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„Game of Thrones“ bricht in den USA alle Zuschauerrekorde – auch dank Streaming

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Die TV-Serie "Game of Thrones" hat in den USA mit der nun zu Ende gegangenen siebten Staffel alle Zuschauerrekorde gebrochen. Im Durchschnitt sahen laut HBO über 30 Millionen Menschen die einzelnen Folgen. Die Erstausstrahlung im linearen Fernsehen hatte daran nicht mehr den größten Anteil.

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30,6 Mio. Zuschauer verzeichneten die Folgen der siebten „Game of Thrones“-Staffel im Durchschnitt laut HBO. Das Finale, das in diese Zahlen noch nicht mit einberechnet wurde, könnte den Rekord noch ein bisschen nach oben schrauben, es dürfte auf bis zu 33 bis 34 Millionen Seher kommen, sobald alle verschiedenen Empfangswege ausgewertet wurden.

Interessanterweise machte die Erstausstrahlung im linearen Fernsehen bei HBO längst nicht mehr den größten Teil an den 30,6 Mio. aus. So sahen das Finale dort beispielsweise 12,1 Mio., inklusive der am gleichen Abend ausgestrahlten Wiederholungen und der Streaming-Zuschauer vom gleichen Tag waren es dann schon 16,5 Mio. Hinzu kommt dann aber noch einmal in etwa die gleiche Zuschauerzahl, die die Folge in den Tagen nach der Erstausstrahlung sehen – im Fernsehen, via Streaming und auf einem eigenen Festplattenrecorder.

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Für HBO ist „Game of Thrones“ längst das erfolgreichste Programm der Sender-Geschichte geworden. Die Rekorde, die die Serie Jahr für Jahr verbessert, sind ein eindrucksvoller Beweis für die nach wie vor bestehende Kraft der von TV-Sendern produzierten Inhalte. Die Aufsplittung der Zuschauerzahlen in lineares Fernsehen und Abruf-Dienste zeigt aber auch, dass die TV-Inhalte in den USA längst genau so populär außerhalb des traditionellen Fernsehens sind.

In Deutschland ist das längst noch nicht so. Nehmen wir beispielsweise den jüngste Münster-„Tatort“, der am 2. April 14,57 Mio. Leute angelockt hat. In der Mediathek der ARD verzeichnete die AGF hier lediglich 225.732 Abrufe. Die Kraft von Streaming ist hierzulande also noch längst nicht so groß. Im Pay-TV ähneln sich die Zahlen hingegen schon an. So gab Sky für die vierte Folge der „Game of Thrones“-Staffel Anfang August bekannt, dass sie 570.000 Leute linear bei Sky Atlantic und Sky Atlantic +1 gesehen hätten, über alle Verbreitungswege aber schon 880.000. Bei den Brutto-Kontakten hatten die nicht-linearen Vebreitungswege der ersten vier Folgen schon einen Anteil von 46% an den Gesamtzahlen.

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