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Bremer „Tatort“ siegt mit fast 9 Mio. Zuschauern, bei 14-49 aber nur knapp vor starkem „The Voice“

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"Tatort: Zurück ins Licht": Rechtsmediziner Dr. Katzmann (Matthias Brenner) (l.) erläutert Hauptkommissar Stedefreund (Oliver Mommsen, M.) und Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel, r.) seine Ergebnisse.

Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß auch an diesem Sonntag "Tatort". Allerdings blieb der Bremer Krimi als erster "Tatort" seit fünf Wochen unter der 9-Mio.-Marke. Die Gründe u.a.: ein starkes "The Voice of Germany" auf Sat.1, das im jungen Publikum nur knapp hinter dem ARD-Krimi landete - und die Formel 1 bei RTL, die ab 21 Uhr 4,25 Mio. Fans sahen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. „Tatort“ siegt – allerdings mit etwas schwächeren Zahlen als zuletzt

8,92 Mio. Menschen schalteten am Sonntagabend den Bremer „Tatort: Zurück ins Licht“ ein, der Marktanteil lag bei 24,6%. Der Marktanteil ist der Schwächste seit den Sommer-Wiederholungen, die 8,92 Mio. sind der zweitschwächste Wert seitdem. Das ist aber logischerweise Jammern auf hohem Niveau, denn 99,9% aller anderen TV-Sendungen können von 8,92 Mio. Zuschauern nur träumen. Die Miniserie „Das Verschwinden“ startete direkt nach dem „Tatort“ mit 3,66 Mio. Sehern und guten, aber unspektakulären 13,9%.

2. Rosamunde Pilcher, Formel 1 und „The Voice“ kämpfen um den zweiten Prime-Time-Platz

Die Gründe für die etwas schwächeren „Tatort“-Zahlen zeigen sich schon beim Blick auf die nächsten Plätze im Prime-Time-Ranking. Dort findet sich nämlich nicht nur der „Rosamunde Pilcher“-Film des ZDF mit ansehnlichen Zahlen, sondern direkt dahinter „The Voice of Germany“ von Sat.1 und die Formel 1 bei RTL. 4,49 Mio. (12,4%) sahen „Rosamunde Pilcher: Das Gespenst von Cassley“, 4,25 Mio. (13,3%) ab 21 Uhr die Formel 1 aus den USA und 4,04 Mio. (12,0%) „The Voice of Germany“.

3. „Tatort“ bei 14-49 nur knapp vor starkem „The Voice“

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„The Voice of Germany“ war am Abend überaus stark. Im vergangenen Jahr gab es bei den neun Sat.1-Ausgaben am Sonntagabend nur einmal noch bessere Zahlen als die nun erreichten 4,04 Mio. und 12,0%. Das gilt auch für das junge Publikum, wo 2,37 Mio. 14- bis 49-Jährige 20,3% entsprachen. Der „Tatort“ lag hier mit 2,56 Mio. und 20,6% nur recht knapp vor der Sat.1-Show. Die Formel 1 kam ab 21 Uhr auf 1,42 Mio. junge Fans und 12,6%, ProSieben blieb mit „Hitman: Agent 47“ bei 1,05 Mio. und 8,7% hängen.

4. „Grill den Profi“ legt zu, Bud Spencer schwach bei kabel eins

Trotz der starken Konkurrenz auf den großen Sendern kann auch Vox zufrieden sein: 740.000 14- bis 49-Jährige sahen dort um 20.15 Uhr „Grill den Profi“, der Marktanteil lag bei 7,4%. Damit wurden die Zahlen der Premiere vor einer Woche (680.000 / 6,9%) verbessert. RTL II erreichte unterdessen um 20.15 Uhr 690.000 14- bis 49-Jährige (5,6%) mit „Hänsel & Gretel – Hexenjäger“, kabel eins blieb mit „Das Krokodil und sein Nilpferd“ bei 480.000 und 4,0% hängen.

5. „Doppelpass“ knackt die Mio.-Marke, „Wunderschön“ nicht ganz

Bei den kleineren Sendern glänzte am Sonntag Sport1 – und zwar schon morgens um 11 Uhr. 1,07 Mio. Fußball-Fans sahen da den „Doppelpass“, der Marktanteil lag bei über 8%. Fast so stark war parallel dazu – zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr – „Die Sendung mit der Maus“ im KiKA: 930.000 Seher entsprachen 7,4%. In der Prime Time setzte sich das WDR Fernsehen an die Spitze der kleineren Sender: mit „Wunderschön“ und 990.000 Zuschauern, bzw. 2,7%. Bei Sport 1 gab es übrigens auch am Nachmittag starke Zahlen: 650.000 Fans sahen das Regionalliga-Duell zwischen der ersten Mannschaft von 1860 München und der zweiten von Bayern München. Der Marktanteil lag bei 3,9%.

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Alle Kommentare

  1. Der Tatort war eher schwach… teilweise handwerklich schlecht gemacht… Musik zu laut oder völlig unpassend. Die Handlung konfus… privater Firlefanz statt Kommissar Haferkamp ermittelt…

    Nadeshda Brennicke hat mir gut gefallen… mit ihrem extrem gelifteten ver-botoxten Gesicht auch passend für die Rolle!

    Gute Kriminalserien gibt´s Sonntag Nachmittags auf ZDF Neo!

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