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Käufer gefunden: Hearst übernimmt das Holland-Geschäft von Gruner + Jahr

G+J-Chefin Julia Jäkel. Die Hamburger verlegten in den Niederlanden bislang Titel wie Glamour oder auch Vogue
G+J-Chefin Julia Jäkel. Die Hamburger verlegten in den Niederlanden bislang Titel wie Glamour oder auch Vogue

Ende August hatte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe bereits angekündigt, dass sich Gruner + Jahr noch stärker auf die Kernmärkte Deutschland und Frankreich konzentrieren wolle und deshalb für die Tochter in den Niederlanden einen strukturierten Verkaufsprozess einleiten werde. Dieser ist nun schon abgeschlossen und ein Käufer gefunden: Hearst.

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Vorbehaltlich der Zustimmung aller zuständigen Gremien trennen sich die Hamburger dann von der Niederländischen Tochter G+J Media. In Holland verlegte Gruner + Jahr als Lizenznehmer von Condé Nast bislang Titel wie Glamour oder auch Vogue, aber auch National Geographic oder Quest.

„Mit Hearst haben wir einen Käufer ausgewählt, der an das publizistische Print- und Digitalgeschäft glaubt. Wir sind überzeugt, dass Hearst das Geschäft langfristig erfolgreich weiterentwickeln wird und wir unsere niederländischen Aktivitäten in gute, verantwortungsbewusste Hände geben”, kommentiert die G+J-Chefin Julia Jäkel.

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Mit dem Verkauf setzen die Hamburger ihre Transformation fort. Der Verlag überprüft alle Geschäfte und Auslandsmärkte darauf, wie sie in die Strategie passen. Kernmärkte von Gruner + Jahr sind Deutschland und Frankreich. G+J will digital wachsen – auch international – und der innovativste und kreativste Magazinmacher sein.

Zuvor verkaufte G+J bereits unter anderem die Töchter in Spanien und Österreich. Wie viel Hearst für die niederländische Tochter zahlt, ist nicht bekannt. So haben beide Partner über die finanziellen Details Stillschweigen vereinbart, wie Gruner + Jahr auf MEEDIA-Anfrage mitteilte.

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