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Neuzugang bei Ad Alliance: Spiegel schlüpft unter das Dach des Supervermarkters von G+J und RTL

Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass: strategisches Vermarktungsbündnis mit Gruner + Jahr und RTL
Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass: strategisches Vermarktungsbündnis mit Gruner + Jahr und RTL

Mit vereinten Kräften gegen die Konkurrenz: Spiegel Media (ehemals Quality Channel) wird Partner der Ad Alliance von Gruner + Jahr und der Mediengruppe RTL. Das teilten die Unternehmen heute mit. Ab sofort sind damit die Medienmarken der Spiegel-Gruppe Bestandteil des Portfolios der vor einem Jahr gegründeten Vermarktungsallianz. Alle Partner agieren unter dem Dach der Ad Alliance eigenständig.

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Zu den Titeln der Spiegel-Gruppe gehören neben dem Printmagazin auch Spiegel Online, das manager magazin sowie der Harvard Business Manager. Die weiteren Partner des Bündnisses: IP Deutschland, G+J e|MS und smartclip. Die Ad Alliance erreicht nach eigenen Angaben mit ihren Content-Angeboten insgesamt 99 Prozent der deutschen Bevölkerung.

Das Geschäftsmodell sieht vor, dass die Ad Alliance im Auftrag der einzelnen Vermarkter Rahmenverträge mit Werbekunden und Agenturen abschließ. Zudem soll sie dem Markt innovative Lösungen für die Inszenierung von Produkte anbieten – über alle Mediengattungen hinweg und besonders stark auch digital. Verkaufsstart für die neuen koordinierten Produkte ist die diesjährige dmexco.

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Thomas Hass, Geschäftsführer Spiegel-Verlag, sieht den Beitritt als Schritt in die Zukunft: „Unser Beitritt zur Ad Alliance wird die Relevanz unserer Angebote für Kunden und Agenturen weiter steigern und in einem sich intensivierenden Wettbewerb den Erfolg unserer Werbevermarktung langfristig sichern. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sind sicher, dass wir als neuer Partner die Position der Vermarkter-Allianz im deutschen Werbemarkt weiter stärken können. Spiegel Media ergänzt das bestehende Portfolio insbesondere in der Qualitätszielgruppe ‚Entscheider’ durch sein hochwertiges Inventar.“

Die Spiegel-Gruppe hat sich zuletzt in der Vermarktung schwer getan und Anzeigenverluste hinnehmen müssen. Die Entscheidung für das Bündnis der Bertelsmann-Töchter ist daher naheliegend und marktpolitisch sinnvoll – allerdings auch eine, die nicht ohne wirtschaftlichen Druck getroffen wurde. Auch wenn das Nachrichtenmagazin seine Eigenständigkeit in der Vermarktung behält, wie alle Seiten betonen, so rückt man doch spürbar näher an den Minderheitsgesellschafter Gruner + Jahr – eine Vorstellung, gegen die sich die Spiegel-Verantwortlichen über Jahre gesperrt hatten.

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