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Top-Analyst: Das iPhone X könnte bis zu 50 Millionen Mal vorbestellt werden

Apples neues Flaggschiff-Smartphone: das iPhone X © Apple
Apples neues Flaggschiff-Smartphone: das iPhone X © Apple

Sechs Wochen sind es noch bis zur Auslieferung des iPhone X, doch Apples neues Smartphone-Flaggschiff überschattet längst die anderen Produktlaunches des Techpioniers. Allen voran das iPhone 8, das erst am vergangenen Freitag in den Handel kam, leidet offenkundig unter dem bevorstehenden Launch des OLED-iPhones. Wie Staranalyst Ming-Chi Kuo voraussagt, dürfte Apple mit Abstand den größten Verkaufsstart in der Geschichte des iPhones hinlegen: Bis zu 50 Millionen Vorbestellungen könnten bei Apple eingehen.

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Es war eine Woche zum Vergessen für Apple. An der Wall Street erlebte der Techpionier die schlechteste 5-Tages-Performance seit eineinhalb Jahren, weil Apple mit seinen neuen Produktvorstellungen gepatzt hatte.

Die neue Apple Watch Series 3 ist noch so unausgereift, dass das Wall Street Journal, New York Times und The Verge in ihren Testberichten den Daumen senkten. Das iPhone 8, das als Nachfolger vom iPhone 7 mit Preisanhebungen auf den Markt gebracht wurde, obwohl es bereits das vierte Jahr in Folge mit praktisch dem gleichen Design ausgeliefert wird, fiel unterdessen bei Kritikern und offenbar auch Kunden durch – die für Apple typischen Schlangen am ersten Verkaufstag blieben aus.

Erhebliche Verknappung des iPhone X erwartet

Der Grund dürfte das eigentliche Smartphone-Flaggschiff sein, dass Apple jedoch erst am 3. November ausliefert – das iPhone X. Und das wohl auch nur mit erheblicher Wartezeit. Wie das zum Wall Street Journal gehörende US-Wirtschaftsmagazin Barron’s vergangene Woche berichtete, hat Apple mit der Produktion des bis zu 1319 Euro teueren Smartphones noch nicht einmal begonnen.

Das dürfte Folgen haben – für Apple als auch vor allem für seine treuen Kunden, die mutmaßlich lange auf das neue Kultsmartphone warten dürften. Wie der gewöhnlich gut unterrichtete KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo bereits vor einer Woche prognostizierte, könnte das iPhone X wegen der Produktionsengpässe für „eine Weile in erheblicher Limitierung“ verfügbar sein.

Ming-Chi Kuo rechnet mit 40 bis 50 Millionen iPhone X-Vorbestellungen

„Wegen eingeschränkter Lieferbarkeit rechnen wir nicht damit, dass die Kundennachfrage vor dem ersten Halbjahr 2018 voll befriedigt werden kann“, schrieb Kuo vergangene Woche an Bankkunden. Heute legte Kuo mit neuen Zahlen nach: Wie der KGI-Securities-Analyst in einer neuen Research-Note mitteilt, könnten bei Apple bis zum Start der Erstauslieferung am 3. November sage und schreibe 40 bis 50 Millionen Vorbestellungen eingehen!

Das würde ohne Frage einem neuen Vorbestellungsrekord entsprechen. Bis 2014 hatte Apple die Vorbestellungen und Verkäufe am ersten Wochenende stets ausgewiesen und dabei den bisherigen Rekord von 15 Millionen verkauften iPhones in den ersten 72 Stunden vermeldet.

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iPhone X könnte schnell bis Jahresende ausverkauft sein

Behält Kuo mit seiner Schätzung recht, würde sich die aufgestaute Nachfrage nach dem erstmals seit 2014 generalüberholten iPhone in einem regelrechten Kaufrausch entladen, der bis zu dreimal größer ausfallen würde als in der Vergangenheit.

„Wir glauben, dass Apple Hardcore-Fans (aus den USA) und einige iPhone 6- und 6s-Besitzer bereit sind, den heftigem Preisaufschlag für das Gerät zu bezahlen“, schreibt Kuo in einer Research-Note, die dem Blog AppleInsider vorliegt.

Die absehbare Folge: Praktisch mit der Vorbestellungsphase dürfte das iPhone X damit zumindest bis Jahresende  ausverkauft sein, weil Apple wohl kaum mehr als 40 bis 50 Millionen iPhones fertigen lassen kann, wie Kuo in der vergangenen Woche mutmaßte.

Allein die Vorbestellungen könnten Apples Weihnachtsquartal retten

Während Apple-Fans möglicherweise monatelang auf ihr sehnlichst erwartetes neues iPhone warten müssen, könnte Apple durch einen Vorbestellungsboom in den von Kuo genannten Dimensionen möglicherweise einen Befreiungsschlag landen – und das Weihnachtsquartal retten.

Behält Kuo mit seinen Schätzungen recht, könnte Apple möglicherweise bereits nach den Vorbestellungen auf Kurs für ein weiteres Rekordquartal liegen – vorausgesetzt, der iKonzern bekommt die Pre-Orders bis zum 31.12. auch ausgeliefert   An der Wall Street setzte sich diese Hypothese bislang indes nicht durch: Die Apple-Aktie setzte den in der Vorwoche eingeschlagenen Abwärtstrend weiter fort und durchbrach heute sogar zeitweise die 150-Dollarmarke – nach unten.

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