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„Sympathy for the Devils“: die Abrechnung der Daily News mit Donald Trumps Desaster-PK

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In den USA brodelt es: Die Ausschreitungen in Charlottesville und die neuerliche Weigerung von Donald Trump, eindeutig und entschieden die rechte Gewalt zu verurteilen, regt die US-Presse, wie kein anderes Thema auf. Neben den gewohnt kritischen Qualitätsmedien verschärft nun jedoch auch der Boulevard massiv den Ton. So titelte die Daily News hart in Anlehnung an den Rolling Stones-Hit: “Sympathy for the Devils”.

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Wer dabei der Teufel ist, ist klar: die Rechten. Am meisten reiben sich die Redaktion an der Formulierung, dass einige der Demonstranten “very fine people” seien (Spiegel Online hat die wichtigsten Aussagen und Passagen noch einmal zum Nachlesen zusammengefasst).

Darauf zielt auch die New York Post ab. Man muss dazu wissen, dass dieses Boulevard-Blatt zum Murdoch-Imperium gehört und als die Lieblingszeitung von Trump gilt. Nach Einschätzung von Reportern wie Jonathan Swan ist es für einen Präsidenten Trump dann allerhöchste Zeit, dass die Alarmglocken auch bei ihm schrillen, wenn er selbst die Unterstützung der New York Post verliert.

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Passend zur aktuellen Debatte nimmt sich das Magazin der New York Times nun auch noch einmal dem Einfluss der neuen Alt-Right-Medien auf den Präsidenten auf. Immerhin ist der ehemalige Breitbart-Chef Steve Bannon der wichtigste Berater von Donald Trump.

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