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Philipp Jessen verlässt Gruner + Jahr: Anna-Beeke Gretemeier übernimmt stern.de und rückt in Print-Chefredaktion

Anna-Beeke Gretemeier und Philipp Jessen
Anna-Beeke Gretemeier und Philipp Jessen

Nach gut drei Jahren an der Spitze von stern.de ist Schluss: Chefredakteur Philipp Jessen, der zudem auch Mitglied der Chefredaktion des stern war, verlässt Gruner + Jahr. Seine Nachfolgerin in beiden Positionen wird seine bisherige Stellvertreterin Anna-Beeke Gretemeier.

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Die 31-Jährige arbeitet seit 2014 für die Online-Ausgabe des Magazins. Zunächst im Hauptstadtbüro, später wechselte sie als Managing Editor in die Verlagszentrale nach Hamburg. Seit einem halben Jahr ist die Absolventin der Axel-Springer-Akademie stellvertretende Chefredakteurin.

In einer ersten Stellungnahme verspricht Gretemeier schon einmal, dass stern.de “weiter Großes bewirken” wolle. “Volle Kraft voraus.“

Nach Einschätzung von Arne Wolter, dem Chief Digital Officer von Gruner + Jahr, ist die neue Online-Chefin “ein Garant für kreative Impulse, die das dynamische Wachstum fortsetzen werde. “Anna ist eine sehr erfahrene Digitaljournalistin mit breitgefächerten Kenntnissen in Bewegtbild und Social-Media, mit denen sie das Profil von stern.de bereits maßgeblich geprägt hat.”

Ebenfalls 2014, allerdings im September, wechselte Jessen von der Gala zum stern und übernahm dort zunächst nur die Chefredaktion der Online-Plattform. Im vergangenen Sommer rückte er dann zudem in die Chefredaktion der Print-Ausgabe auf.  Wohin es Jessen zieht, ist noch nicht bekannt. Er soll den Verlag jedoch auf eigenen Wunsch verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.

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„Es fällt mir ungemein schwer, G+J und die wunderbare stern.de-Redaktion zu verlassen. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel miteinander geschaffen. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bei allen bedanken”.

Unter Jessens Führung setzte das Portal auf populäre Themen und eine Steigerung der Reichweite. Im Juli 2014 zählte die IVW für die Hamburger noch 28,7 Millionen Visits. Diese Zahl stieg bis zum Juli 2016 auf 40,8 Millionen Visits. Aktuell zählt stern.de 43,4 Millionen Visits. Das bedeutet auch: Seit dem vergangenen Sommer ist eine gewisse Stagnation eingetreten.

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