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Nach Barbara kommt Joko: stern-Chef Christian Krug startet für G+J Magazin mit Joko Winterscheidt

Herausgeber-Duo: Joko Winterscheidt und Christian Krug machen zusammen Joko
Herausgeber-Duo: Joko Winterscheidt und Christian Krug machen zusammen Joko

Ein hochspannendes Zeitschriften-Projekt für 2018: Nach Barbara für die Frauen bringt Gruner +Jahr im nächsten Jahr mit Joko das nächste Personality-Magazin auf den Markt. Namens- und Herausgeber wird der TV-Moderator Joko Winterscheidt, 38. Um die redaktionelle Umsetzung kümmert sich ein Team um den stern-Chefredakteur Christian Krug. Die Vermarktung für den neuen Titel ist bereits angelaufen.

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Damit wählt Joko eine ähnliche Konstruktion wie Barbara. So ist das Frauen-Magazin eng mit der Brigitte-Redaktion und deren Chefredakteurin Brigitte Huber verbunden. Ebenfalls ähnlich ist das Selbstverständnis des Neulings. Joko versteht sich offenbar als ein Lifestyle- und Zeitgeistmagazin. Der Branchendienst kress.de, der die News am Freitag exklusiv vermeldete, schreibt dazu, Winterscheidt wolle im Magazin seinen eigenen persönlichen Wandel dokumentieren („Ich möchte erwachsen werden“). Das Magazin soll lebensbejahend sein.“

Ob Joko auch monatlich erscheinen wird oder erst einmal in einer kleinen Frequenz verkauft wird, hat der Verlag noch nicht verraten. Das genaue Konzept wird derzeit noch gesucht bzw. entwickelt. Als Starttermin nennen die Hamburger allerdings das Frühjahr 2018. Die Sales-Mannschaft ist dafür bereits in dieser Woche ins Boot geholt worden und startet nun ihre Vermarktungsoffensive.

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Das neue Heft kommt für Winterscheidt selbst in einer Zeit des Umbruchs. Gerade beendete er mit “Circus Halligalli” seine wichtigste Dauer-Sendung. Im Herbst startet dafür bei ProSieben die neue Show „Jokos Sportshow“. Für die deutschen Magazin-Landschaft könnte Joko – ein marktgerechtes Konzept vorausgesetzt – eine echte Bereicherung sein, scheint sich das Männer-Segment doch seit längerem in einer Sinnkrise zu befinden. Wem der Playboy zu lüstern oder GQ zu fashionlastig ist, der könnte an einem authentischen und hochklassigen Magazin für die anscheinend schwierig zu bedienende Zielgruppe Gefallen finden.

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Alle Kommentare

  1. „Ein hochspannendes Zeitschriften-Projekt für 2018.“ Ich lach mich tot. Das ist doch der letzte Kack, echt mal. Ich wär für die Idee von Jan und Olli, stattdessen Eckart rauszubringen. Alles von und mit Eckart von Hirschhausen. Diddl-Witze, Komik, medizinische Beratung und als Gimmick ein paar Kondome. DAS nenn ich mal ein hochspannendes Zeitschriften-Projekt. Wenn schon alter Mann, dann richtig und nicht so nen Berufsjugendlichen, der auch schon 38 ist.

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