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Cover-Check: stern fällt mit „So bekommen Sie mehr Gehalt“-Titel auf neuen Kiosk-Minusrekord

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Neues Einzelhandels-Tief für den stern: Mit seiner Ausgabe 38/2017 fand das Magazin in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen & Co. nur 151.951 Abnehmer - so wenige wie nie zuvor. Auch der Focus lief in der Woche 38 erneut schwach. Der Spiegel landete hingegen in etwa auf seinem aktuellen Normalniveau.

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Auf nur 151.951 Einzelverkäufe kam der stern 38/2017 also nur. Damit wurde der bisherige Minusrekord des Magazins, aufgestellt erst 17 Wochen zuvor, noch einmal unterboten. Auch das Normalniveau der jüngsten 12 Monate (175.300), bzw. drei Monate (176.300) wurde deutlich verfehlt. Das Titelthema „So bekommen Sie mehr Gehalt“ hat also offenbar nur wenige potenzielle stern-Käufer interessiert. Daran änderte auch der weitere Titel-Teaser „Exklusiv: Helene Fischer im Gespräch“ nichts. Im Gesamtverkauf, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, lag die stern-Auflage der Nummer 38 bei 562.990 Exemplaren, darunter 23.107 ePaper.

Der Spiegel hingegen verzeichnete mit seiner Ausgabe 38 solide Zahlen. 210.280 Einzelverkäufe dürften zwar nicht für Jubelstürme reichen, sie liegen aber immerhin zwischen dem aktuellen 12-Monats-Durchschnitt von 208.500 und dem aktuellen 3-Monats-Durchschnitt von 215.200. Gelungen ist die solide Zahl mit dem Titel „Klüger wählen – Eine Gebrauchsanweisung“ eine Woche vor der Bundestagswahl. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 762.532 Exemplaren, inklusive 65.166 ePaper.

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Erneut mies lief es für den Focus 38/2017: Mit der Titelgeschichte „Wenn die Eltern altern“ und dem zweiten großen Titel-Teaser „Das Ranking der 30 Städte mit dem größten Potenzial: Wo Deutschlands Zukunft lebt“ sammelte man im Einzelhandel nur 54.689 Käufer ein. Das sind ähnlich wenige wie in der schon schwachen Vorwoche. Und natürlich liegt die Zahl damit auch wieder klar unter dem Normalniveau des Burda-Magazins (12 Monate: 64.700, 3 Monate: 62.900). Insgesamt wechselte die Ausgabe 411.135 mal den Besitzer, 34.724 mal davon als ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. Um das mal klar auszudrücken, was Redakteure der gedruckten Ausgabe scheinbar nicht wissen. Ich habe mich mit vielen Leuten unterhalten, die gedruckt gekauft hatten. Gegenüber der online-Auftritte mitunter sicher eine Wohltat, die „altbackene“ Papiergeschichte. Nur haben die Leute einen Fehler gemacht. Sie dachten, was online-Ausgabe spiegelt den „Wert“ dar, der ihn auch gedruckt erreicht. Was bei Focus und auch zum Teil beim Spiegel verheerende Auswirkungen hat. Ich kann nicht eine linksgrüne Postille ins Netz stellen und die andere Ausgabe konzentriert sich wieder auf das Wesentliche, was nun mal bsp. beim Focus konservativer ist. Mit den neuen Redakteuren/Schreibern der Geschichten im Netz vergrault man auf diese Art auch noch den allerletzten Leser und muss sich nicht mehr wundern. Beim Spiegel denke ich da sofort an Kolumnen der grandiosen Augsteins, Storkowskis, Lobos. Wer das ein mal gelesen hat, wird sich eher angewidert abwenden. Genau so schätze ich bsp. den FAZ Auftritt ein. Kapieren die aber sowieso nicht mehr. Daher ists mir auch egal.

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