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Axel Springer springt auf neues Allzeithoch – Analysten sehen weiteres Kurspotenzial

Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner
Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner

Rekordkurse nach zweieinhalbjähriger Wartezeit: Axel Springer konnte gestern im Handelsverlauf erstmals die Marke von 60 Euro knacken und damit seine Allzeithochs aus dem Jahr 2015 zumindest im Handelsverlauf verbessern. Ausgelöst hatte den Kursschub eine Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Die renommierte US-Investmentbank stufte den Berliner Digitalverlag hoch und hob das Kursziel auf nunmehr 70 Euro an.

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Auf diesen Tag mussten Mitarbeiter und Aktionäre von Axel Springer über zweieinhalb Jahre warten – entsprechend groß war die Freude. „Axel-Springer-Aktie heute auf All-Time-High. Just saying… „, postete Oliver Michalsky, Stellvertretender Chefredakteur von WeltN24, gestern in seinem öffentlichen Facebook-Profil.

Tatsächlich: Auf Intraday-Basis im Xetra-Handel hat die Springer-Aktie gestern bei Kursen von erstmals über 60 Euro neue Höchststände aufgestellt. Auf Schlusskursbasis bleiben weiterhin die Notierungen vom April 2015 bei 59 Euro vorläufiges Allzeithoch, weil die Aktie im Handelsverlauf den Großteil der Zugewinne wieder abgab und bei 58,49 Euro schloss.

Goldman Sachs spricht Kaufempfehlung aus

Nach einer jahrelangen Berg- und Talfahrt kann das Berliner Verlagshaus, das inzwischen den Großteil seiner Umsätze aus dem Digitalgeschäft generiert, seinen Aktionären wieder deutliche Kursgewinne bescheren. Mit 27 Prozent liegt das Papier seit Januar vorne – und damit deutlich besser als der Benchmark-Index MDax, der seit Jahresbeginn lediglich um 17 Prozent zugelegt hat.

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Auslöser für den letzten Kursschub war eine positive Analysteneinschätzung von Goldman Sachs. Die Wall Street-Institution stufte Axel Springer gestern von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und erhöhte das Kursziel von 55,80 auf 70 Euro. Der Grund: Analystin Katherine Tait sieht vor allem in Springers Rubrikengeschäft Wachstumspotenzial.

Langfristige Underperformance zum MDax

Auch die Nord LB bescheinigt den Berlinern weiteres Kurspotenzial: Analyst Holger Fechner bestätigte gestern seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 62 Euro. Auch nach dem jüngsten Kursausbruch bleibt die Springer-Aktie im Vergleich zum Nebenwerte-Index MDax, in dem der größte Digitalverlag Europas seit 2010 gelistet wird, langfristig allerdings ein Underperformer.

In den vergangenen fünf Jahren verbuchten Springer-Aktionäre ein Plus von 81 Prozent, während der MDax um 130 Prozent zulegte. Seit Anfang des Jahrzehnts konnten sich Besitzer eines Zertifikats auf den deutschen Nebenwerte-Index über die üppigen Kurszuwächse von 250 Prozent freuen, während sich Springer-Aktionäre mit einem Plus von 130 Prozent zufriedengeben mussten. Rechenschaft über die jüngste Geschäftsentwicklung im dritten Quartal legt Axel Springer am 8. November ab.

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