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Focus versagt am Kiosk mit dem „deutschen Luft-Atlas“, Spiegel und stern landen über Soll

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"Die Wahrheit über unsere Luft" hat die Deutschen im August kaum interessiert - zumindest nicht die potenziellen Focus-Käufer. Die entsprechende Ausgabe des Magazins mit der Titelgeschichte "Der deutsche Luft-Atlas" fand im Einzelhandel ganze 48.428 Abnehmer - der sechstschwächste Wert der Focus-Historie. Spiegel und stern landeten in der aktuellen Cover-Check-Woche hingegen über ihrem Normalniveau.

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Der Spiegel titelte auf seiner Ausgabe 33/2017 „Alpentraum“ und zeigt ein düsteres Foto des Matterhorns. Untertitel: „Wie sich das bedrohte Paradies wandelt“. Die Geschichte – und den Rest des Heftes – fanden 218.251 Menschen spannend genug, um in Einzelhandel zuzugreifen. Damit steigerte sich das Magazin im Vergleich zur blassen Vorwoche und sprang auch über sein aktuelles Normalniveau von 209.200 in den jüngsten 12 Monaten, bzw. 209.300 in den jüngsten drei Monaten. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, wechselte die Nummer 33 genau 770.740 mal den Besitzer, 63.413 mal davon als ePaper.

Auch der stern steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche und kletterte über seine Durchschnittszahlen. 181.070 griffen in Supermärkten, Kiosken, etc. zur Ausgabe mit der Titelgeschichte „Mach Dein Leben leichter!“ Der Artikel der Autorin Meike Winnemuth war schon im Journalismus-Shop Blendle ein Erfolg, die IVW-Zahl des sterns bestätigt diese Tendenz nun. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Magazins liegt derzeit bei 176.800 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 175.100. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 588.460 Exemplaren, inklusive 22.575 ePapers.

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Der Verlierer der Cover-Check-Woche heißt hingegen eindeutig Focus. Das Burda-Blatt fiel mit nur 48.248 Einzelverkäufen nicht nur auf den schwächsten Wert seit 21 Wochen, sondern auch auf den achtschwächsten seiner Geschichte. Nur neunmal landete der Focus im Einzelverkauf bisher unter der 50.000er-Marke. Passiert ist das diesmal wie angedeutet mit einer Titelgeschichte über Luft. „Der deutsche Luft-Atlas“ sollte zeigen: „Wie belastet die Atmosphäre ist, was unsere Lungen gefährdet, wie wir besser atmen lernen“. Interessiert hat das offensichtlich nur wenige. Die Durchschnittszahlen von 65.100 (12 Monate) und 61.600 (3 Monate) wurden ebenfalls klar verfehlt. Im Gesamtverkauf lag das Heft mit 406.186 Exemplaren nur noch knapp über der 400.000er-Marke, 34.988 davon wurden als ePaper verkauft.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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