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Viral-Hit: Eine Kanadierin lässt ihr iPhone auf den Balkon der Nachbarn fallen – und Twitter hält die Luft bei der Rettungsaktion an

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Kann ja mal passieren: Das iPhone rutscht aus der Hand und landet dort, wo es nicht soll – auf dem Bürgersteig, im Wasser oder im dunklen Kinosaal. Ganz besonders groß ist das Malheur jedoch, wenn das Smartphone plötzlich auf dem Balkon der Nachbarn landet – und die nicht zu erreichen sind. Genau das ist einer Kanadierin in den vergangenen Tagen passiert, die ihre Rettungsversuche mit einem Wischmopp und einer Drohne Social Media-gerecht auf Twitter teilte und damit einen Viral-Hit landete, der sogar Schauspieler Stephen Fry faszinierte.

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Wer kennt das nicht: Plötzlich flutscht das iPhone aus der Hand und befindet sich im freien Fall, der meist nach ein, zwei Metern endet. Nicht so bei der Kanadierin Liz Bertorelli, der am vergangenen Mittwoch das Kunststück gelungen ist, ihr iPhone auf dem Balkon ihres Torontoer Apartments beim Aufräumen ein Stockwerk tiefer zu befördern.

Der Aufprall war hart, doch das iPhone noch funktionsfähig, wie Bertorelli anhand der blinkenden Benachrichtigungen auf dem Bildschirm von oben festgestellt hat. Die Social Media-affine Markenstrategin bei Shopify dokumentierte den Faux Pas umgehend auf Twitter.

Buchstäblich an Fallhöhe gewann die Saga vom abgestürzten iPhone durch den Umstand, dass die Nachbarn leider offenkundig nicht zu Hause anzutreffen waren. Wie intensiv die Beziehung von Millennials zu ihrem Smartphone ist, dokumentierte Bertorelli dann eindringlich in den nächsten Tweets (Auflösung: wie die von Romeo und Julia).

Dann wird die Lage dramatischer: Es beginnt zu regnen – und von den Nachbarn gibt es immer noch keine Spur…

Eine Rettung ist nach den 24 Stunden immer noch nicht in Sicht, dafür ist Bertorelli dank ihrer ausgiebig dokumentierten iPhone-Saga längst ein Social Media-Hit – selbst Schauspieler Stephen Fry will wissen, wie der Cliffhanger ausgeht.

Nach weiteren 24 Stunden ist die Lage weitgehend unverändert – nur das Wetter hat sich gebessert.

Die Nachbarn sind jedoch weiter verschollen, da helfen auch keine kleinen gut gemeinten Zettelchen an der Haustür.

Die Versuche werden verzweifelter: Ein verlängerter Wischmopp ist leider auch keine Hilfe.

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Dafür avancierte Bertorelli immer mehr zum Medienstar: Die Reporter des Toronto Star warten bereits:

Unterdessen hat die Kanadierin eine neue Idee, für die eine Drohne zerstückelt und dann umgebaut wird.

Die Drohne wird mit Verpackungsband versehen und dann altmodisch über eine Schnur herabgelassen:

Und siehe da: Der Rettungsversuch klappt!

Nach 48 langen Stunden hat Liz Bertorelli ihr geliebtes iPhone wieder – wenn auch mit Verlusten. Das Display ist wenig überraschend gesplittert, und einen Wasserschaden hat es offenbar auch.

Das Wichtigste aber: Das iPhone funktioniert noch.

Und mehr noch: Als Bonus ist Bertorelli für ein paar Tage zum Social Media-Star avanciert und hat die Anzahl ihrer Follower auf Twitter vervielfacht.

Fest steht am Ende des Tages: iPhone gut, alles gut.

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