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5,29 Mio. sehen Champions-League-Aus für Hoffenheim, miserabler Serienabend für ProSieben

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"This is Us"

Das Rückspiel der Champions-League-Qualifikation zwischen Liverpool und Hoffenheim war ein ähnlich großer Erfolg für das ZDF wie das Hinspiel. 5,29 Mio. Fans sahen zu - ein Marktanteil von 20,2%. Dabei sahen die zweite Halbzeit aber weniger als die erste - sicher, weil es schon sehr früh 3:0 für Liverpool stand. Zu den Verlierern des Abends gehörten die ProSieben-Serien um "This is Us".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Champions League gewinnt die Prime Time

5,29 Mio. Fans sahen also das Champions-League-Aus der TSG Hoffenheim in Liverpool. Das Rückspiel landete damit leicht unter den Zahlen des Hinspiels, das vor einer Woche noch 5,57 Mio. verfolgt hatten. Ein Grund dafür dürfte das frühe 3:0 für Liverpool gewesen sein, denn danach schalteten offenbar einige Fans ab. So kam die erste Halbzeit noch auf 5,38 Mio. Seher, der zweite Durchgang dann nur noch auf 5,21 Mio. Sonst ist bei Fußballspielen fast immer so, dass die zweite Halbzeit die erfolgreichere ist.

2. ARD-Film stärkster Fußball-Konkurrent, Privatsender um 20.15 Uhr allesamt hinter zdf_neo

Die ZDF-Konkurrenz hatte am Mittwochabend nicht viel zu melden: 2,63 Mio. Zuschauer und 9,8% für den ARD-Film „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ reichten aus, um ihn zum ersten Verfolger des Fußballs zu machen. Die Privatsender blieben allesamt noch klar dahinter, RTL z.B. mit 2,08 Mio. Sehern und 8,1% für „Die 10 schrägsten ‚Das gibt’s doch nicht!‘-Geschichten“. Damit landeten alle Privatsender um 20.15 Uhr auch noch hinter zdf_neo: Dort schalteten 2,21 Mio. (8,3%) „Ein starkes Team“ ein – ein herausragendes Ergebnis für den Sender, dessen Marktanteils-Normalniveau in den jüngsten 12 Monaten bei 2,6% lag.

3. „This is Us“ endet miserabel bei ProSieben

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gewannen gleich drei Programme mit identischer Zuschauerzahl den Tag. Jeweils 1,15 Mio. junge Menschen sahen um 19.35 Uhr „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, um 20.45 Uhr die Champions League im ZDF und um 21.30 Uhr das Halbzeit-„heute-journal“. RTL erreichte gegen den Fußball mit den „10 schrägsten ‚Das gibt’s doch nicht!‘-Geschichten“ 980.000 und 11,2%, mit dem „Sommerhaus der Stars“ danach 950.000 und 12,4%. Bessere 13,1% gab es um 22.15 Uhr für „Promi Big Brother“ bei Sat.1. ProSieben hingegen erlebte einen erneut desaströsen Serienabend: „Pure Genius“ kam um 20.15 Uhr schon nur auf 6,3%, die letzten drei Episoden der ersten „This is Us“-Staffel fielen danach auf 4,6% bis 5,7%.

4. kabel eins punktet wieder einmal mit „Cool Runnings“

In der zweiten Privat-TV-Liga kann vor allem kabel eins zufrieden sein: Mit „Cool Runnings“ und „xXx – Triple X“ holte sich der Sender bei den 14- bis 49-Jährigen 6,9% und 6,2%. Ebenfalls zweimal über bzw. auf der 6%-Marke: RTL II mit „Teenie-Mütter“ (6,0%) und „Babystation“ (6,2%). Vox startete mit tollen 7,9% für „Rizzoli & Isles“ in den Abend, danach gab es für eine weitere Folge noch 6,4% und 6,2% für „Major Crimes“.

5. Top in der Prime Time: zdf_neo, SWR und NDR

Die klare Nummer 1 der kleineren Sender war auch am Mittwoch wieder einmal zdf_neo. Neben den grandiosen 2,21 Mio. und 8,3% für „Ein starkes Team“ gab es im Anschluss noch 1,77 Mio. Seher und 7,8% für „Wilsberg“. Die Mio.-Marke übersprang in der Prime Time auch noch das SWR Fernsehen mit „Lecker aufs Land“: 1,23 Mio. Seher entsprachen um 20.15 Uhr tollen 4,7%. 1,06 Mio. (4,1%) entschieden sich zudem im NDR Fernsehen für die „Expeditionen ins Tierreich“.

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Alle Kommentare

  1. Was diese Ergebnisse klar zeigen. Die Leute weichen bei diesem miesen Programm-Angebot aus und schauen einigermaßen verzweifelt lieber die xte Wiederholung von gut gelaufenen Krimis auf ZDFneo. Es bleibt trotzdem ein Trauerspiel, denn ZDFneo war mal ein „Jugend“-Projekt, mit dem Dr. Himmler sich für den Job als ZDF-Programmdirektor „erarbeitet“ hat. Und dieser Sender sollte ganz sicher keine reine Abspiel-Basis von Krimi-Wiederholungen sein, mit denen man „Quote“ macht. Oder hab ich da etwas falsch verstanden? War ein weiterer ZDF-Sender also unbedingt nötig, der alles das nochmal abspielt, was der erste ZDF-Sender bereits schon mal mit unseren Gebühren bezahlt oder eingekauft hat. Obwohl der erste ZDF-Sender selbst Wiederholungen am laufenden Band bringt? Die wirklich erfolgreichen „Innovationen“ von ZDFneo kann man an einer Hand abzählen. Vieles floppt, vieles braucht kein Mensch und da auch dort nicht mit interessanten neuen Gesichtern gearbeitet wird sondern ebenfalls die üblichen Verdächtigen agieren ist überhaupt kein Unterschied zu sehen. Auch dies ist ein Beispiel dafür, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk unkontrolliert, intransparent Millionen Gebührengelder verbrennt, ohne dass die große, deutsche Filmindustrie, die dieser ÖR Rundfunk zur Lachnummer gemacht hat (mit ein paar Buddy-Ausnahmen selbstverständlich) einen Eurocent mehr Einnahmen bekommt – im Gegenteil. Wiederholungen sind längst im maximal gekürzten Budget „inkludiert“ – sowohl für Produzenten wie auch die Künstler. Frage: Was wären diese 8-Milliarden-Sender ohne die vielen Film-Macher-Teams und Künstler, die sie – vor allem den Nachwuchs – so unfassbar schlecht behandeln und bezahlen? Und das im Namen aller Gebührenzahler? Das Thema FFA-Studien und Frauendiskriminierung nur kurz mit erwähnt.

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