigentliche Treiber der Geschäftsdynamik bleibt die Intelligent Cloud-Sparte, deren Umsätze um 14 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar stiegen. Das Cloud-Flaggschiff Azure, das mit Amazons AWS-Sparte wetteifert, konnte um beachtliche 90 Prozent zulegen. Die letzten vier Quartale zusammengerechnet (Runrate), konnte Microsoft mit seiner Cloudsparte erstmals die Umsatzmarke von 20 Milliarden Dollar überspringen.

Auch bei der Gewinnentwicklung lag Microsoft deutlich über den Wall Street-Erwartungen:  Nach Bilanzierungsstandard GAAP konnte der Seattler Software-Riese den Nettogewinn um 16 Prozent auf 6,58 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn je Aktie legte von 0,72 auf 0,84 Dollar zu und lag damit ebenfalls deutlich über den Analystenschätzungen von 0,72 Dollar je Anteilsschein.

Anleger goutierten das starke Zahlenwerk mit deutlichen Kursaufschlägen: Die Microsoft-Aktie zog nach Handelsschluss um mehr als 4 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei über 82 Dollar an.

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