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„Kanzler-Altlast Helmut Kohl vom Netz genommen“ – Satiriker Sonneborn schockt CSU-Mann mit neuer EU-Rede

Martin Sonneborn hielt eine neue Rede vor dem EU-Parlament – Ärger ist garantiert
Martin Sonneborn hielt eine neue Rede vor dem EU-Parlament - Ärger ist garantiert

Der frühere Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn sitzt bekanntlich für die Satire-Partei DIE PARTEI im Europaparlament. Nun bekam er zum zweiten Mal Gelegenheit, dort eine Rede zu halten und wie gewohnt sorgte er für Irritationen. Vor allem ein CSU-Abgeordneter regte sich auf, weil Sonneborn davon sprach, dass er dafür gesorgt habe, dass "die Kanzler-Altlast Helmut Kohl vom Netz genommen" worden sei.

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„Und ich habe dafür gesorgt, dass Kanzler-Altlast Helmut Kohl vom Netz genommen, demontiert und witwengesichert endgelagert wird“, so Sonneborn in seiner zweiten „State of da Union“-Rede vor einem spärlich besetzten EU-Parlament. Nach der Rede meldete sich der CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber zu Wort und zeigte sich empört: „Wenn man über einen Toten so spricht, wie der Herr Sonneborn gerade über Helmut Kohl gesprochen hat, dann ist das inakzeptabel und ich fordere, dass das Präsidium sich damit beschäftigt. Dieses Verhalten ist nicht eines Parlamentariers würdig. Die Sitzungsleiterin versprach, dass man sich um den Fall kümmern werde.

Zuvor erklärte Sonneborn noch, er habe „die Engländer nach Hause geschickt“ und „Martin Chulz entmachtet und zum SPD-Kanzlerkandidaten degradiert“. Gescheitert sei er damit, „das Orban-Regime und die polnische Piss-Partei demokratische Grundwerte zu lehren“. Hier Sonneborns Auftritt vor dem EU-Parlament im Video:

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