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“Die blöde Schwesig”: FAZ-Redakteure lästern live im Web – ohne zu merken, dass das Mikro schon offen ist

Lästerten über Manuela Schwesig, als aus versehen das Mikro an war: Jasper von Altenbockum (li.) und Mathias Müller von Blumencron (re.)
Lästerten über Manuela Schwesig, als aus versehen das Mikro an war: Jasper von Altenbockum (li.) und Mathias Müller von Blumencron (re.)

Seit dieser Bundestagswahl steht fest: Facebook-Live ist das Lieblingstool der Alpha-Journalisten. Bei fast allen Online/Print-Medienmarken kommentierte und analysierte die erste Garde das Wähler-Votum via Social-Network. So auch bei der FAZ. Bei den Frankfurtern war allerdings bereits Minuten vor dem offiziellen Start des Streams das Mikro offen und so erfuhr der interessierte Zuhörer etwas über die Bäuche der beteiligten Journalisten und wie wenig sie von SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig halten.

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Via Facebook analysierten der Innenpolitik-Chef der Frankfurter, Jasper von Altenbockum, und der Digital-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron das Wahlergebnis. Zudem beantworteten sie die die Fragen der Zuschauer. Insgesamt erreichte die FAZ so fast 27.000 Video-Abrufe. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das kein berauschender Wert, aber auch keine Katastrophe.

Im Gedächtnis haften bleiben wird die gute halbe Stunde jedoch nicht wegen der pointierten Wahl-Bewertung der Top-Journalisten, sondern weil sie schon gut sechs Minuten vor dem Start des Live-Streams zu hören waren.

So wurde das Web Zeuge der Sorge, dass man zu viel Bauch von einem der Teilnehmern sehen könnte, dass das Gesicht nicht scharf genug sei und dies für einen bereits die gefühlt 50ste Bundestagswahl sei. Diese soll sogar eine der spannenderen gewesen sein.

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Höhepunkt der unbemerkten Mikro-Plauderei war der genervte Kommentar von einem der Teilnehmer: “Da mischt sich die blöde Schwesig auch noch ein.”

Medienjournalist Jens Twiehaus schnitt für ein kurzes YouTube-Video die besten Momente zusammen. Sein Best-of kommt bereits auf über 9.000 Abrufe. Mal schauen, ob der Läster-Zusammenschnitt nicht schon bald erfolgreicher ist als das Original.

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