Anzeige

iPhone X: Auslieferung könnte sich für viele Apple-Kunden wegen Produktionsengpässen bis 2018 verzögern

iphonex_front_side_flat.jpg
Plötzlich kritisch beäugt: Apples neues Smartphone-Flaggschiff iPhone X © Apple

Ab dem 3. November soll das iPhone in den Handel kommen, doch wie schnell Apple-Fans das neue Smartphone-Flagschiff aus Cupertino tatsächlich in den Händen halten, erscheint aktuell noch hoch spekulativ. Der gewöhnlich gut unterrichtete KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo macht potenziellen Käufern nach seinen ohnehin schon skeptischen Einschätzungen nun noch weniger Hoffnungen auf eine baldige Verfügbarkeit – und passt seine Schätzungen der ausgelieferten Modelle nach unten an.

Anzeige
Anzeige

Apples neues Flaggschiff-Smartphone ist endlich Realität – zumindest weiß die Welt nun, wie es aussieht und wann es ausgeliefert wird. In knapp sechs Wochen, am 27. Oktober können potenzielle Käufer des iPhone X endlich ab 9 Uhr deutscher Zeit ihre Order platzieren – oder eine Woche später, wenn das iPhone X in den Handel kommt, die Apple Stores stürmen, um in den Genuss der vermutlich arg limitierten neuen Ware aus Cupertino zu kommen.

Dass sich die Auslieferung des iPhone X wegen der komplizierten Implementierung der OLED-Displays deutlich verzögern könnte, war im Vorfeld der Keynote wiederholt zu hören gewesen. Der notorisch gut vernetzte KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo hatte mit Verweis auf die Zuliefererkette in der vergangenen Woche berichtet, Apple könne aktuell täglich nur 10.000 Einheiten fertigen lassen – also gerade einmal 300.000 pro Monat.

Ming-Chi Kuo reduziert Prognose für ausgelieferte iPhones bis Jahresende

Das iPhone X werde „für eine Weile eine erheblich knappe Verfügbarkeit“ aufweisen, hatte Kuo erklärt. Das Wall Street Journal (WSJ) hatte zuvor mit Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet, Apple liege wegen des komplizierten Fertigungsprozesses des OLED-Displays einen Monat hinter seinem ursprünglichen Produktionsplan.

Anzeige

Entsprechend hat Kuo nun seine eigene Absatzprognose für das laufende Kalenderjahr nach unten korrigiert. Wie der KGI Securites-Analyst am Wochenende in einer Research-Note mitteilte, die dem Blog AppleInsider vorliegt, rechnet Kuo bis Ende Dezember nun nur noch mit 40 statt 50 Millionen verkauften iPhone X.

Kuo: „Rechnen nicht damit, dass Kundennachfrage vor dem ersten Halbjahr 2018 voll befriedigt wird“

Die Folge: „Wegen eingeschränkter Lieferbarkeit rechnen wir nicht damit, dass die Kundennachfrage vor dem ersten Halbjahr 2018 voll befriedigt werden kann“, schreibt Kuo an Bankkunden. Lange Lieferzeiten sind ein altes Phänomen bei brandneuen iPhone-Generationen. Beim iPhone 6 und iPhone 5 betrug die Verfügbarkeit zum Verkaufsstart schnell fünf bis sechs Wochen.

Angesichts der aufgestauten Nachfrage und angespannten Produktionssituation müssen sich Apple-Fans, die nicht binnen der ersten Tage ihre Order platzieren, wohl mit der Möglichkeit arrangieren, das iPhone X möglicherweise nicht mehr bis Heiligabend oder Silvester in den Händen zu halten…

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige