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Claus Strunz attackiert Christian Lindner: Darum war „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ bei Sat.1 eine einzige Frechheit

„Wollen wir eitle Leute in der Politik?“, fragte Claus Strunz Christian Lindner im Sat.1-Talk „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“
„Wollen wir eitle Leute in der Politik?“, fragte Claus Strunz Christian Lindner im Sat.1-Talk "Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen"

Am Sonntag steigt das große TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz. Sat.1 organisierte dafür am gestrigen Mittwoch schon einmal einen Viererkampf zwischen FDP, Grüne, AfD und Linke. In „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ versprach Claus Strunz die Fragen zu behandeln, die die Wähler wirklich bewegen. Diesem Anspruch wurde er jedoch nicht im Geringsten gerecht. Bei politischen Themen blieb er an der Oberfläche und konzentrierte sich offensichtlich vor allem darauf, die Spitzenkandidaten – insbesondere Christian Lindner – persönlich anzugreifen.

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„Willkommen zu der Sendung, in der es um die Themen geht, die Sie besonders bewegen“, begrüßte Claus Strunz seine Zuschauer zu Beginn der Sat.1-Sendung „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ am Mittwochabend. Im Vorfeld wurden 2.000 Menschen befragt, was sie kurz vor der Bundestagswahl besonders interessiert. Daraus sind Themenkomplexe entstanden, über die in der Sendung gesprochen werden sollte. Dazu gehörten: Innere Sicherheit, Asylpolitik, Integration, Terror und Altersarmut. Anwesend waren Linke-Chefin Katja Kipping, die Grünen-Spitzenkandidatin Karin Göring-Eckhard, Alice Weidel von der AfD und Christian Lindner, der Spitzenkandidat der FDP.

„Herr Strunz, hier geht jetzt aber einiges durcheinander“

Die Politiker hatten jeweils nur 30 Sekunden Zeit, um auf die Fragen von ausgewählten Bürgern zu antworten, die in der Sendung zu Gast waren. Der Ansatz hinter diesem Format ist zunächst einmal durchaus verständlich. Moderator Claus Strunz und die Sat.1-Redaktion wollten die Spitzenkandidaten so dazu bringen, schnell auf den jeweiligen Punkt zu kommen und sich nicht im Polit-Geschwurbel zu verlieren. Doch der Schuss ging nach hinten los: Die Sendung war hektisch, an klaren Aussagen mangelte es und Raum für Details oder Diskussionen wurde nicht gegeben. Sodass „Die 10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ inhaltlich an den meisten Stellen gerade mal an der Oberfläche der jeweiligen Parteiprogramme kratzte. Das lag auch daran, dass der Moderator in einer Tour betonte: „Bitte schnell antworten“ – und dabei letztendlich selber etliche Themen vermischte. Oder um es in Christian Lindners eigenen Worten während der Sendung zu sagen: „Herr Strunz, hier geht jetzt aber einiges durcheinander“.

Auch blieb Strunz alles andere als neutral und ließ Sätze fallen wie: „Sie (Katja Kipping) laden alle Menschen ein, in Deutschland ihr Glück zu suchen: vom Flüchtling bis zum Terroristen. Damit erweitern Sie das Problem, das Frau Merkel uns bereitet hat.“ Die Linke-Chefin antwortete darauf: „Sind Sie sicher, dass es klug ist, in unseren Köpfen die Begriffe ‚Flüchtling‘ und ‚Terrorist‘ zusammenzubringen?“ Dies sei schließlich genau das, worauf Terrororganisationen wie der Islamische Staat hinarbeiteten.

Was haben Sätze wie diese in einer Polit-Sendung verloren?
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Im Verlaufe der Sendung wurden die vier Politiker mit Straßenumfragen zu ihrer eigenen Person konfrontiert. Dabei stellte die Redaktion offensichtlich die oberflächlichsten Aussagen zusammen, die sie finden konnte. So kommentierten die befragten Bürger in einem Einspieler beispielsweise ausschließlich Christian Lindners Aussehen: „Graue Haare kriegt der feine Herr auch schon“ und „Das Wahlplakat von ihm finde ich einfach nur selbstdarstellerisch und total daneben“, hieß es da. Oder auch: „Heute würde der auch ganz viel bei Tinder unterwegs sein und hätte ganz viele Matches.“ Welche Fragen den Passanten konkret gestellt wurden, dass sie derartige Antworten gaben, zeigte die Redaktion freilich nicht. So oder so: Was haben Sätze wie diese in einer Sendung verloren, in der es um politische Inhalte gehen soll?

Im anschließenden Gespräch mit Christian Lindner ging es dann auf diesem Niveau weiter. Claus Strunz machte sich noch nicht einmal die Mühe, mit ihm über Inhalte zu sprechen und begann den Dialog mit: “Lovoo, Tinder…. läuft, oder?“ Im Anschluss zeigte er eine – wie er selber sagt – „wissenschaftliche“ Umfrage: Man habe Wähler gefragt, ob Christian Lindner eitel sei. Das Ergebnis: 71 Prozent „der Deutschen“ sagen „Ja.“ Daraus leitet Strunz seine Frage ab: „Wollen wir eitle Leute in der Politik?“ Christian Lindner steht die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Er bemüht sich, auf seine Themen zu sprechen zu kommen. Vergeblich.

Egal wer, ob Mann, Frau oder Transgender: Niemand darf in dieser Form bloßgestellt und auf sein oder ihr Aussehen reduziert werden. Diese Fragen hatten nichts mehr mit Kritik zum Design der aktuellen FDP-Wahlkampagne zu tun. Das war schlicht und ergreifend eine Frechheit.

Bei Alice Weidel sah es nicht besser aus. Strunz konfrontierte auch sie mit den Aussagen aus der Straßenumfrage, in der sie sie als „unsympathisch“, „Schweinebraten“ oder „Die sieht nach deutscher Küche aus“ beschrieben wird. Muss das sein? Was hat das auch nur im Ansatz mit einem politischen Format zu tun? Und schlussendlich: Welches Bild wirft das auf die Interessen der deutschen Wähler, dass ausgerechnet solche Sätze gezeigt werden?

Insgesamt kommt keiner der anwesenden Politiker gegen Claus Strunz an, was zum Ergebnis hat, dass von Themen und Inhalten schlicht und ergreifend wenig hängen bleibt. Was allerdings bleibt, ist der fade Nachgeschmack, dass es hier nicht um die „10 wichtigsten Fragen der Deutschen“ ging, sondern einzig und allein um Politiker-Bashing.

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Alle Kommentare

  1. Ich habe mir zufällig die Sendung angeschaut, ich als Zuschauer wurde zwar gut unterhalten, aber das war auch alles. Wichtig ist doch der Inhalt der Parteien
    und ob es mich anspricht. Herr Lindner und Frau Weidel sind gut rübergekommen, beide sehr sympathisch und haben Stärke gezeigt. Weiter so.

  2. Ich bin zufällig in die Sendung geraten und saß mit offenem Mund da, als ich das Verhalten von Herrn Strunz sah. Was er damit erreichen wollte, ist mir vollkommen unklar. Wollte er cool und provokant rüberkommen? Und wieso schämt er sich nicht als „Journalist“ derartig unfair gegenüber Frau Weidel und Herrn Lindner zu agieren? Welche Art von Stimmung will er damit bei den Zuschauern erzeugen? Bei mir hat er es geschafft, dass ich von den Herrn Lindner und Frau Weidel beeindruckt war, wie ruhig und gelassen sie geblieben sind. Damit haben sie eher Pluspunkte gesammelt. Leider ist Herr Strunz ja nicht der einzige, der denkt, dass man auf diese seltsame Art moderieren oder interviewen sollte. Ich wünsche mir von ganzem Herzen einmal eine Sendung mit einem AFD-Politiker/-in, in der ich mal etwas über die Inhalte hören kann um mir meine eigene Meinung zu bilden. Leider unmöglich, da diese Politiker stets nach einem halben Satz abgewürgt werden.
    Herr Strunz: Bitte lassen Sie diese Art beleidigend mit Menschen umzugehen.

  3. Der Typ ist komplett Panne… Wen interessiert sein blöder Tinder Witz, der ist ja schon fast so wie ein schlecht gelaunter auf Krawall gebürsteter Lanz wenn er auf Sido oder Bushido losgelassen wird… schrecklich…

  4. Ich muss mich als altgediente FS-Redakteurin ( 38 Jahre beim BR) doch nochmal melden: die Lobeshymne gerade von Frau Maischberger ist schon sehr aufschlussreich und wie die beiden sich bei der Pressekonferenz aneinander- geklammert haben, lässt Schlimmes ahnen: Gerade Frau Maischberger, die IMMER dazwischen redet, dann aber auch nicht aufhört und die Politikern intimste Fragen stellt und sich darin verbeisst..Man erinnere sich an das hochnotpeinliche Interview mit Richard von Weizsäcker: „Glauben Sie an Gott?“ (ist wohl Maischbergers Problem, kommt immer wieder!), als W. nicht darauf eingehen wollte, M. mehrmals nachbohrte bis W. drauf und dran war, aufzustehen und zu gehen und Madame Maischberger nachtrat: “ Keine Antwort ist auch eine Antwort“ —-genauso wie Strunzi-Mausi-Kindergartenkind im Sandkasten, das mit dem Schäufelchen um sich schlägt, wenn der Erwachsene nicht klein bei gibt!
    Kann ja lustig werden am Sonntag. Schade nur, dass diese beiden infantilen, narzistischen Selbstdarsteller den beiden ernst zu nehmenden Kollegen die
    Sendezeit stehlen mit ihrer facebook-Mentalität: pöbeln, draufhauen, nachtreten – irgendetwas bleibt immer hängen.
    Schlimm ist halt, dass diese beiden Negativgestalten das Bild der soliden Journalisten in Deutschland angeknackst haben – es gibt sie noch!!

  5. Nun muss ich mich als altgediente FS-Redakteurin doch noch einmal melden: wenn man die Lobhudelei von Frau Maischberger liest, kann einem schon schlecht werden. Die beiden haben sich bei der Pressekonferenz ja auch ständig aneinender geklammert – da weiss man, wie das am Sonntag laufen wird…Und wenn Frau Maischberger kund tut, sie würde sich im vorhinein nicht über ihre politische Einstellung äussern haha: eine Frau, die aus der Tiefnarkose geholt als erstes ROT ROT ROT brüllen würde – aber hallo.
    Ausserdem hat sie dieselbe Strunz-Masche: Politiker fernab von politischen Themen mit privatesten Fragen zu malträtieren: “ Glauben Sie an Gott, sind Sie ein gläubiger Mensch“. Man erinnere sich nur an das hochnotpeinliche Interview mit Richard von Weizsäcker, als dieser slbstverständlich auf diese intime Frage nicht antworten wollte, die ach so taktvolle „Dame“
    mehrmals nachhakte, bis dieser sonst so geduldige Mann fast drauf und dran war, aufzustehen und zu gehen -da spielte sie dann Strunzi/Mausi/Kinder- gartenkind und trat nach: „Tja,keine Antwort ist auch eine Antwort“ – wie eine
    3-jährige, die im Sandkasten mit dem Schäufelchen um sich herumhaut, ge- nau wie Strunz bei Lindner !
    Kann ja lustig werden am Sonntag: 2 infantile Sandkastenkinder – Niveau facebook: Hauptsache fertigmachen und dann lediglich 2 gestandene Journalisten, die diesen inkompetenten Versagern selbsverständlich die Stirn bieten können, aber deren Sendezeit natürlich blockiert wird, zumal ja Frau Maischberger ständig dazwischen redet, dann aber auch nicht aufhört, sich auszubreiten…
    Die Zuschauer müssen ja glauben, dass es fast nur infantile bkloppte Journa- listen gibt.
    Es gibt auch andere!!

  6. Ursula Wondrak sagt:
    01.09.2017 um 07.34
    Das war die peinlichste und Sturnz-dekuvrierendste Sendung der letzten Jahre! Da traut man sich wochenlang nicht zuzugeben, dass man selber 38 Jahre FS-Redakteurin ( beim BR) war, um nicht in dasselbe Schmutzloch der persönlichen Diffamierung und Beleidigungen hineingezogen zu werden! Und SAT1 lässt diese spätpubertierdene Figur am Sonntag mit ERWACHSENEN Journalsten auftreten…Skandal! DIESER TYP DARF SICH NICHT MEHR JOURNALIST NENNEN! Schade, dass es kein Ehrengericht des Journalistenverbandes gibt.
    Ich freue mich über die ablehnenden Kommentare der „normalen“ Zuschauer!

  7. Herr Strunz, Ihre Sendung war einfach nur peinlich und Sendungen mit Ihnen kann man sich sparen. So wurde man also wiedermal verar…. Und Sie hätten auch Frau Kipping fragen können, warum es von den Linken ein Plakat gibt mit der Aufschrift, Besorgte Bürger entsorgen. In der Sendung ging es nur gegen Frau Weidel. Ihre Entschuldigung ist nicht angenommen.

    1. Das war mal wieder eine Schmierenkomödie mit
      Verarsche-Garantie,
      leider fast Normalität in buntländischen Propaganda Fernsehen.
      —————-
      PASSAU. AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat gefordert, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen Rechtsverstößen in der Asyl- und Eurorettungspolitik vor Gericht zu stellen. „Wir müssen uns mit den Rechtsbrüchen der Kanzlerin auseinandersetzen. Angela Merkel müßte nach ihrer Amtszeit vor ein ordentliches Gericht gestellt werden“, forderte Weidel in der Neuen Passauer Presse.

      „In der Euro-Rettungspolitik und in der Flüchtlingskrise hat sie gegen geltendes deutsches und europäisches Recht verstoßen. Dafür sollte sie sich vor einem Richter verantworten müssen“, sagte die AfD-Politikerin. Merkel habe ihre „rechtswidrige Flüchtlingspolitik ohne einen einzigen Bundestagsbeschluß vollziehen können“, beklagte Weidel.

      Sollte die AfD in den Bundestag einziehen, werde sich „gehörig etwas verändern. Wir werden endlich wieder gelebte Demokratie haben und zwar in dem Sinne, daß das Parlament die Bundesregierung kontrolliert“. Weidel wies Merkels Vorwurf zurück, die AfD sei eine rassistische Partei. „Was Frau Merkel sagt, ist für mich nicht relevant. Sie scheint die Definition von Rassismus nicht zu kennen.“

  8. Gebt dem Prekariat, was des Prekariats ist!
    Im Ernst: Prekariats-TV mit Don Krawallo „was erlauben Struuunz“ da kommt das raus, was hineingesteckt wird, nur gequirlt 😉
    Erfüllt aber den Zweck: Brot und Spiele.
    Ich freue mich schon auf Sonntagabend im Staats- TV: nach Muttis Regeln wohl komoniertes Prozedere im Spiessbürger Modus, das mag der piefig-miefige Michel, wetten dass?
    Da wird „was erlauben Struuunz“ natürlich staatstragend auftreten!
    Mutti meint ja, das wird spannend!
    Böhmermann meinte das vor knapp einem Jahr auch:
    „“Werden sich die beiden Schlachtschiffe mangels gröberer programmatischer Differenzen eine Schlacht um Äußerlichkeiten liefern? Wessen Frisur ist geiler? Wer hat die schickeren Sakkos? Es wird so spannend!“
    Zumindest aber interessant 😉
    Nochmal Böhmermann:
    „Was Angela Merkel auch „interessant“ findet:
    – lauwarmes Wasser
    – Atmen
    – Margarine
    – Dosenpfirsiche
    – Kalksandstein
    – Graubrot
    – Hornhaut“
    Na dann …

  9. Gebt dem Prekariat, was des Prekarias ist!
    Im Ernst: Prekariats-TV mit Don Krawallo „was erlauben Struuunz“ da kommt das raus, was hineingesteckt wird, nur gequirlt 😉
    Erfüllt aber den Zweck: Brot und Spiele.
    Ich freue mich schon auf Sonntagabend im Staats- TV: nach Muttis Regeln wohl komoniertes Prozedere im Spiessbürger Modus, das mag der piefig-miefige Michel, wetten dass?
    Da wird „was erlauben Struuunz“ natürlich staatstragend auftreten!
    Mutti meint ja, das wird spannend!
    Böhmermann meinte das vor knapp einem Jahr auch:
    „“Werden sich die beiden Schlachtschiffe mangels gröberer programmatischer Differenzen eine Schlacht um Äußerlichkeiten liefern? Wessen Frisur ist geiler? Wer hat die schickeren Sakkos? Es wird so spannend!“
    Zumindest aber interessant 😉
    Nochmal Böhmermann:
    „Was Angela Merkel auch „interessant“ findet:
    – lauwarmes Wasser
    – Atmen
    – Margarine
    – Dosenpfirsiche
    – Kalksandstein
    – Graubrot
    – Hornhaut“
    Na dann …

  10. Bis zu dieser Sendung war ich der Meinung Herr Strunz ist intelligent und mutig.Jetzt werde ich mir keine Sendung mit diesem arroganten Heuchler mehr ansehen. Hier hat er sein wahres Gesicht gezeigt. Einfach nur peilich!!!!

  11. Die wichtigste Frage, die Lage unserer Bildungspolitik, wurde nicht mal erwähnt. Unterrichtsausfälle wegen fehlender Lehrer, ausgebildete Lehrer, die das Bundesland wechseln wollen, weil sie im eigenen Bundesland keine Stelle bekommen, obwohl die Schulen sie gern nehmen würden, aber keine Stellen-
    zuführung bekommen. Man sollte auch mal über die Länderhoheit in der Bildung nachdenken! Brauchen wir so viele unterschiedliche Verfahrensweisen.
    Die bestehenden Landkreise sollen in der Zahl verändert werden, um die Verwaltungen zu verringern. Warum soll das in der Bildung nicht möglich sein. Ein einheitliches Bildungssystem für alle Kinder, mit gleichen Chancen wäre doch sinnvoll. Die zu uns gekommen Flüchtlingskinder gehören auch dazu (wer nicht Deutsch sprechen kann auch Fragen der Lehrer nicht verstehen). Dafür brauchen wir auch fachkundigen Deutschunterricht! Die Kinder und Jugendlichen sind Zukunft unseres Landes!

  12. Dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Wie kann ich als privater Sender so einen Menschen beschäftigen und so seine Zuschauer verar…..?
    Gekauftes, bezahltes Publikum, einen Moderator der null Ahnung hat und nur einen auf Dummschätzer macht! Armes Deutschland wann wirst du wach???

  13. Die stellenweise viel zu persönliche und zu hektische Sendung (30 Sekunden Antworten !!) hatte auch einige lichte Momente. Ich fand, dass Alice Weidel durchaus „menschlich“ rüberkam, besonders als sie lächelte. Und auch Lindner hat sich prima gehalten.

    Moderator Claus Strunz war definitv überfordert. Und das Sendekonzept, mit dem Versuch eines innovativen und persönlichen Touches, glitt phasenweise ins sehr Peinliche ab – peinlich für die Redaktion.

    Von wegen Recherchepanne der Strunz-Redaktion: Wenn man „Dana Lützkendorf“ googelt, ergeben sich auf S. 2 eindeutige Hinweise auf die Mitgliedschaft in der Partei „Die Linken“.

  14. Ich glaube das diese Zuschauer allesamt gekauft waren u n d was dieser Strunz da zeigt ist eine absolute politische Dummheit . Der Mensch der sich mit der politischenRealität beschäftigt weis das sich hinter der Frontfrau der AfD geballtes Wissen verbirgt und keiner aus dem politischen Merkelismus kann dieser Frau das Wasser reichen!!!!!!!!!!wohl Herr Gysi ist ihr ebenbürtig aber Grüne und Liberale sind allesamt Amtsunfähig mangels praktischer Wirtschaftlicher Erfahrung und Qualifikation!!!!!
    Das ist der Krebsachaden der die BRD in den Abgrund führt!!
    Willi Wimmer muß man hören dann weis man wer Merkel ist!!!!!

  15. Eine einzige Peinlichkeit, ich glaube, ich wäre wohl gegangen.
    Wenn das unsere deutsche Wahlplattform ist, kann ich alle Nichtwähler verstehen. Armes Deutschland und ..wie lange noch???

  16. Für Herr Strunz kann man sich nur “ fremd-schämen „. Wenn die Privatsender
    nichts besseres anzubieten haben, sollten sie die Finger von der Politik
    lassen. Das Niveau war grauenvoll. Ich kannte den Herr Strunz nicht und ich
    möchte auch nicht wissen, was er sonst macht, aber als Mitarbeiter würde
    ich ihn achtkantig rausschmeißen.

  17. Herr Strunz ist ein arroganter Selbstdarsteller. Seine Moderation war unsachlich und hatte mit einer Politdiskussion über politische Themen wenig zu tun. Bürgern auf der Strasse unvorteilhafte Fotos zu zeigen und daraus Beliebtheit, Eitelkeit oder Kompetenz abzuleiten ist eine miese Masche. Um in seiner Art zu bleiben kann man nur sagen, dieser Moderator gehört in die Tonne.

  18. Selbst schuld, wer eine „Politik“sendung auf Sat1 schaut.

    Politik und Sat1 ist in sich schon ein Widerspruch!

    1. Ist es das nicht bei fast allen deutschen TV-Sendern so?
      Beispiel: ARD, ZDF & Co., hauptsächlich finanziert durch Zwangsabgabe GEZ.
      Wenn die nicht machen wie es von der Regierung vorgegeben wird, wahrheitsgemäß berichten und in Talkshows Fragen stellen die nicht abgesprochen bzw vorgegeben sind, müsste man sich nicht mehr über die GEZ ärgern. Dann wäre diese Zwangssteuer ganz fix abgeschafft.
      Wer zahlt bestimmt die Musik. Im direkten Sinn ist das zwar nicht die Regierung aber sie könnte dieser Zwangsabgabe ein Ende bereiten und damit den öffentlich rechtlichen den Geldhahn zudrehen.
      ….und so wird uns beim großen TV-Duell Merkel-Schulz auch nur wieder ein Bla-Bla erwarten

  19. Strunz kann einfach nicht moderieren. „Die Akte“… in der er ohne Power, Betonung etc. den Text herunter leiert, begleitet von immer derselben zwei-Hände-Gestik, zeigt es jedes Mal. Vielleicht sollte man ihm raten, mit dem Job als Geschäftsführer von MAZ&MORE fürs Frühstückfernsehen zufrieden zu sein? Ansonsten weiß man ja oft nicht, warum in Sendern Tätige viel zu oft – auch bei Schauspielern – Talent und Präsenz nicht einschätzen können. Offensichtlich kann man ohne entsprechende Ausbildung und Menschenkenntnis schnell mal zum Moderator oder gar Fiction-Chef mutieren. Insbesondere letztere Spezies
    wurde wegen anhaltender Misserfolge schon einige Male neu besetzt. Hat nicht viel geholfen, wenn man die ersten neuen Filme, Serien angeschaut hat. Keine Besserung in Sicht!!! Wer wird der neue Fiction-Chef…mit Knowhow und Menschenkenntnis?

  20. Ich kann die Unverschämtheiten von Strunz noch toppen: Sat1lädt eine vermeintlich „neutrale Bürgerin und Wählerin“ namens Dana Lützkendorf ein, die in Wirklichkeit alles andere als neutral ist, sondern im Gegenteil ein aktives Mitglied der Links-Partei. Das nennt sich dann Propaganda. Ein besserer Name für die Sendung wäre gewesen: „Alle gegen Lindner und Weidel“

  21. Kurios auch die Auswahl der 4 Fragesteller mit ihren Fällen, offenkundig alle gewerkschaftlich oder links eingestellt und unisono gegen die AfD. Der prekär beschäftigte Paketbote, der pro Göring-Eckardt und Anti-Weidel war, dürfte eine ganz besondere Spezies unter den Grünen-Wählern sein, bundesweit wohl nur mit der Lupe auffindbar.

    1. Dana Lützkendorf ist Landesfachbereichsvorstandsvorsitzende bei ver.di. , eine freigestellte Funktionärin und Bundesdelegierte der Linkspartei.

  22. Was erlauben Strunz!? Eine Peinlichkeit für den deutschen Journalismus. Was ich hier über die Politiker erfahren habe und nicht bereits schon vorher wusste, hatte Klatsch-Presse-Niveau. Hut ab vor allen 4 Politikern, dass sie die knapp 2 Stunden Bloßstellung durch gehalten haben. Herr Strunz bekommt von mir 0 Punkte.

  23. Danke für den Artikel, die Sendung war unterirdisch und beleidigte auch die Zuschauer/Wähler, die man bei den Privaten immer unverhohlener für dumm hält.

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