Anzeige

Stefan Plöchinger wechselt von der Süddeutschen zum Spiegel und wird dort Leiter Produktentwicklung

Stefan Plöchinger wechselt zum Spiegel Verlag
Stefan Plöchinger wechselt zum Spiegel Verlag

Top-Personalie beim Spiegel-Verlag: Stefan Plöchinger kehrt zum Spiegel zurück und wird dort Leiter Produktentwicklung. Der bisherige Digital-Chef der Süddeutschen Zeitung soll als "kaufmännischer Partner" deas multimediale Produktportfolio beim Spiegel ausbauen.

Anzeige
Anzeige

Er soll im Laufe des ersten Quartals 2018 den neu geschaffenen Posten antreten. Stefan Plöchinger war nach seiner Zeit bei der Financial Times Deutschland bereits in Führungspositionen bei Spiegel Online tätig, und zwar als CvD, Textchef und Geschäftsführender Redakteur. 2010 wechselte er zur Süddeutschen Zeitung als Chefredakteur von sueddeutsche.de, seit 2014 ist er bei der SZ auch Mitglied der Chefredaktion. Seit Anfang 2017 hat Plöchinger bei SZ.de mit Julia Bönisch eine Co-Chefredakteurin an seiner Seite.

Plöchinger wurde stets nachgesagt, durchaus auch Ambitionen zu haben, den Chefsessel bei Spiegel Online zu übernehmen. Aktuelle Chefredakteurin von Spiegel Online ist Barbara Hans. Sie übernahm den Job, nachdem ihr Vorgänger, Florian Harms, seinen Hut nehmen musste. Plöchinger soll nun in kaufmännischer Position installiert werden. Ein wichtiges Aufgabenfeld dürfte die Dauerbaustelle Paid-Content beim Spiegel sein. Unter Plöchingers Führung hat die Süddeutsche Zeitung ein durchaus erfolgreiches Digital-Konzept samt Pay-Modell entwickelt. 2016 hat die SZ nach Angaben Plöchingers digitale Paid-Content-Erlöse im signifikant zweistelligen Mio-Bereich erwirtschaftet. Der Spiegel dagegen tut sich immer noch schwer, ein stringentes Paid-Content-Modell zu etablieren. Zuletzt versuchte der Spiegel es mit der digitalen Tages-Zeitung „Spiegel Daily“.

Anzeige

Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass: „Stefan Plöchinger kennt die Herausforderungen der Medienhäuser, die mit großem Aufwand hochwertigen Journalismus produzieren, aus langjähriger Erfahrung. Er bringt alle notwendigen Voraussetzungen mit, um die großen Wachstumschancen erfolgreich nutzen zu können, die in der Entwicklung von Spiegel-Produkten liegen. Gemeinsam mit den Geschäftsführungen und Chefredaktionen von Print und Online wird er als kaufmännischer Partner das multimediale Produktportfolio des Spiegel steuern und weiter ausbauen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Anmerkung: In einer ersten Version dieses Textes hieß es, Plöchinger werde als Head of Digital beim Spiegel-Verlag anfangen. Wie der Verlag mittlerweile via Pressemitteilung verlauten ließ, lautet die offizielle Bezeichnung seiner Position „Leiter Produktentwicklung“. Dies wurde korrigiert.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige