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ZDF triumphiert mit „Die Chefin“ und der „heute-show“, blasses Comeback für „Dance Dance Dance“ und „Genial daneben“

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ZDF-Serie "Die Chefin" mit Katharina Böhm

Die populärsten TV-Sendungen liefen am Freitag allesamt im ZDF. Stundenlang waren die Mainzer Marktführer, brachten neun Programme unter den ersten elf der Tages-Charts unter. Ganz vorn: "Die Chefin", das "heute-journal" und die "heute-show", die bei ihrem Comeback nach der Sommerpause grandiose 20,2% einfuhr. Etwas blass lief der Abend für die neuen Show-Staffeln von RTL und Sat.1.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. Triumphaler Tag für das ZDF, Fast-Rekorde für „Die Chefin“ und die „heute-show“

Besser hätte es für das ZDF am Freitag kaum laufen können. Neun Sendungen brachten die Mainzer auf die ersten elf Plätze der Tages-Charts. Am besten lief es dabei für die Prime-Time-Programme. „Die Chefin“ kehrte mit 5,65 Mio. Sehern und 19,7% zurück – fast Rekordzahlen. Ebenfalls fast auf Rekordniveau landete ab 22.15 Uhr die „heute-show“. Mit 4,72 Mio. Zuschauern und grandiosen 20,2% erreichte sie die Quoten aus dem März, als die Show schonmal 4,73 Mio. und 4,72 Mio. Menschen einschalteten. Das „heute-journal“ verfolgten dazwischen 4,78 Mio. (17,5%), das „Politbarometer“ 4,62 Mio. (17,8%).

2. ARD-Film enttäuscht, Private in der Prime Time allesamt unter der 2-Mio.-Marke

Die Stärke des ZDF bescherte der Konkurrenz schwache Zahlen im Gesamtpublikum. So sahen die Wiederholung des Films „Anderst schön“ im Ersten nur 2,34 Mio. (8,2%). Die Privatsender blieben mit ihren Prime-Time-Programmen sogar allesamt unter der 2-Mio.-Marke hängen. Auch RTLs „Dance Dance Dance“ kam mir 1,93 Mio. und 7,9% nicht über diese Marke. Besser lief es für die Kölner um 18.45 Uhr: „RTL aktuell“ war mit 3,10 Mio. Neugierigen und 15,6% das stärkste Programm der Privaten am gesamten Freitag.

3. Blasses Comeback für „Dance Dance Dance“ und „Genial daneben“

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Auch im jungen Publikum konnten RTL & Co. nicht so recht überzeugen. Nur 950.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für den Auftakt der „Dance Dance Dance“-Staffel – ein allenfalls solider Marktanteil von 12,2% und gleichzeitig ein Tiefstwert für die Show, die vor einem Jahr noch mit 18,5% startete. Auch Sat.1 konnte nicht so recht überzeugen: „Paul Panzers Comedy Spieleabend“ kam nicht über 620.000 und enttäuschende 7,4% hinaus, „Genial daneben“ erreichte im Anschluss mit 850.000 zumindest ordentliche 9,7%. Ein großer Hit ist die Show mit solchen Zahlen allerdings nicht. Das gilt auch für „The Amazing Spider-Man“ auf ProSieben: Mit 900.000 14- bis 49-Jährigen und 10,8% kam auch der Film nicht an dem stärksten Prime-Time-Programm im jungen Publikum vorbei. Das hieß „heute-show“ und lockte ab 22.15 Uhr 1,06 Mio. 14- bis 49-Jährige (13,7%).

4. RTL II besiegt mit Filmen schwaches Vox

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich am Freitagabend RTL II durch. Die beiden Filme „Chaos“ und „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ schalteten 520.000 und 420.000 14- bis 49-Jährige ein – ordentliche bis gute Marktanteile von 6,1% und 6,9%. Vox hingegen blieb mit zweimal „Law & Order: Special Victims Unit“ schwach. Nur 4,7% und 5,1% gab es für die Serie. Ebenfalls unter dem Soll: „Navy CIS“ und „Navy CIS: New Orleans“ bei kabel eins – mit 3,9% und 4,3%.

5. Grandiose Quoten für arte, mdr und NDR

Bei den kleineren Sendern stach am Abend u.a. arte heraus. Die Film-Premiere „Ich werde nicht schweigen“ mit Nadja Uhl schalteten dort um 20.15 Uhr 980.000 Menschen ein – stolze 3,4%. Zum Vergleich: Normal waren für arte in den vergangenen 12 Monaten 1,1%. Die Mio.-Marke durchbrach parallel dazu das mdr Fernsehen mit einem ganz anderen Programm: 1,05 Mio. interessierten sich dort für „Wunderbares Schlagerland“ – 3,7%. Ebenfalls stark: „Die Nordstory – Der Harz – Von Talfahrten und Höhenflügen“ im NDR Fernsehen mit 910.000 Sehern und 3,2%.

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Alle Kommentare

  1. Das Geballer der „Chefin“ aka „Versorgungs-Serie für Katharina Böhm“, der eine/r der wenigen „Chancengeber“ im ZDF besonders gewogen sein muss… genauso wie Barbara Auer… derselbe Typ…und Felicitas Woll die dritte voll-lippige im Bunde der versorgten Lieblingsschauspielerinnen (plus Frau Gastdorf, Frau A. Kling, Frau Uhl, Frau Bodenbender, Frau Koschitz, Frau Weisz, Frau Höfels, Frau Schmidt-Schaller uva – war eine Zumutung. Gäb es noch eine richtige Kritik in Deutschland, hätte dieses Happy-End
    1. mit einigen zielgenau von der Chefin erschossenen Schmuggler-Mafioisi plus
    2. einer schutz-suchend hinter einem vom letzten Mafiosi als Zielscheibe beballerten Holztisch sitzende Mutter mit laut aufheulender Tochter (damit der Mafiosi grinsend den Weg zum Tisch findet).. und dann
    3. zwei zur Rettung von Chefin und Tochter zufällig von der Autobahn auf direktem Weg hinter den Holztisch findenden Kollegen
    einige Kritik nach sich ziehen müssen. Der angebliche „Quotenrausch“ hat dies verhindert. Was Quote hat ist gut.
    Was Jörg aus Hamburg schreibt, ist vollkommen richtig: Die Gebührenzahler werden monatelang mit Wiederholungen abgespeist, denn die ÖR-Mitarbeiter müssen alle im Sommer fette Urlaube machen, können aber wegen ihrer Pensionslasten die Leute, die ihnen Film/Serien liefern, nicht mehr anständig bezahlen. So bekommt der Gebührenzahler Wiederholungen oder billigen Schrott zu sehen. Wir zahlen also doppelt: Erst 8,5 Milliarden Gebühren und dann müssen wir – für die nächsten 20 Jahre – diese Verhältnisse akzeptieren, denn diese vollkommen untauglichen „Kontrollorgane“ des ÖR haben unfassbaren Pensionen zugestimmt, die heute zu unverschämten Dumping-Erpressungen eines Monopols gegenüber großen bis kleinsten Zulieferern und zum Wiederholungsfrust derjenigen führen, die das alles bezahlen müssen, ohne Beschwerde- oder anonyme Hinweismöglichkeiten für existenziell Bedrohte. Und nach wie vor tun Politiker so, als hätten diese angeblichen Kontrolleure irgendeine Ahnung, was abgeht in den Sendern, wer mit welchen bzw. keinen Kompetenzen zur Führungsperson (alles Journalisten?) ernannt wird, wer die „ganz wenigen Chancengeber“ sind, die die riesige Film/Fernseh-Branche steuern (70 % Männer-Rollen, 85 % Männer in Regie und ihnen genehme Frauentypen für nur 30 % Frauen-Rollen). Wer erlaubt soviel Macht in so wenigen Händen? Diese „Kontrolleure“ und die Politiker scheinen alle hinter die Fichte geführt zu werden. Aber bestimmt sind sie glücklich bei den wunderschönen Veranstaltungs-Tagen, bei denen die Sender ihnen „das Märchen vom guten Sender“ erzählen. Wenigstens dürfen viele von ihnen ihre Kinder als Volontäre oder Praktikanten in die Sender schicken.. So wird man im Sender vielelicht Journalist oder Redakteur oder damit zu einem/einer der „wenigen Chancengeber“ der/die generös bestimmen, wer unser aller Milliarden bekommt. Es ist der Wahnsinn…der absolute Wahnsinn im wahrsten Sinne des Wortes.

  2. Das Programm des ÖR war am Freitag – schlicht ausgedrückt – eine Zumutung. Wiederholungen, Wiederholungen, Krimis und einige Tier- und Landschaftsreportagen wohin man auch zappte. Dafür gab es nur kurz Fussball. Das war lobenswert vom ÖR. Und dann lese ich hier bei meedia diese triumphale Zeile:

    1. Triumphaler Tag für das ZDF, Fast-Rekorde für „Die Chefin“ und die „heute-show“

    Es wird der Tag kommen und wir Zuschauer müssen uns unser Programm vom USB-stick oder von Festplatte selber mitbringen. Schrecklich! Wohin fließen nur die Milliarden die das ÖR jährlich vom Steuerzahler kassiert?

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