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„Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski Mitglied einer Schleuserbande ist“: Breitbart entschuldigt sich für falsches Flüchtlings-Bild

Wird von Breitbart zum Schlepper gemacht (oder zum Flüchtling) gemacht: Lukas Podolski
Wird von Breitbart zum Schlepper gemacht (oder zum Flüchtling) gemacht: Lukas Podolski

Das rechtspopulistische Internetportal Breitbart.com hat sich dafür entschuldigt, ein Foto des Fußballers Lukas Podolski als Symbolbild für einen Flüchtling aus Nordafrika verwendet zu haben. Das Portal nutzte das Foto für einen Artikel, in dem es heißt, die spanische Polizei habe einer Gruppe von Schleusern das Handwerk gelegt, die Menschen per Jetski nach Spanien gebracht haben soll.

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„Eine frühere Version dieser Geschichte beinhaltete ein Foto von Lukas Podolski auf einem Jet-Ski“, heißt es in einer Anmerkung der Redaktion unter der Meldung. „Breitbart London möchte sich bei Herrn Podolski entschuldigen. Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski ein Mitglied einer Schleuserbande oder ein Opfer des Menschenhandels ist.“

Auf dem ursprünglichen Foto war ein gut gelaunter Lukas Podolski mit Sonnenbrille und mit zum Victory-Zeichen gespreizten Fingern als Mitfahrer auf einem Jetski zu sehen – das Bild stammt von der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Das Portal nutzte das Foto für einen Artikel, in dem es heißt, die spanische Polizei habe einer Gruppe von Schleusern das Handwerk gelegt, die Menschen per Jetski nach Spanien gebracht haben soll.

Am Sonntag wurde das Bild ausgetauscht, nachdem viele Leserkommentare und Medienberichte auf den Fehler aufmerksam gemacht hatten. Der 32-jährige Profifußballer will sich die Verwendung seines Fotos nicht gefallen lassen. Wie sein Berater der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, beauftragte Podolski einen Anwalt mit der Angelegenheit.

Die Breitbart-Redaktion wünscht dem Profifußballer in der Anmerkung außerdem „alles Gute für seinen jüngst bekanntgegebenen, internationalen Ruhestand“. Lukas Podolski kickt aktuell für den japanischen Verein Vissel Kobe und stand zuletzt am vergangenen Sonntag auf dem Fußballplatz.

Mit Material der dpa.

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