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„Getrennt“ und gleichzeitig „verliebt wie noch nie“: das schizophrene Leben der Monegassen in der People-Presse

Von Liebesglück mit Trennung – in den Boulevardmedien ist beides zur gleichen Zeit möglich
Von Liebesglück mit Trennung – in den Boulevardmedien ist beides zur gleichen Zeit möglich

Die Fürstenfamilie von Monaco ist mal wieder ein beliebtes Thema in der bunten Welt der Klatschpresse. Fürstin Chàrlene und Ehemann Albert blicken in dieser Woche von gleich zwei Zeitschriften-Covern aus dem Presseregal. Die Geschichten könnten den Adel-Interessierten allerdings überfordern – während die Frau im Spiegel nämlich das Paar "verliebt wie noch nie" beobachtet hat, berichtet Bunte über ein Eheleben "auf Eis".

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Anlass für die Berichte ist, dass das Fürstenpaar sich mal wieder gemeinsam vor die Tür getraut hat, um gemeinsam auf eine Gala zu gehen. Die Frau im Spiegel hat den Auftritt genau verfolgt und ein Pärchen beobachtet, das seine Gefühle füreinander „offen wie nie“ zeigt. Charlène und Albert haben ihre Liebe regelrecht „zelebriert“, schreibt der Funke-Titel.

Auch die Bunte hat sich den Auftritt des Adels in der vergangenen Woche angesehen. Dass es sich dabei um dieselbe Gala handelt, mag man kaum glauben. Denn von Liebe hat man im Burda-Blatt nichts gesehen. Das Paar habe sich „professionell vertraut“ gezeigt, bei Auftritten wie bei besagter Spendengala seien die beiden „um einen harmonischen Eindruck bemüht“. Schon auf dem Titel klärt die Redaktion auf: „Das Eheleben der beiden liegt auf Eis.“

Als Beleg für die Aussage führt die Bunte übrigens die räumliche Trennung des Ehepaares an. So residiere Albert standesgemäß im Palast, während Charlène samt Kinder unweit des Hauses in einem Apartment lebe. Die Bunte findet das „merkwürdig“. Dabei führt sie wenige Sätze später an, dass das Paar diese „Wohnsituation“ mittlerweile seit fast drei Jahren praktiziert. Die Titelseite jedoch könnte den Eindruck vermitteln, Charlène sei gerade erst „ausgezogen“. Heiße oder kalte Liebe – das liegt hier wohl im Auge des Betrachters

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Den Kunden vor dem Zeitschriftenregal kann diese schizophrene Berichterstattung zumindest durchaus mit einem Fragezeichen im Gesicht zurücklassen.

 

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