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stern

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Donald Trump eingehüllt in die US-Flagge. Dazu zeigt der US-Präsident den Hitlergruß. Eindeutige Zeile: "Sein Kampf". Weiter heißt es: "Neonazis, Ku-Klux-Klan, Rassismus: Wie Donald Trump den Hass in Amerika schürt." Dieses Cover hat das Zeug dazu, dass auch in den USA darüber diskutiert wird. Dem Spiegel gelang das in den vergangenen Monaten auch mit einem Trump-Cover. Damals war zu sehen, wie der US-Präsident die Freiheitsstatue enthauptet.
time

Time

Die Idee mit Flagge und dem Hitlergruß hatte die Chef- und Art-Direktion des sterns jedoch nicht als Erste, sondern Time. Mitte der vergangenen Woche erregten die US-Amerikaner bereits viel Aufsehen mit ihrem Trump-Cover.
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Der Spiegel

Was für den stern und seine Cover-Idee gilt, gilt auch für den Spiegel. Trump in Verbindung mit der Spitzmütze des Ku-Klux-Klan zu zeigen, ist keine Idee, die man in Hamburg als Erstes hatte. Der New Yorker und The Economist waren in diesem Fall schneller, wie gleich zu sehen ist. Es bleibt trotzdem ein gutes Spiegel-Cover, auch wenn ihm der Wums und die bestechende visuelle Logik der Vorbilder fehlt.
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The New Yorker

Beim Intellektuellen-Magazin aus New York wird aus der KKK-Kopfbedeckung das Segel eines Bootes, dem der US-Präsident so richtig Rückenwind verschafft. Ganz spitzfindige Betrachter merkten bereits an, dass der zusätzlich Anschwung von Trump den Ku-Klux-Klan-Kahn nicht schneller voran bringen würde, weil der Wind ja durch die Löcher im Segel wieder entweicht. Naja.
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The Economist

Rot und klar. Trump nutzt die Rechten als Sprachrohr. Oder wahlweise auch als Lautsprecher. Dazu verzichtete die Redaktion auf jegliche Titelzeile. So wirkt das Bild besonders stark.
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taz

Auch die tageszeitung aus Berlin nahm sich den US-Präsidenten vor. Allerdings nicht in Bezug auf seine Aussagen zu den Ausschreitungen in Charlottesville, sondern in Bezug zu seiner Grundsatzrede zur Afghanistan-Politik. Allerdings: Dieser Rambo-Vergleich dürfte auch Donald Trump schmeicheln. Vielleicht würde er sich das taz-Cover sogar aufhängen.
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Hamburger Morgenpost

Über diese Titelseite der Hamburger Morgenpost wurde in den sozialen Netzwerken heftig diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage: Darf man einen Unternehmer, der lediglich einem Fußballverein Geld gibt und sich dafür ständig in die Vereinspolitik einmischt, einen Diktator nennen? Oder ist diese Bezeichnung echten Despoten wie Kim Jong-un vorbehalten.
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brand eins

Von der schweren Weltpolitik zur Sommerfrische der Wirtschaftspresse. Mit diesem wundervoll lebhaften Badebild nähern sich die Hamburger dem Schwerpunkt "loslassen".
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11 Freunde

Alle Jahre wieder erfreut uns 11 Freunde mit einer Titelseite zum Bundesliga-Start, die einem Film entliehen ist. Diesmal ist es "Baywatch". Für alle, die nicht raten wollen: Anstelle von David Hasselhoff & Co. sind unter anderem Hans-Joachim Watzke, Carlo Ancelotti, Rudi Völler, Peter Stöger und Julian Weigl zu sehen.
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