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Nach der Wut-Wahl: Nachrichtenmagazin Der Spiegel bringt schon am Dienstag eine Sonderausgabe an die Kioske

Extrablatt vom Nachrichtenmagazin Nummer eins zur Bundestagswahl: Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer
Extrablatt vom Nachrichtenmagazin Nummer eins zur Bundestagswahl: Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer

Wer sich womöglich wunderte, dass der Spiegel letzten Samstag mit einem ziemlich unpolitischen Bildungstitel ("Neues Lernen") erschien, versteht jetzt, warum: Wie der Verlag mitteilte, wird bereits morgen ein neues Heft erscheinen – als Sonderausgabe zur denkwürdigen Bundestagswahl 2017. Die Redaktion will auf 132 Seiten mit "aktuellen Analysen, Interviews, Kommentaren und Reportagen" punkten.  

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Bereits am Montag um 15 Uhr soll Abonnenten und online-affinen Käufern die digitale Heftversion zum Download zur Verfügung stehen. Über den Schwerpunkt des Extra-Magazins, das zusätzlich laut Verlag mit aktuellen Artikeln aus allen Ressorts des Nachrichtenmagazins aufwarten werde, heißt es: „Im ganzen Land waren rund 40 Spiegel-Redakteure unterwegs, um Sieger und Verlierer der Bundestagswahl zu treffen, um Stimmungen einzufangen aus einer Republik im Umbruch.“ Mit der Sondernummer dürfte der Spiegel auch auf die Kritik nach dem G20 in Hamburg reagieren, bei dem das Magazin erst eine Woche später mit Berichten zu den Krawallexzessen aufgewartet hatte.

Wunder sollte man angesichts der knappen Zeit bis zum Redaktionsschluss vom Wahl-Spiegel aber eher nicht erwarten. So kündigt der Spiegel an, dass sich Spitzenpolitiker in Exklusivinterviews zum Wahlergebnis äußern. Dazu gehören demnach Innenminister Thomas de Maizière, der „über die Gründe für die Stimmenverluste der Union“ spreche (was er am Wahlabend im Fernsehen ausführlich getan hat), ferner Jürgen Trittin über die Chancen für eine Jamaika-Koalition (auch Trittin hatte im TV diesbezüglich reichlich Redezeit) sowie SPD-Parteivizechef Olaf Scholz, der erkläre, „warum seine Partei in die Opposition gehen muss“ – was dieser bereits gegen 19 Uhr vor den Mikrofonen der ARD tat.

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Interessanter könnten die Reaktionen von Prominenten aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung zum Wahlausgang sein, die Redaktion in den Stunden nach der Nachricht vom Wahlergebnis eingesammelt hat. Im digitalen Spiegel sollen zusätzlich Video-Analysen, Multimedia-Reportagen, Foto-Essays von der Wahl, ein Grafik-Spezial mit allen Ergebnissen der Bundestagswahl, einen Koalitionsrechner und interaktive Deutschland-Wahlkarten abrufbar sein. Der Copypreis der Sonderausgabe des Spiegel beträgt 4,90 Euro.

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