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iPhone X-Nachfolger: Apple entwickelt angeblich faltbares iPhone gemeinsam mit LG

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Viel diskutiert: die neue Gesichtserkennung auf dem iPhone X © Apple

Das iPhone X ist noch gar nicht auf dem Markt, da haben bereits die ersten Diskussionen über die Nachfolgemodelle begonnen. Während das neue randlose Display-Design stilprägend für die nächsten Jahre sein dürfte, scheint Apple im Hintergrund längst an der nächsten Flaggschiff-Generation zu tüfteln: Mit der nächsten großen Generalüberholung könnte das iPhone in den kommenden Jahren dann faltbar werden. Wie das südkoreanische Portal The Investor berichtet, soll LG dabei die neuen Displays produzieren.

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Der große Launch rückt immer näher: Morgen in zwei Wochen beginnt die Vorbestellungsphase für das iPhone X, eine Woche später – am 3. November – kommt das mit Spannung erwartete neue Apple-Flaggschiff schließlich in den Handel, obwohl die meisten Apple-Fans wegen der aufgestauten Nachfrage wohl bis Anfang 2018 auf ihr Gerät warten müssen.

Doch nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone: Wie mehrere Medien aus Asien zuletzt berichteten, dürfte Apple seine iPhone-Produktlinie im nächsten Jahr weiter ausweiten und mehr Modelle mit nahezu randlosem Display anbieten – ein iPhone X Plus mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,46 Zoll und Nachfolger-Modelle zum iPhone 8 und 8 Plus, die dank eines neuen LCD-Displays ebenfalls das Gefühl eines (fast) randlosen Bildschirms vermitteln dürften.

iPhone X: 5 Jahre Warten auf geeignete Displays, 2 Jahre Entwicklung

Wenn Apple seinen Upgrade-Zyklus beibehält, dürften auf das iPhone X zumindest zwei weitere Jahre Geräte mit dem gleichen Formfaktor folgen – genau wie auf das iPhone 6 das 6s das iPhone 7 im gleichen Look folgte, der sogar in diesem Jahr noch einmal im iPhone 8 seine Fortsetzung fand. Nach diesem Szenario würde das randlose Display-Design zumindest bis zum Herbst 2019 und damit bis Ende der Dekade stilprägend sein.

Doch was kommt danach? Wie Apples Designchef Jony Ive am vergangenen Wochenende auf der „TechFest“-Konferenz verriet, hatte Apple bereits 2012 die Vision eines randlosen iPhone-Displays – was fehlte, war die entsprechende Technologie. Allein zwei Jahre habe die tatsächliche Entwicklung am neuen Smartphone-Flaggschiff aus Cupertino dann gedauert, erklärte Ive.

The Investor: Apple arbeitet mit LG an faltbarem Display
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Entsprechend dürften die Planungen für den (Nach-)Nachfolger des iPhone X-Nachfolgers in Cupertino bereits auf Hochtouren laufen. Wie das koreanische Wirtschaftsportal The Investor gestern berichtete, scheint Apple in einigen Jahren ein faltbares iPhone auf den Markt bringen zu wollen. Das Display dafür soll vom südkoreanischen Elektronikkonzern LG gefertigt werden.

Wie The Investor weiter berichtet, soll bei LG bereits eine Abteilung an der Entwicklung des faltbaren Displays arbeiten, das allerdings nicht vor 2020 an Apple geliefert werden soll. Demnach würde die Vision eines faltbaren iPhones wohl frühestens in drei Produkt-Generationen  Gestalt annehmen – und Apple wie zuletzt beim dreijährigen Upgrade-Zyklus seines Flaggschiff-Modells bleiben.

Kommt Samsung Apple bereits 2018 mit einem faltbarem Smartphone zuvor?

Gleichzeitig droht der wertvollste Konzern  im Wettlauf um faltbare Smartphones hinter den Erzrivalen Samsung deutlich zurückfallen, der am Abend vor der iPhone X-Keynote verkündete, schon im nächsten Jahr ein Smartphone mit flexiblem Display auf den Markt zu bringen. Designkonzepte kursieren seit einiger Zeit im Web:

In den kommenden zwei Jahren dürfte der wertvollste Konzern Südkoreas unterdessen noch blendend an Apples iPhone X verdienen, für das Samsung bekanntlich die OLED-Displays fertigt, die dem Verbraucherelektronikriesen größere Komponenteneinnahmen als beim eigenen Flaggschiff Galaxy S8 bescheren sollen. Entsprechend scheint Apple in Zukunft seine Abhängigkeit vom Smartphone-Erzrivalen abbauen zu wollen und deswegen auf LG zu setzen.

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