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ProSieben-Moderator Thore Schölermann entschuldigt sich für AfD-Kritik vor laufender Kamera – und wiederholt sie bei Facebook

taff-Moderator Thore Schölermann
taff-Moderator Thore Schölermann

ProSieben-Moderator Thore Schölermann hat in der Sendung "taff" vom vergangenen Dienstag dazu aufgerufen, wählen zu gehen, "aber nicht die AfD". Darauf erntete er einen Shitstorm von AfD-Anhängern und wurde bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg angezeigt. Auf Facebook hat sich Schölermann für die Aussage in seiner Funktion als Moderator entschuldigt, als Privatperson habe er aber nichts zurückzunehmen, sagte er.

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Thore Schölermann stellte in seinem Facebook-Video klar, dass er mit seiner Aufforderung, nicht die AfD zu wähle, seine Neutralitätspflicht als Moderator verletzt habe. Als Privatperson stehe er aber dazu, sagte er und wiederholt in dem Video die Aufforderung, nicht die AfD zu wählen. Die Reaktionen auf seine Äußerung bei „taff“ hätten ihn darin noch bestärkt, sagt er. U.a. wurde er von AfD-Anhängern als Volksverräter beschimpft. Schölermanns Facebook-Video wurde bislang über 300.000 mal aufgerufen und hat über 13.000 Reaktionen hervorgerufen.

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Laut Bild wurde Schölermann von seinem Sender ProSieben wegen der Aussage vor laufender Kamera bereits ermahnt. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg prüft den Fall, teilte aber mit, dass grund­sätz­lich „Aus­sa­gen eines Mo­de­ra­tors im Rah­men eines Li­fes­tyle-Ma­ga­zins unter den Schutz der Mei­nungs­frei­heit fal­len.“

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