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„Ein starkes Team“ siegt, Silbereisens „Schlagerbooom“ verliert Zuschauer, ProSieben floppt mit Darts

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"Ein starkes Team": Gero Behrendt (Janek Rieke, M.) gibt den Kommissaren Linett Wachow (Stefanie Stappenbeck, l.) und Otto Garber (Florian Martens, r.) einen interessanten Hinweis.

Die klare Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß am Samstag "Ein starkes Team". Der ZDF-Krimi gewann mit mehr als 7 Mio. Zuschauern. Florian Silbereisens "Schlagerbooom" konnte im Ersten nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen, landete aber immerhin weit über dem Sender-Normalniveau. Das gelang ProSieben überhaupt nicht: Dort floppte das "German Masters" im Darts komplett.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „Ein starkes Team“ siegt mit bestem Marktanteil seit 21 Monaten, Silbereisens „Schlagerbooom“ verliert gegenüber 2016

7,13 Mio. Krimifans entschieden sich am Samstagabend also für „Ein starkes Team“ im ZDF. Die neueste Folge der Reihe erzielte damit einen Marktanteil von 23,8% – der beste seit Januar 2016. Nicht an die Premiere aus dem Vorjahr anknüpfen konnte hingegen die ARD-Show „Schlagerbooom 2017 – Das internationale Schlagerfest“. Sahen die 2016er-Ausgabe damals noch 6,25 Mio. Menschen (21,8%), waren es diesmal noch 4,86 Mio. (17,7%). Die Zuschauerzahl sank also um deutliche 1,39 Mio., der Marktanteil um 4,1 Punkte. Dennoch sind 17,7% natürlich ein klarer Erfolg für Das Erste.

2. „Das Supertalent“ siegt auf Vorwochenniveau, ProSieben floppt gewaltig mit Darts

Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann RTLs „Supertalent“ klar den Tag. 1,94 Mio. junge Menschen sahen zu, der Marktanteil von 20,8% ist exakt der gleiche wie in der Vorwoche. Im Anschluss war auch „Take Me Out“ wieder erfolgreich – mit 1,62 Mio. und 18,5%. Sat.1 und ProSieben waren am Abend hingegen alles andere als erfolgreich: Sat.1 erreichte mit den beiden Spielfilmen „Hancock“ und „I, Robot“ nur Marktanteile von miserablen 5,6% und blassen 8,2%. Richtig mies lief es aber für ProSieben und die Live-Übertragung der German Masters im Darts: Die einzelnen Teile der Sendung landeten mit nur 400.000 bis 510.000 14- bis 49-Jährigen bei sehr unschönen 4,7% bis 6,3%. Viel mehr Weltklasse-Darts dürfte bei ProSieben nach diesen Zahlen nicht mehr zu erwarten sein.

3. Vox punktet mit „Mr. & Mrs. Smith“, RTL II nach 23 Uhr mit „Saw VII“

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Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich Vox durch: Den oft wiederholten Film „Mr. & Mrs. Smith“ sahen diesmal 730.000 14- bis 49-Jährige, der Marktanteil lag bei 7,9%. kabel eins kam mit zweimal „Hawaii Five-O“ und einmal „Scorpion“ auf solide 5,6%, schwache 4,2% und blasse 5,1%, RTL II um 20.15 Uhr mit „Der verbotene Schlüssel“ zunächst auf 510.000 14- bis 49-Jährige und 5,5%. Nach miesen 3,7% für „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“ ging es dort nach 23 Uhr mit „Saw VII“ aber klar über das Soll: 470.0000 junge Menschen sahen den Horrorfilm – 7,3%.

4. Sky knackt mit der Bundesliga zweimal die Mio.-Marke, landet im jungen Publikum mehrfach in der Top 20

Zu den Quoten-Gewinnern des Samstags gehörte auch wieder die Fußball-Bundesliga. Pay-TV-Anbieter Sky sprang dabei gleich zweimal über die Mio.-Marke. Zunächst sahen 1,30 Mio. (9,2%) die Übertragungen ab 15.30 Uhr, später – um 18.30 Uhr – kam das „Topspiel“ zwischen dem Hamburger SV und Bayern München noch auf 1,19 Mio. Seher und 4,9%. Noch viel bessere Marktanteile gab es bei den 14- bis 49-Jährigen: um 15.30 Uhr mit 700.000 stolze 15,1%, um 18.30 Uhr mit 600.000 Sehern noch 8,5%. Die 15.30-Uhr-Übertragungen landeten damit auf Platz 13 der Tages-Charts, das HSV-FCB-Match auf Rang 17. Die 15.30-Uhr-Spiele waren zudem Marktführer, landeten vor allen (!) Free-TV-Sendern.

5. One triumphiert mit der „1Live Köln Comedy-Nacht XXL“

Bei den kleineren Free-TV-Sendern fehlten am Samstag die ganz großen Zuschauerzahlen. Extrem zufrieden kann aber der ARD-Kanal One mit der „1Live Köln Comedy-Nacht XXL“ sein: 400.000 Menschen sahen ab 20.15 Uhr zu – ein stolzer Marktanteil von 1,4% für den Sender, dessen Normalniveau sonst bei 0,6% liegt. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 210.000 Zuschauern sogar grandiose 2,3% – bei einem Sender-Normalniveau von sonst 0,5%. Im WDR Fernsehen sahen die Show ab 22.40 Uhr 520.000, darunter 240.000 14- bis 49-Jährige. Auch hier waren die Marktanteile von 3,1% und 3,8% klar überdurchschnittliche.

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