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Kritiker, Speaker, Preise: die wichtigsten Fragen und Antworten zur Dmexco 2017

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Die Dmexco gehört zu den weltweit wohl wichtigsten Messen der Digiconomy. Für zwei Tage treffen sich in Köln (fast) alle, die in der digitalen Marketing- und Vermarktungs-Welt Rang und Namen haben. Trotz einiger prominenter Messe-Schwänzer gehört die Dmexco noch immer zu den Top-Events der Branche. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

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Wer ist alles auf der Dmexco?
Die Macher würden sagen: fast alle. Tatsächlich ist es den Organisatoren gelungen, wieder sowohl fast alle namhaften Aussteller zu überzeugen, wie auch ein interessantes Rahmenprogramm mit Top-Speakern wie Sheryl Sandberg (COO Facebook), Sir Martin Sorrell von WPP oder auch Marc Pritchard zusammenzustellen. Pritchard ist Chief Brand Officer von Procter & Gamble und verwaltet das weltweit größte Mediabudget von über 9 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Insgesamt umfasst alleine das Konferenz-Programm mehr als 570 Speaker.

Wer kommt nicht zur Dmexco?
In diesem Jahr haben die Macher der Messe mit einigem heftigen medialen Gegenwind zu Kämpfen gehabt. So kündigten die einflussreichen Mediaagenturen Group M und Havas bereits an, der Dmexco fern zu bleiben. Zudem wird auch Zalando nicht nach Köln kommen.

Was kritisieren Kritiker
Die Kritiker bemängeln vor allem, dass die Veranstaltung zu groß und zu laut sei und mehr „Information Overflow statt Relevanz“ biete. Der Mediacom-Digital-Chef Christian Wilkens sprach deshalb schon vom Las Vegas des Marketings. Die Fürsprecher verweisen allerdings darauf, dass keine andere Plattform einen vergleichbaren Zugang zu relevanten internationalen Persönlichkeiten und Themen bieten würde.

Mit wie vielen Besuchern rechnen die Macher?
Das lässt sich noch schwer abschätzen. Offenbar gab es einigen Ärger mit der Steigerung der Ticketpreise um jeweils hundert Euro pro Woche. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 50.700 Besucher und 1.013 Aussteller aus aller Welt nach Köln. Damit gelang den Machern seit dem Jahr 2009 ein Wachstum von 343 Prozent.

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Wie international ist der Event?
Im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungen ist er sehr international. Das zeigt zum einen der Blick auf die Speaker-Liste des Konferenz-Programmes, zum anderen aber auch der Fakt, dass im vergangenen Jahr rund 50 Prozent aller Besucher aus dem Ausland anreisten.

Wie teuer ist ein Ticket und gibt es noch welche?
Es gibt noch Tickets. Überhaupt lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt die Nachfrage noch nicht seriös abschätzen, da viele Karten erst in den Tagen und Wochen vor dem Event geordert werden. Zudem sorgten die Macher für einige Verwirrung. So war ursprünglich eine fünfwöchige Frühbucherphase (17. Juli bis 21. August) geplant, in der die Eintrittskarte 99 Euro kosten sollten. Danach verteuerte sich das Ticket jede Woche um 100 Euro pro Woche – bis auf 399 Euro. Dieser Preis wäre am 5. September erreicht worden. Doch kurzfristig schmissen die Organisatoren ihr Pricing wieder um und bieten auch weiterhin eine Flat für 99 Euro an.

Gibt es eine Messe-App?
Ja. Sowohl für iOS, als auch Android-Geräte gibt es eine App mit allen Messeplänen, Events, Ausstellern und Gastro-Tipps.

Wo und wann steigt die offizielle Dmexco-Party?
Im Anschluss des ersten Tages steigt die traditionelle Messe-Sause. Sie findet diesmal in der Wolkenburg in der Kölner Innenstadt statt. Die Macher versprechen in den Innenhöfen des ehemaligen Klosters Outdoor-Bars, mehrere Dancefloors, Live Performance und DJ-Sets. Food & Drinks sind inklusive.

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