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„Du Penner“: Donald Trump zieht sich Zorn von NBA-Superstar LeBron James auf Twitter zu

Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump
Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump

Dieser Tweet ging nach hinten los. Weil NBA-Superstar Stephen Curry nach dem Geschmack von Donald Trump zu lange darüber nachdachte, ob er der Einladung ins Weiße Haus zur Ehrung der Meisterschaft der Golden State Warriors folgen sollte, lud der US-Präsident den berüchtigten 3-Punkte-Schützen via Twitter wieder aus. Darauf folgte jedoch eine Welle der Entrüstung und Solidarisierung von NBA-Profis mit Curry. Ganz vorne dabei: Megastar LeBron James, der Trump auf Twitter einen "Penner" nannte – und dafür schnell mehr als 1 Million Likes erhielt.

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Wieder ist Wochenende, wieder hat Donald Trump offenkundig mehr Zeit, um sich auf Twitter mitzuteilen. Nachdem der US-Präsident am vergangenen Wochenende seine Dauerrivalin Hillary Clinton auf dem 140-Zeichen-Dienst ins Visier genommen hatte und einen Abschuss mit einem Golfball geretweetet hatte, teilte Trump diesmal unsportlich gegen einen der absoluten Superstars der Basketball-Liga NBA aus.

Stephen Curry vom NBA-Serienmeister Golden State Warriors hat für den Geschmack des US-Präsidenten zu lange darüber nachgedacht, ob er eine Einladung ins Weiße Haus zur Ehrung des Meisterteams annehmen sollte – deswegen zog Trump sie nun öffentlichkeitswirksam via Twitter zurück.

„Ins Weiße Haus eingeladen zu werden, wird als große Ehre für ein Meisterteam angesehen. Stephen Curry hat gezögert, deswegen wurde die Einladung zurückgezogen“, twitterte Trump am Samstagnachmittag.

Diesen Tweet dürfte der US-Präsident möglicherweise später bereut haben. Was nämlich folgte, war eine Welle der Solidarisierung mit Curry, der neben LeBron James von den Cleveland Cavaliers als bester und populärster Spieler seiner Generation gilt.

Tatsächlich zögerte Superstar LeBron James nicht lange, um seinem NBA-Kollegen mit einem Tweet, der es in sich hatte, zur Seite zu springen.

„Du Penner“, twitterte James in Richtung von Trump, ohne ihn direkt zu adressieren oder beim Namen zu nennen. „Stephen Curry hat schon gesagt, dass er nicht kommt! Also gibt es keine Einladung. Ins Weiße Haus zu kommen, war eine große Ehre, bis Du aufgetaucht bist!“ twitterte James – und sollte für seinen Tweet sechsmal mehr Likes und zehnmal mehr Retweets bekommen als der US-Präsident. Nach 9 Stunden hatte James bereits mehr als 1 Million Likes eingesammelt.

Damit nicht genug: Zahlreiche andere NBA-Profis solidarisierten sich mit dem besten 3-Punkte-Schützen der amerikanischen Basketball-Liga.

Currys Arbeitgeber, die Golden State Warriors, erklärten wenig später in einen Statement auf Twitter, sie akzeptierten, „dass das Team nicht eingeladen worden ist“.

Ein ganz besonders filigraner Konter folgte unterdessen von anderer Stelle. Pete Souza, über die volle Amtszeit von acht Jahren Barack Obamas Chef-Fotograf, unterstrich in einem Instagram-Post mit einem Fotorückblick einmal mehr, wie sehr sich die Administrationen von Trump und Obama unterscheiden. Curry war der Einladung von Obama im vergangenen Jahr noch erkennbar gerne gefolgt und hatte mit dem damaligen US-Präsidenten Basketball gespielt.

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