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„Das ist Nazi-Diktion“: FDP-Fraktionschef nimmt AfD in Brandrede auseinander und landet Viral-Hit bei Facebook

 Hans-Ulrich Rülke von der FDP nimmt die AfD in einer Rede auseinander
Hans-Ulrich Rülke von der FDP nimmt die AfD in einer Rede auseinander

Im Landtag von Baden-Württemberg hielt der FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke eine rund 10-minütige Brandrede, in der er die Alternative für Deutschland (AfD) im Generellen und den anwesenden Parteivorsitzenden Jörg Meuthen im Speziellen gehörig auseinander nahm. Im Plenum des Landtags sorgte seine Ansprache für Gelächter und Applaus; in den sozialen Netzwerken entwickelt sich der entsprechende Mitschnitt derweil zum Viral-Hit

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Anlass für Hans-Ulrich Rülkes Rede war die von der AfD selbst beantragte Debatte mit dem Titel „Gefahr für die Demokratie durch zunehmende Missachtung der demokratischen Spielregeln durch gewählte Volksvertreter“. Der FDP-Fraktionschef urteilt, damit würde sich die AfD nur wieder als Opfer inszenieren und dies sei „im Grunde das einzige Politikangebot“ der Partei. Schließlich müsse man sich ständig fragen, welche AfD-Landtagsfraktion sich als nächstes auflöse oder welcher führende Funktionär zurücktreten werde, „weil er festgestellt hat, dass sich das Weltbild der AfD von der Erde als eine Scheibe bedrohlich nah dem Rand nähert, wo man dann rechts herunterfällt“, so Rülke.

Schallendes Gelächter und Applaus erntet Hans-Ulrich Rülke vor allem, als er über Björn Höcke als „Bernd“ Höcke spricht und als Antwort auf irritierte Zwischenrufe aus dem Plenum antwortet: „Der Mann heißt Bernd, ich weiß das aus der „heute-show.“

Doch am Ende seiner Rede schließt Rülke mit ernsthaften Worten und und konfrontiert die anwesenden AfD-Politiker mit der Aussage Höckes, er wünsche sich für Deutschland nicht nur eine tausendjährige Vergangenheit, sondern auch eine tausendjährige Zukunft. „Sie wissen genau, was die Assoziationen zu den tausend Jahren sind“, so Rülke. „Das ist Nazi-Diktion, meine Herren, und so etwas verteidigen Sie.“

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Bei Facebook geht ein Video der Rede seit vergangenem Freitag viral: über 450.000 Nutzer haben es sich bereits angesehen, knapp 9.000 darauf reagiert. Geteilt wurde der Clip bislang über 2.500 mal.

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