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Medien-Woche: Müssen wir das neue Daniela Katzenberger Magazin eigentlich ernst nehmen?

„Die Medien-Woche“ mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT)

Eine neue Ausgabe unseres Podcasts "Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT). Diesmal geht es u.a. um das neue Print-Magazin von Daniela Katzenberger sowie den Trend zu so genannten Personality-Magazinen. Wir befassen uns außerdem mit dem unheimlichen Erfolg der Vox-Show "Die Höhle der Löwen" und es geht um radikale Reformvorschläge für die ARD aus den Reihen der CDU.

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Feedback können Sie gerne an medien-woche@meedia.de oder medien-woche@weltN24.de senden. Viel Spaß beim Hören!

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Alle Kommentare

  1. FAZ, Spiegel und Stern werden das Katzenbergermagazin sicher ernstnehmen müssen. Die Auflagenstärke dürfte auf gleicher Höhe liegen.
    Der praktische Informationsgehalt in weiten Teilen sicher auch.

    1. Der Informationsgehalt dürfte eher höher liegen. Man muß sich nur Klarheit verschaffen, was „Information“ eigentlich meint.

      FAZ, Spiegel usw. informieren nicht, sondern verbreiten dem eigenen Anspruch nach „Fakten“ und weisen den Leser an, wie darüber zu denken sei. Zugegeben, die Funktion und Reaktion des vorsortierenden limbischen Systems ihrer Leser auf alle Reize – also auch ihren sogenannten „Einordnungen“ – haben die nicht kapiert. Sie dürfen offenbar nicht kapieren, was sinkende Auflagen mit dem limbischen System zu tun haben.

      Daher werden Medien zunehmend als unterschwellig agierende Propaganda- Guerilla wahrgenommen. Denn bisher gibt es keine seriösen Medien, welche die vielen Rätsel auflösen würden, wohin diese verordnete Reise gehen soll.

      Unterm Strich bedeutet dies die größte Niederlage unseres Vertrauens in die Einschätzung, Medien seien wichtig. Den Kater dazu haben wir alle noch vor uns.

      Nur freie Medien sind wichtig, und zwar nur für freie Gesellschaften, in denen sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen. Was ohne freie Medien leider schwer zu kontrollieren ist, und daher zu Vertrauens-Mißbrauch einlädt. Läuft also letzten Endes auf eine Charakter- Frage hinaus.

      Die Aufgabe von freien Medien besteht nicht darin, eine freie Gesellschaft in eine vorab bestimmte, dabei nicht offen kommunizierte Richtung zu bugsieren. Antworten hätte ein Frank Schirrmacher geben müssen, als er von einem Einsichts-Erlebnis berichtete, die FAZ anpassen zu müssen.

      Dagegen sind „Einordnungen“ der Katze ganz klar als Information einzuordnen.

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