Anzeige

„Es geht nicht um Almosen“: BDZV-Präsident Mathias Döpfner springt G+J-Chefin Jäkel in Fair-Share-Debatte bei

Appellieren an die Werbung treibende Industrie, Budgets mit Bedacht einzusetzen: BDZV-Chef Mathias Döpfner und Gruner-Chefin Julia Jäkel
Appellieren an die Werbung treibende Industrie, Budgets mit Bedacht einzusetzen: BDZV-Chef Mathias Döpfner und Gruner-Chefin Julia Jäkel

Julia Jäkel appelliert an die Werbung treibende Industrie, ihre Budgets mit bedacht einzusetzen und die deutsche Medienindustrie wieder mehr daran teilhaben zu lassen. Eine Forderung, der in der eigenen Lobby Nachdruck verliehen wird. Es gehe nicht um "Almosen oder Subventionen", sondern um "pragmatische Entscheidungen", betont Mathias Döpfner, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger und Springer-CEO.

Anzeige
Anzeige

Unternehmen müssen sich klar darüber werden, welche Medienmarken eine Relevanz haben und in welchem Umfeld ein Unternehmen seine Werbebotschaften platzieren möchte. Der BDZV-Chef unterstreicht damit die Position von Manager-Kollegin Julia Jäkel. Die Gruner + Jahr-Chefin hatte am Dienstag in einem Interview mit dem Handelsblatt gefordert, dass die Werbung treibende Industrie ihre Budgets mit Bedacht einsetzen und die Verlagsbranche wieder mehr daran teilhaben lassen sollte.

Jäkel kritisierte die aktuelle Entwicklung, dass Media-Agenturen und Kunden ihre Werbegelder mehr und mehr in soziale Netzwerke fließen lassen. Es sei nicht generell verwerflich, Werbung bei Facebook zu schalten. Doch erachtet die Verlagschefin es als sinnlos, die finanziellen Mittel einfach dort hinzuschieben, „wo es gerade modern zu sein scheint“ und wünscht sich einen „fair share“, also eine gerechte Verteilung. Die Industrie sollte ein Interesse daran haben, ihre Botschaften in Medien zu platzieren, „die ihre Inhalte aufwendig erarbeiten und Beiträge zur öffentlichen Meinungsbildung zu liefern.“

Anzeige

 

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige