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„Promi Big Brother“ endet stärker als 2016, ZDF siegt mit Krimiserien

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Jochen Bendel und Jochen Schropp moderieren "Promi Big Brother" in Sat.1, Foto: Sat.1/Saumweber/Krüger

Die 2017er-Staffel von "Promi Big Brother" war für Sat.1 ein eindeutiger Erfolg. Das Finale holte bessere Quoten als im Vorjahr - bei den 14- bis 49-Jährigen immerhin 13,7%. Den Tagessieg erkämpfte sich aber RTLs "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Im Gesamtpublikum lag das ZDF vorn - mit "Der Alte" und "SOKO Leipzig".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Promi Big Brother“ endet stärker als 2016 – Staffel-Durchschnitt auf Vorjahres-Niveau

2,11 Mio. Leute entschieden sich am Freitagabend für das Finale von „Promi Big Brother“. Der Marktanteil lag bei ordentlichen 9,0%. Im jungen Publikum lief es für die Show noch besser: 990.000 Seher entsprachen hier an einem Abend mit recht geringem TV-Konsum tollen 13,7%. Zum Vergleich: 2016 sahen das Finale Mitte Semptember 2,06 Mio. und 950.000, die Marktanteile lagen mit 8,0% und 10,6% aber deutlich unter denen, die diesmal erreicht wurden. Insgesamt lag die Staffel bei den 14- bis 49-Jährigen mit einem Durchschnitts-Marktanteil von 12,9% genau auf Vorjahresniveau, im Gesamtpublikum wurden die 10,4% aus 2016 mit 9,6% nicht mehr erreicht. Über den Sat.1-Sender-Durchschnittszahlen von 7,1% und 8,6% landete „Promi Big Brother“ auch 2017 deutlich.

2. ZDF-Krimis siegen vor Nachrichten-Trio

Insgesamt interessierten sich die TV-Zuschauer am Freitag vor allem für Krimis und Nachrichten. Die ZDF-Serien „Der Alte“ und „SOKO Leipzig“ gewannen den Tag mit 4,01 Mio. und 3,86 Mio. Sehern, sowie Marktanteilen von 15,9% und 14,8%. Auf den Rängen 3 bis 5 folgt ein Nachrichten-Trio aus 20-Uhr-„Tagesschau“, 19-Uhr-„heute“ und „Tagesthemen“, das zwischen 2,92 Mio. und 3,52 Mio. einschalteten. Der ARD-Film „Mutter auf Streife“ kam mit 2,89 Mio. Zuschauern auf solide 11,3%. Stärkstes Programm der Privaten war „RTL aktuell“ mit 2,47 Mio. Sehern, in der Prime Time lag „Promi Big Brother“ mit seinen 2,11 Mio. Fans vorn.

3. RTL gewinnt den Tag mit „GZSZ“ und liegt in der Prime Time gleichauf mit Sat.1

Den Tagessieg bei den 14- bis 49-Jährigen erkämpfte sich „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“: 1,12 Mio. junge Menschen entschieden sich für die Vorabend-Soap – 18,4%. Um 20.15 Uhr konnte RTL mit dem „Promi Big Brother“-Finale mithalten, erreichte mit „Die 100 schrägsten Erlebnisse mit der lieben Familie“ genau so viele 14- bis 49-Jährige wie „Promi Big Brother“: 990.000. Bei RTL langte das wegen der etwas geringeren Sendezeit für 13,1%. Klar unter 10% blieb hingegen wieder ProSieben: den Film „Eagle Eye“ sahen nur 690.000 (9,2%).

4. Vox, RTL II und kabel eins bleiben unter ihren Möglichkeiten

In der zweiten Privat-TV-Liga gab es am Freitagabend recht blasse Zahlen. An der Spitze findet sich in der Prime Time Vox – mit seiner Serie „Chicago Fire“ erzielte der Sender aber etwas blasse Marktanteile von 6,4% und 5,8%, jeweils 460.000 14- bis 49-Jährige sahen um 20.15 Uhr und 21.10 Uhr zu. kabel eins erreichte mit „Navy CIS“ und „Navy CIS: New Orleans“ nur 4,6% und 4,1%, mit „The Mentalist“ um 22.10 Uhr etwas solidere 5,2%. Bei RTL II kam die Film-Premiere „Outcast – Die letzten Tempelritter“ nicht über 270.000 14- bis 49-Jährige und 3,5% hinaus.

5. Nitro stark am späten Abend, Eurosport schwach mit Bundesliga-Vor- und Nachberichten

Bei den kleineren Sendern erzielte Nitro (ehemals RTL Nitro) tolle Quoten, vor allem am späten Abend. Schon um 21.05 Uhr gab es für die „Medical Detectives“ dort mit 250.000 14- bis 49-Jährigen 3,1%, um 22.05 Uhr steigerten sich die „Anwälte der Toten“ auf 310.000 und 4,3%. Zwei weitere „Medical Detectives“-Folgen erreichten ab 23 Uhr 5,2% und 6,3%, noch einmal die „Anwälte der Toten“ um 0.45 Uhr dann 6,5%. Im Gesamtpublikum kam zdf_neo mit zweimal „Father Brown“ ab 20.15 Uhr auf 810.000 und 850.000 Seher, sowie jeweils 3,2%, im mdr Fernsehen verfolgten 980.000 (3,8%) die „Schlager einer Stadt“ und im NDR Fernsehen sahen ab 22 Uhr 940.000 (5,1%) die „NDR Talk Show“.

Die Vor- und Nachberichterstattung zum Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga sah bei Eurosport unterdessen kaum jemand: Ab 18.55 Uhr kam „TGIM – Sofa United“ auf 50.000 Zuschauer und 0,3%, ab 19.30 Uhr sahen 90.00 (0,4%) „TGIM“ und nach dem Spiel kam „Der kicker.tv Talk“ ab 22.45 Uhr noch auf 70.000 Fans und 0,4%. Wie viele Menschen das Spiel zwischen Köln und Hamburg dazwischen gesehen haben, lässt sich nicht sagen: Quoten werden für den Sender Eurosport 2 HD Xtra nicht ausgewiesen – und der Eurosport Player machte massive Probleme, sodass zahlreiche Kunden das Match gar nicht sehen konnten.

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Alle Kommentare

  1. Die Quote von 5 Leuten…
    Das Fernsehen ist grottenschlecht.
    Ich hätte nicht gedacht, dass „Promi Big Brother“ sind nochmals unterbieten kann, und alle beschweren sich über die ewigen Krimi-Wiederholungen.

    Naja gut, ich guck mir diese Programm nicht an. Wäre auch mir ziemlich egal, was im Kasten läuft, wenn ich nicht Zwangsgebühren für den Scheiß, den ich nicht konsumiere, zahlen müsste.

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