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„Ich möchte nicht drüber reden!“: das böse Mitleids-Cover der Mopo für alle leidenden HSV-Fans

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Häme, Wut und Scham sind hervorragende emotionale Treiber für Journalismus - vor allem, wenn es um Fußball geht. Am Kiosk verkaufen diese Stories besonders gut und im Web klicken sie stets bestens. So gesehen, gelang der Hamburger Morgenpost ein Top-Cover. Als Reaktion auf die HSV-Blamage im DFB-Pokal, liefert die Mopo ein Schild zum Ausschneiden und Aufhängen am Arbeitsplatz. Text: „Ich möchte nicht drüber reden!“.

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Das Cover funktioniert auf zwei Eben: Die Fans des Hamburger Sportvereins, der im DFB-Pokal gegen den Drittligisten aus Osnabrück mit 1:3 bereits in der ersten Runde scheiterte, fühlen sich von der Mopo-Redaktion verstanden. Alle anderen Fans können dem Ausschneid-Bild zudem eine gehässige Komponente abgewinnen. So erreicht die Hamburger Morgenpost mit einer Zeile beide Lager.

Dass die peinliche Niederlage des HSV auch bundesweit die Fußball-Freunde besonders interessiert, zeigt übrigens auch die aktuelle #Trending-Auswertung. Demnach gehörten die Berichte über die Pokal-Schlappe zu den Stories mit den meisten Social-Media-Interaktionen des Wochenendes.

Alle Titelseiten des Tages gibt es in der MEEDIA-Cover-Galerie.

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