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Opfer von Sturm Xavier: Journalistin und Außenpolitik-Expertin Sylke Tempel ist tot

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Sylke Tempel

Der Sturm Xavier hat im Norden und Osten Deutschlands viele Schäden angerichtet und für zahlreiche Todesopfer gesorgt. Wie nun bekannt wurde, ist auch Sylke Tempel darunter. Die 54-Jährige, seit 2008 Chefredakteurin der Fachzeitschrift Internationale Politik, wurde nach übereinstimmenden Medienberichten in Berlin von einem Baum erschlagen.

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Sylke Tempel studierte Politische Wissenschaften und Judaistik in München, war an der Universität der Bundeswehr u.a. wissenschaftliche Mitarbeiterin von Michael Wolffsohn. Dort wurde sie auch zur Dr. phil. promoviert.

1993 ging sie dann in den Journalismus – zunächst als Nahost-Korrespondentin der Wochenzeitung Die Woche, später als freie Autorin für Blätter wie die Jüdische Allgemeine, das österreichische Magazin Profil und den Tagesspiegel. Seit 2008 war Tempel schließlich Chefredakteurin der von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik heraus gegebenen Zeitschrift Internationale Politik. Tempel trat zudem immer wieder als Expertin in Talkshows in Erscheinung.

Wie Bild berichtet, war die 54-Jährige am Donnerstag zu Gast bei einer Veranstaltung mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Auf dem Rückweg ereignete sich ein tragisches Unglück, bei dem sie von einem Baum erschlagen wurde.

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Auch Sigmar Gabriel gehört zu den Trauernden:

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Alle Kommentare

  1. Es ist immer so furchtbar, wenn man schon vorher weiss, dass es Tote geben wird. Und man auch weiss, dass sie höchstwahrscheinlich zu verhindern gewesen wären und man auch schon weiss, dass es beim nächsten Mal genau wieder so laufen wird.
    Jörg Kachelmann

    Die Ironie und weiterführende Erkenntnis, die in der Kritik des Meteorologen liegt, ist die, dass mit Sylke Tempel ausgerechnet eine Propagandistin der DGAP Sturm Xavier zum Opfer fiel, die ihrerseits mit Desinformation und Kriegspropaganda in den Medien dazu beigetragen hat, dass Millionen Menschen Opfer von Krieg, Sanktionen, Terror und Staatszerfall wurden.

    Tempel und andere führende Propagandisten aus dem Umfeld der Bundesregierung haben mit ihrer irreführenden Meinungsmache und transatlantischen Kriegspropaganda in deutschen Nachrichtensendungen, Polit-Magazinen und Talkshows dazu beigetragen, dass der Westen mörderische Sanktionen und Kriege gegen Syrien, Libyen oder auch die Menschen in der Ostukraine führen kann, ohne dass die Bürger und Wähler hierzulande die wahren Hintergründe dieser völkerrechtswidrigen Verbrechen erkennen und durchschauen.
    Seriöser Journalismus – von Sylke Tempel behaupten die transatlantischen Mainstreammedien, sie sei „Journalistin“ gewesen – hätte aber, mehr noch als ein ordentlicher Wetterbericht, die Aufgabe, die deutsche Öffentlichkeit wahrheitsgemäß über die Hintergründe und Gefahren westlicher „Interventionen“ – nicht nur für die deutsche Bevölkerung, sondern vor allem für die Menschen in den vom Westen attackierten Staaten – warnen müssen.

    Stattdessen haben die von Bundesregierung und Wirtschaft finanzierten Propagandisten aus niederen, nämlich rein wirtschaftlichen und machtpolitischen Motiven, Regime-Change, Sanktionen und Kriege in der arabischen Welt und Osteuropa vorangetrieben, die Hunderttausenden das Leben kosteten, zerstörte Staaten, Terrorismus sowie eine Flüchtlingswelle nach Europa mit all ihren „Kollateralschäden“ verursachten.
    Kachelmanns Kritik wird aktuell in der Filterblase der bellizistischen und verbrecherischen Lügenpresse durchaus zur Kenntnis genommen und man kann hoffen, das künftig bei ähnlichen Wetterlagen explizite Warnungen in den sogenannten „Nachrichten“ ausgesprochen werden, denn außer Sylke Tempel kamen auch zahlreiche Unschuldige durch Orkan Xavier ums Leben.

    Dass künftig in der transatlantischen Propagandablase vor Krieg und mörderischen Wirtschaftssanktionen gewarnt wird, kann man hingegen komplett ausschließen. Die Kriegstreiberin Sylke Tempel wird von diesem unmoralischen System mit Sicherheit in kürzester Zeit durch einen anderen Söldner an der Medienfront ersetzt.
    https://propagandaschau.wordpress.com/2017/10/09/wenn-medien-menschen-auf-dem-gewissen-haben/

  2. Herr Kachelmann (rechts daneben) sagt in seinem Video, das man Menschen, die bei dem Wetter vor die Türe gehen, auf ihr Fehlverhalten hinweisen und sie so schützen soll. „Damit es diesmal keine Toten gibt!!“

    Er nannte betreffende Personen „nicht die hellste Kerze auf der Torte“! 😉

    Aber vielleicht war es ja auch „Allah´s Wille“!

  3. Ich bin sehr bestürzt über den Tod von Frau sylke Tempel und bin in Gedanken bei ihrer Familie und ihren Freunden. Sie war eine außerordentlich kompetente und sympathische Journalistin. Sie hat u.a.den Presseclub sehr bereichert und wird nicht nur an dieser Stelle sehr fehlen. Ich verneige mich vor ihr.

  4. Über den diesbezüglichen Hass-Tweet des linksextrem-islamistischen Möchtegernkollegen von der Taz möchte man bei den Wahrheitsexperten von meedia wohl besser nicht berichten.
    Die Sonnenbrille und das Schuhwerk von Fr. Trump sind wohl eher was für den deutschen Qualitätsjournalismus.

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