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Aus bento wird rento: Titanic parodiert das Millennial-Portal des Spiegel als Seite für Rentner-Hipster

Gelungene Medien-Parodie in der aktuellen Titanic: rento statt bento
Gelungene Medien-Parodie in der aktuellen Titanic: rento statt bento

bento ist für die Einen das erfolgreiche Milliennial-Spaß-Portal aus dem Hause Spiegel, für die Anderen ist es eine "absolute Trottelplattform" (R.v.Rönne). Das Satire-Magazin Titanic hat in der aktuellen Ausgabe eine bento-Variante für Senioren entworfen und den typischen bento-Sound auf wirklich alte Themen angewendet. Ergebnis der gelungenen Medien-Parodie: rento

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So gibt es bei rento Artikel in der typischen Listicle Form, etwa „5 Gründe, warum ich zu alt für die Disco bin“ (u.a.: „Wenn ich den DJ nach Lale Andersen oder den Goldenen Sieben frage, guckt er mich nur doof an.“)

Ebenso finden sich Ego-Texte aus der Ich-Perspektive, wie „Ich habe Falschparker aufgeschrieben, damit ihr es nicht müßt“ oder „Ich bin Generation Hitler – und das ist auch gut so“.

Nicht fehlen darf „Native Advertising“ bei rento in Form eines „Sponsored Posts“: „Deine Kinder behandeln Dich wie ein kleines Kind? Geht gar nicht!“ (Werbung für eine  Fahrt zur Bekleidungs- und Strickwarenfabrik in die Lüneburger Heide)

Und es gibt auch Quizze. Z.B.: „Wie gut erinnerst du dich ans Dritte Reich?“ oder „Wer hat’s gesagt: Der Arzt oder die verdorbene Schwiegertochter? („Das können Sie sich sonstwohin schmieren“)

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Schön sind auch die kleinen Details, zum Beispiel, dass das eigentlich quietschbunte bento-Logo bei rento in Beige- und Grautönen daherkommt.

Beim echten bento nahmen sie die Parodie der „Titanic“ übrigens mit Humor:

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