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„Man kann das immer weiter treiben mit dem Neid“: WDR-Intendant verteidigt sein 400.000-Euro-Gehalt

399.000 Euro Jahresgehalt – WDR-Intendant Tom Buhrow findet das nicht zu viel
399.000 Euro Jahresgehalt – WDR-Intendant Tom Buhrow findet das nicht zu viel

WDR-Intendant Tom Buhrow hat sein Jahresgehalt von 399.000 Euro verteidigt. "Ich sag' immer bei sowas: Man kann das immer weiter treiben mit dem Neid", erklärte er nach der jüngsten ARD-Hauptversammlung. "Man kann immer sagen 'weniger, weniger, weniger', und dann landet man am Ende bei den Milliardären, die es ehrenamtlich machen können." Das Resultat dessen könne man derzeit in den USA betrachten, so Buhrow.

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Die ARD veröffentlicht seit Anfang September die Gehälter sämtlicher Intendanten auf ihrer Website. Buhrow steht an der Spitze des größten ARD-Senders.

Die Gehalts- und Honorar-Auflistung ist Teil der von MDR-Intendantin Karola Wille, noch ARD-Vorsitzende, angestoßenen Transparenz-Offensive. Im deren Rahmen hat die ARD nun auch ein Gutachten des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Paul Kirchhof vorgelegt. Darin wurde untersucht, inwieweit der Senderverbund etwa die Kosten für einzelne Sendungen oder Honorare für Sportexperten veröffentlichen darf oder muss. Bereits 2010 arbeitete der heute 74-Jährige mit den öffentlich-rechtlichen Sendern zusammen. Damals empfahl er als Gutachter die Reform der Rundfunkgebühr und damit die Einführung einer einheitlichen Abgabe pro Haushalt.

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Während der Pressekonferenz zur ARD-Hauptversammlungen wurden zudem Beschlüsse der Intendanten verkündet. So wird ab dem kommenden Jahr der Bayerische Rundfunk den Vorsitz der ARD übernehmen, womit BR-Intendant Ulrich Wilhelm Vorsitzender wird. In dieser Rolle löst er seine MDR-Kollegin Karola Wille ab.

Zudem wurden einige Vertragsverlängerungen bekannt gegeben. So wird Volker Herres drei weitere Jahre als Programmdirektor der ARD tätig sein, auch der Vertrag von Florian Hager wurde um drei Jahre verlängert. Hager ist Gründungschef von Funk, dem jungen Angebotes von ARD und ZDF. Seine Personalie steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung des Verwaltungsrates des SWR, was allerdings als Formalie gilt.

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Alle Kommentare

  1. Mit Neid hat die Diskussion um Spitzengehälter nichts zu tun. Ich hätte von Herrn Buhrow eine andere Reaktion als dieses „Totschlagargument“ erwartet.

  2. Dass Buhrow das nimmt, was das Gremium ihm genehmigt ist nicht der Skandal.
    Wer sind die Entscheider und wie heißen sie?

  3. Was Neid ist, können diese Personen immer exakt definieren. Auffällig, wie der Begriff Gerechtigkeit seit Jahren umschifft wird. Darunter versteht ja jeder etwas anderes. Aha.
    Hab mich grad über die Mikich beschwert, weil sie in diesem 5 Parteien Duell Werbung für unser gescheitertes 3 Säulen Modell der Altersvorsorge gemacht hat.
    Mal sehen, was ich für eine Antwort von Herrn Buhrow erhalte.

  4. Vergleiche mit Milliadären oder andern Großgeleinstreichern sollen vor allem eins: verschleiern, dass dieses Geld nicht verDIENT ist. Im Übrigen verDIENEN Milliadäre auch nicht das, was ihnen zufließt. Das ist alles geraubte Leistung ausgebeuteter Menschen.
    „Er hat Verantwortung für 4000 Mitarbeiter“ und darum so viel Geld.
    Das ist lächerlich – oder glaubt wirklich jemand, dass dieser Mensch wirklich sich irgendwann unter diesem System persönlich für „Fehler“ verantworten muss? Nein! Dieser Herr ist dafür zuständig, dass der Laden, dem er vorgestellt wurde so funktioniert wie die Lobby dahinter es wünscht. Und DAFÜR kriegt er das Geld.
    So ist man ein bischen unter sich in der Kassiererschicht der „Obrigkeit“. Ich komme mit weit weniger durchs Leben, aber da das so weit abgehoben ist empfinde ich keinen Neid gegen den Herrn, sondern Verachtung. Der glaubt allen Ernstes, dass ihm das Geld zusteht. Es ist aber bei Weitem keine LEISTUNG, die dem gegenübersteht – sondern Vasallentum und BLUTSOLD.
    So lässt sich mit Blick auf die Geldschwemme dann auch leichter Kriegspropaganda betreiben und durchsetzen.

    Rechne ich es nach Arbeitsleistung, so ist das Entgelt einer Mußestunde dieses Herrns soviel wie von einer Malochestunde von 100 Mindestlohnschuftern. DAS sind die Relationen.
    Des Weiteren werden 33.333 Euro monatlich von sage und schreibe 1900 Zwangsgebührzahlern zwangserpresst. Von den Mittätern, die willig Artikel 5 GG missachten und den 3 „staatlichen“ Gewalten zu zu ordnen sind.
    1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen UNGEHINDERT zu unterrichten.

    Das bedeutet, ich darf legal alles gucken, was allgemein zugänglich ist – Ohne Wenn und Aber!
    Jetzt kommt aber Herr Buhrow daher und will Geld. Er sagt mit seinen Lobbyfreunden aus der Politik: Du darfst ja gucken, wir hindern Dich doch nicht, ABER WENN du nicht zahlst, so ist dass Unrechtmäßig. Herr Buhrow ist einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass das absolut gefasste Grundrecht auf ungehinderte Unterrichtung aus allgemein zugänglichen Quellen angeblich nur dann legal sein soll, wenn für die Inanspruchnahme Geld bezahlt wird. Erinnern Sie sich noch wofür Sie Geld bekommen? Ja genau für Arbeitsleistung! Damit Sie also Ihr uneingeschränktes, vom Staat vorbehaltlos zu gewährendes Grundrecht „rechtmäßig“ ausüben dürfen sollen Sie erstmal dafür arbeiten! Somit hat Herr Buhrow nichts anderes als 1900 anonyme Arbeitssklaven, die monatlich einige Stunden für Ihn arbeiten.
    Und das ist ein Grund, warum das so erbärmlich ist mit diesem Herrn. (…) soll erstmal als Anregung ausreichen :-).

      1. Ich hasse dieses Wort „Neiddebatte“ das von allen unrechtmäßig alimentierten gerne benutzt wird um die eigenen Nichtleistungen zu rechtfertigen .
        Abschaffung der Öffentlich-Rechtlichen oder zumindest
        eine Anpassung der Intendantengehälter (was ist ein Intendant – ich vermute ein ausgesuchtes A–Loch)
        an bürgerliche Verhältnisse.

  5. 399.000 Euro Jahresgehalt? Hält der Rechercheur mich für blöd?

    Was soll diese Zahl mir sagen? Mich interessiert, wie viele Renten aka Pensionen bekommt dieser Herr Buhrow neben der staatlichen Rente? Wer hat den Audi des Herr Buhrow bezahlt? Wieviel Miet- Wohngeldzuschuß erhält Herr Buhrow? Welchen Anteil von welcher Versicherung des Herrn Buhrow übernimmt der ÖR aka Steuerzahler? Und und und.

    399.000 € Jahresgehalt sind aus meiner Sicht für einen Intendanten tatsächlich ein Almosengehalt. Ich entsinne mich an Personalleiter, Einkäufer aka Disponenten, gewisse Bank- und Sparkassenangestellte im Wertpapierhandel, die verdienen mehr und tragen wesentlich weniger Verantwortung.

    Interessant wäre es zu erfahren, was bekommt Buhrow neben diesen 399.000 Euro vom ÖR und jetzt zitiere ich mich selbst:

    Was soll diese Zahl mir sagen? Mich interessiert, wie viele Renten aka Pensionen bekommt dieser Herr Buhrow neben der staatlichen Rente? Wer hat den Audi des Herr Buhrow bezahlt? Wieviel Mietzuschuß erhält Herr Buhrow? Welchen Anteil von welcher Versicherung des Herrn Buhrow übernimmt der ÖR aka Steuerzahler?

    Ich zitiere zum Abschluß die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 2.2.2016. Lisa Nienhaus schreibt:

    enn Intendanten wechseln, dann wird gerne ausgerechnet, wie hoch wohl ihre Pensionen sind. Denn immerhin der Barwert dieser Altersbezüge muss im Geschäftsbericht veröffentlicht werden. Beim Westdeutschen Rundfunk (WDR), der seine Intendanten traditionell sehr gut bezahlt, lassen sich die Ansprüche für Ex-Intendantin Monika Piel auf beeindruckende 3,2 Millionen Euro beziffern. Für den derzeitigen Intendanten Tom Buhrow wurden zuletzt 3,1 Millionen Euro genannt. Für alle aktuellen Mitglieder der Geschäftsleitung zusammen kommt der WDR 2014 auf 15,1 Millionen Euro. Welche Pensionen sich daraus genau ergeben, dazu sagt der Sender lieber nichts. Klar ist: Sie sind üppig. Die „Bild“-Zeitung hat ausrechnen lassen, dass Tom Buhrow im Pensionsalter wahrscheinlich nicht bedeutend weniger verdienen wird als jetzt: Zuletzt bekam er 359.000 Euro im Jahr.

  6. Wenn die Argumente ausgehen, kommt mal wieder der Neidvorwurf. Ich denke, hier geht es schlicht um die Höhe des Gehalts und um die Relation Leistung/Gehalt. Ich vermisse tatsächlich die persönlich moralische Selbstkritik, denn wer kann soviel Geld tatsächlich „verdient“ nennen? Geschweige denn sinnvoll ausgeben. Nein, mir fehlt schlicht das Verständnis für die breite Gehaltsschere in Deutschland. Mehr Verantwortung – mehr Geld, sicher. Aber Arbeit begründet sich nicht allein durch Verantwortung, sondern auch durch Können. Und da hat so manche Friseuse weitaus mehr verdient als nur den fast Mindestlohn – vor allem in Relation zu solchen Monatsgehältern. Dafür muss ich nicht links parteiisch orientiert sein, sondern einfach Realist mit gesunden und gemäßtigtem Verstand.

  7. Zunächst sollte die Frage stehen – Wofür? Die diskussion sollte über die Qualität geführt werden. Sorgt der Intendant für qualitativ hochwertige journalistische Standards? Sorgt er für Ausgewogenheit in der Berichterstattung? Ist der Sender wirtschaftlich gut aufgestellt? Werden die Gelder zurückhaltend und verantwortungsvoll eingesetzt? Wen die gewährleistet ist kann der Intendant von mir aus auch das Doppelte verdienen!!! Das Problem ist ja wozhl nicht das Gehalt sondern ehrer „Alles andere“ Insofern wird hier wieder von echten Problrmen abgelenkt.

  8. 33.000 monatlich für einen öffentlch Angestellten….
    Das ist unverschämt. Diesem Selbstbedienungsladen gehört auf die Finger gehauen. Entsprechend fallen ja auch die Pensionen dieser Leute aus, die weiterhin über Rundfunkbeiträge bestritten werden müssen. Da muss man sich über Gebührenerhöhungen bei gleichzeitig immer schlecheten Inhalten nicht zu wundern.
    Mehr als 1000 Euro am Tag.. na dann.

  9. Wir erwarten eine gute Berichterstattung (in der Recherche, im Thema, etc.) dafür geht der Redakteur vom öffentl.-rechtl. Rundfunk ein Risiko ein. Denn er haftet für die Infos und Aussagen seiner Sendung persönlich vor Gericht. D.h., wenn ein Multikonzern sich „angep….“ fühlt, kann er mit seinem riesigen Potential der eigenen Rechtsabteilung, den Redakteur vor Gericht verklagen. Sollte der Redakteur für schuldig befunden werden, dann zahlt er alles privat aus seiner Tasche.

    Und im Sinne der Gerechtigkeit, muss er nicht wirklich schuldig sein.
    Deswegen halte ich die Gehälter der Redakteure für mehr als berechtigt.
    Über Tom Buhrows Gehalt kann durchaus diskutieren, denn sein Job ist nicht annährend so intensiv, wie das seiner Redakteure und hier im Interview hat er sich etwas „dämlich“ verteidigt.
    Aber Hasskommentare und übelste rassistische Beschimpfungen wie hier geschehen, sind vollkommen abzulehnen. Solche Art der Bewertung disqualifiziert den Schreiber solche Kommentare. Ich hoffe, diese Kommentare werden hier schnellsten entfernt, denn sie gehören nicht in unsere Demokratie.

  10. Wenn man genauer hinsieht, ist die Zwangsabgabe schlimmer als Mafia-Schutzgeld, aber offensichtlich genau so einträglich. Die AfD wird beim Abschaffen der Zwangsabgabe für den ARD- und ZDF-Schrott nicht helfen. Das ist nicht wirklich ihr Thema und ein leeres Versprechen. Aber von den anderen Parteien erwarte ich eine klare Aussage – wenn sie meine Stimme wollen.

  11. Gehälter und Gagen beim Bürgerfinanzierten TV dürfen nicht so hoch sein. burow, kleber, miosga oder netzer, delling und scholl: Da werden Millionen und Abermillionen verbraten. Hinzu kommen noch die Pensionen. Aber selbst ein einfacher Redakteur kann da schon mal schnell 120000 im Jahr abkassieren. Ein Fass ohne Boden. Normale Gehälter und für wirklich gute oder einfach nur viel Arbeit auch mal mehr. Halt so, wie es in der Wirtschaft auch ist. Burow sagt ja im Grunde: Für Weniger arbeite ich nicht und dann kommt der Milliardär. Unsere Sendeanstalten sind ähnlich wie Diäten der Abgeordneten: Ein Selbstbedienungsladen.

  12. Die Arroganz mit der die GEZ-Steuer aus dem Fenster geworfen wird, ist wahrlich unglaublich.

    Ich für meine Teil werde die AfD wählen, damit die GEZ ersatzlos abgeschafft wird.

  13. Es ist in den Medien durchaus nicht unüblich, dass Chefredakteure hohe Summen verdienen, bei Spiegel und Stern wurde (wird?) früher noch wesentlich mehr gezahlt. Aust hat bestimmt mehr als das Doppelte mitgenommen. Aber die CR haben die hohen Gehälter auf Grund ihrer journalistischen Leistungen verdient, die Hefte wurden am Kiosk oder Abo verkauft. Private Marktwirtschaft eben. Niemand muss kaufen. Das Gehalt von Tom Buhrow, der ein wirklich guter Journalist ist, wird aber staatlich „zwangseingetrieben“. Wie eine Steuer. Jeder muss zahlen. Das ist ein großer Unterschied. Und Buhrows Argument „Neid“ ist in diesem Zusammenhang argumentativ ziemlich schwach.

  14. Was kann der Buhrow eigentlich, was leistet er, was legitimiert ihn ? Er war ein unterdurchschnittlicher Tagesthemen Moderator, ein lächerlich schlechter Washington-Korrespondent und er ist ein bescheidener Gitarren-Spieler. Und das soll 400 K wert sein ? Da lachen doch die Hühner. Nee: dieser Knilch muß weg- und auch sein Gehalt. Döpfner hat recht: Das ÖR in seiner dreisten Abzock-Form gehört dringend abgeschafft . Schlechte Unterhaltung und mediokre Polit-Berichterstattung aus Berlin ( ARD-Hasselt & Co – eine Null-Nummer)

  15. Wie viel Gehalt angemessen sind sei mal dahingestellt. Aber dass er mit der Neid-Keule zu einem Todschlagargument greift, dass gleichzeitig diffamierend und nicht zu widerlegen ist, zeigt dass er nur aus der Gosse hochgekommen sein kann.

    Pfui.

  16. Buhrow in Plauderlaune in einem Zirkuszelt – und mit ihm 1000 aus allen demografischen Schichten gewählte Durchschnittsbürger.

    15 Minuten maßloses Gutsherren-Geschwätz und sie werden ihn wie Hunde zerfleischen.

    Der über viele Jahrzehnte mühsam implementierte Vertrag zwischen freier Presse und Volk wird durch derartig unmanierliches Gebaren einseitig aufgekündigt, Herr Buhrow.

    Von Ihnen.

    Herr Döpfner hat Recht. Zeit zu handeln.

  17. Das ist schon mehr als dreist, aber man sieht es immer wieder: überall dort, wo eine Art „Selbstbedienung“ herrscht, geht jedes Gefühl für Anstand verloren. Leider vergessen diese Menschen dabei, dass es oftmals Leute mit sehr geringem Einkommen sind, die sich zum Beispiel die (zwangsverpflichteten) Rundfunkgebühren sprichwörtlich vom Munde absparen. Und was bekommen sie dafür geboten? Wiederholungen, Wiederholungen, Wiederholungen … da weiß ich ehrlich nicht, was eigentlich schlimmer ist

    1. Am schlimmsten ist, dass man keine Chance hat dieser Abzocke zu entkomnen.

      Und charakterlose Typen wie Buhrow, Kleber, Slomka, Reschke u.v.m. wissen das ganz genau.

      Die einzige Partei, die dieser GEZ-Mafia den Geldhahn zudrehen möchte heißt AfD und wird deswegen vom dt. Merkel-Fernsehen auf das übelste diffamiert.

      1. FOCUS-online hat heute das selbe Thema in einem Artikel behandelt. Ich habe versucht gleich lautenden obigen Kommentar ins Leser-Forum zu stellen.

        Per Mail kam promt die Antwort: >Kommentar abgelehnt<

        Soviel zur Meinungsfreiheit beim FOCUS.

  18. Oooooooh, MIMIMIMIMI

    „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.“

    Schon ma gehört GEZler?

    Da war doch mal was… bevor ihr „HILFREICH“ wurdet.

    Hass redlich verdient, heult gefälligst leise.

  19. Was für ein arroganter Kerl.
    So zu tun, als wäre 399.000 Euro nicht unglaublich viel Geld – sondern eher sowas die untere Schmerzgrenze, und darunter könnten man diesen Job quasi nur noch ehrenamtlich machen, ist schon ganz schön dreist.

    Die Millionen Mindestlöhner oder gar 1-Euro-Jobber in Deutschland müssen sich bei solchen Aussagen doch regelrecht verhöhnt vorkommen!

    1. 399.000 Euro sind nicht unglaublich viel Geld. Buhrow ist Chef eines Unternehmens mit über 4.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,4 Milliarden Euro. Sein Gehalt liegt auf dem Level eines Sparkassendirektors, eines Werbeagenturchefs oder eines Zahnarztes mit einer gut gehenden Praxis. Peter Klöppel von RTL wird nicht weniger verdienen.

      Wer sich die Vita von Tom Buhrow ansieht, wird feststellen, dass er einer der besten und am höchsten qualifizierten Journalisten Deutschlands ist. Und den AfD-Bunnies, die Journalismus für wertlos halten, spreche ich schlicht die Kompetenz ab, dies beurteilen zu können. Und noch was: Die Aufregung über Buhrows Gehalt – genau wie über die Diäten von Politikern – entspringt meines Erachtens vor allem aus der Tatsache, dass sie veröffentlicht werden. Ihr müsst doch nicht glauben, dass ein Kai Diekmann von der Bild-Zeitung zu seinen Zeiten als Chefredakteur mit mickerigen 33.000 Euro im Monat nach Hause ging.

      1. Immer noch nicht gerafft, worum es geht? Der Mann wird von Zwangsgebühren bezahlt und nicht von Heinis, die die Bild kaufen bzw. Anzeigen schalten. Dieser Mann ist Vorsteher eines Propagandaapparats, der zu 100 Prozent auf Seiten der Regierenden ist, und das Volk, das ihn finanziert, umerzieht…

      2. Warum werden dann Facharbeiter, Angestellte, Pflegeberufe u.s.w. so schlecht bezahlt.
        Hoffentlich lässt man Sie im Ernstfall dann mal links liegen

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