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Umparken im Job: Marketingchefin Tina Müller verlässt Opel – Zeitpunkt und Ziel sind noch unbekannt

Opels Marketingchefin Tina Müller löst ihren Vertrag auf
Opels Marketingchefin Tina Müller löst ihren Vertrag auf

Für ihre Kampagne "Umparken im Kopf" erntete Opels Marketingchefin Tina Müller viele Preise – und brachte Opel den Umschwung. Jetzt hat sie – wie das "Handelsblatt" (Paid) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet – den Aufsichtsrat um die Aufhebung ihres Vertrages gebeten.

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Ihre Karriere startet die 49-Jährigen in der Kosmetikbranche, genauer bei L’Oréal. Daher sorgte sie mit ihrem Wechsel zu Opel auch nicht minder für Aufsehen. Kann eine Frau, die bisher vorwiegend mit Beauty-Themen konfrontiert war, Fuß in der Automobilindustrie fassen? Noch dazu in dem recht angeschlagenen Opel-Konzern, der zu diesem Zeitpunkt (2013) hohe dreistellige Millionenverluste auswies? Ja, das konnte sie. Die von ihr geprägte Kampagne „Umparken beginnt im Kopf“ sowie weitere neue Modelle brachten Opel wieder auf Kurs.

Keine Liaison mit Autoindustrie
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Dennoch munkelten viele Beobachter und Insider, dass Tina Müller niemals „für immer“ warm mit der Autoindustrie werden könne. Und sie sollten Recht bekommen. Just nach dem Weiterverkauf vom amerikanischen Autobauer General Motors an den französischen Autokonzern PSA, legt sie ihr Amt nun nieder. Wie das Handelsblatt von „dem Unternehmen nahestehenden Personen“ erfahren hat, habe Müller den Aufsichtsrat von Opel um die Auflösung ihres befristeten Vorstandsvertrags gebeten. Das Gremium habe bereits zugestimmt. Unklar sei allerdings, zu welchem Zeitpunkt Müller das Unternehmen verlassen werde. Müllers Wunsch sei Ende Oktober. Dann soll sie in den Vorstandsvorsitz eines großen deutschen Konzerns übernehmen. Um wechseln Konzern es sich handelt, ist offen.

 

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