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Laut Bild hatte er einen „Suff-Unfall“: Olympia-Sieger Christoph Harting erwirkt Gegendarstellung

Doch kein „Suff-Unfall“: Christoph Harting setzte eine Gegendarstellung durch
Doch kein "Suff-Unfall": Christoph Harting setzte eine Gegendarstellung durch

Anfang August berichtete die Bild über eine besondere Leistung des Olympiasiegers Christoph Harting. Die hatte allerdings nichts mit seiner Sport-Disziplin, dem Diskurs-Wurf zu tun: Führerschein weg nach "Suff-Unfall", lautete es auf der Titelseite. Eine besonders pikante Meldung. Harting ist hauptberuflich Bundespolizist. Gegen die Berichterstattung setzte er nun eine Gegendarstellung durch.

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Diese hat die Bild-Zeitung am heutigen Dienstag auf Titelseite und im Blatt-Innern veröffentlicht. Links neben dem Seite-1-Aufmacher, „Der Petry-Putsch“, macht Harting bereits klar: „Ich hatte keinen Suff-Unfall“. Dazu merkte die Redaktion an, dass Harting Recht habe, und bittet um Entschuldigung. Vor Gegendarstellung wurde eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlins erlassen.

Bild-Titelseite vom 26. September 2017

Im Heft-Innern stellt Harting weitere Teile der Berichterstattung gegen. So hatte Bild geschrieben, Harting habe sich gegenüber Polizei-Beamten aggressiv verhalten, woraufhin er auf eine Wache gebracht worden und eine Blutentnahme angeordnet worden sei. Im Artikel wurde deutlich, dass die Informationen auf Hörensagen basieren, so „sollen“ sich die Dinge zugetragen haben.

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Weiter widerspricht Harting der Darstellung, er sei auf einen anderen Fahrer losgegangen und musste von den Polizisten gebändigt werden.

Christoph Hartings Gegendarstellung aus der Bild-Zeitung vom 26. September 2017

Die Bild-Meldung war für den Olympia-Sieger im Diskuswurf besonders pikant: Der 26-Jährige ist im Hauptberuf Bundespolizist, ein solcher Vorfall hätte weitgehende Konsequenzen für ihn gehabt.

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