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Nutzer nehmen keine Werbung mehr wahr: Sind kosmetisch veränderte Werbemittel eine mögliche Lösung?

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Es war eine der aufsehenerregendsten Thesen der diesjährigen Dmexco. Der ehemalige G+J-Manager und Digital-Experte Oliver von Wersch sagte überspitzt: "Der Nutzer nimmt keine Werbung mehr wahr!". Eine frische Untersuchung aus den USA gibt ihm nun recht.

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Von Wersch, der schon lange auch gegen Adblocker kämpft, sagte im Vorfeld der Digital-Messe, dass es mittlerweile einen Ad Blocker gebe, der viel schlimmer sei, als Eyos Ad Blocker Plus: das menschliche Gehirn.

Die aktuelle Adblocker-Rate von rund 20 Prozent sei daher nur begrenzt aussagekräftig. Von Wersch forderte deshalb, die Diskussion um Viewability ganz anders zu führen, weil Sichtbarkeitsraten nur etwas darüber aussagen, ob der User die Ad gesehen haben könnte, nicht, ob er sie auch angesehen hat.

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Gestützt wird der Berater nun von einer Untersuchung von Flashtalking. Die US-Amerikaner sagen, dass allein durch Multitasking und Multiscreening die Aufnahmefähigkeit der Nutzer für Werbeinhalte um 25 Prozent sinke. „Vor allem Millennials und jüngere Konsumenten sind kaum noch geneigt, traditionelle Werbebotschaften wahrzunehmen, zu verarbeiten und zu verinnerlichen. Diese Realität steht im Gegensatz zu der immer noch weit verbreiteten Annahme vom aufnahmebereiten Verbraucher, der entspannt und zurückgelehnt seine volle Aufmerksamkeit einem einzigen Werbeinhalt widmet.“

Ein möglicher Lösungsansatz wäre es, die Werbemittel je nach Empfänger kosmetisch im Farbton und bei der Bildauswahl zu variieren. So steigen die Chancen, mit den eigenen Botschaften noch durch zu dringen.

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